Hedwitschak Drums

  • Gratuliere, ich hab die Trommel ja auch live gesehen :-)


    Und TwinSkin ist eine superfeine Geschichte, spielt sich für die "Voicehand" allerdings vollkommen anders im Vergleich zu beispielsweise DragonSkin. Ein großes "Aha-Erlebnis" war für mich vor ein paar Jahren die Fireball, durch dieses Instrument habe ich herausgefunden, daß man nur über das Fell streichen muß und sehr wenig Druck braucht. Das Fell macht das schon *g*


    Cheers


    Yoshi

  • Wie oben geschrieben, stelle ich weitere Bodhrans vor, welchen ich ein Heim biete.
    Ich bin halt sehr sozial.


    Den Anfang macht eine rote Carbondhrán in 37 x 15.
    Die Farbe ist auf dem Fotos sehr knallig. Bei Tageslicht ist es etwas dezenter. Aber
    wenn die Sonne scheint oder ein Scheinwerfer draufleuchtet, kommen die Metallic-
    Flakes super heraus. Als Fell ist ein Dragonskin drauf.

  • Weiter geht es mit meiner Hauptbodhran. Also der Trommel, die ich am
    Häufigsten in Gebrauch habe. Es ist eine 40er Custom Made mit konkavem
    Rahmen. Außen Riegelahorn dunkel gebeizt und mit Fading. Das Design
    habe ich gewünscht, da es mir bei der MOS schon so gefallen hat. Innen
    habe ich mich für den kräftigen Farbton RAL 6018 gelbgrün entschieden.
    Auch hier wurde ein Dragonskin aufgezogen. Ziel war es möglichst viel
    Bass herauszubekommen.

  • Sag noch einmal wer, ich sei Sammler.
    Abgefahrene Teile! Bring die nach Proitze mit!!!


    Gruß von "Golden Maple" 15/15.
    ;-)


    2018er AustrHEDian Summer, 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
    (verkauft / verschenkt: 2 x Palisander, LL 2.0, BL 2.0, CL slim, CL "GoldenMaple", MOS).

  • Es folgt noch eine in der Produktion befindliche "Australian Outback".

    Meine anderen Modelle, wie eine RWE und eine Coreline sind nicht so

    speziell, dass es einer weiteren Erwähnung mit Fotos bedarf. Es sind

    ja bereits bekannte und etabierte Modelle.

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    und es macht bumm bumm bumm, benge bumm bumm, ich hab`ein Herz aus Schokolade
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  • Wie angekündigt stelle ich meine "Australian Outback" vor. Nachdem ich
    bereits ein Känguru ChangeHed hatte, fehlte "nur" noch ein passender
    Rahmen dafür. Nach einem regen Austausch mit Christian kam dann die
    Entscheidung typische australische Motive als Intarsien / Einlegearbeit
    auf dem Rahmen zu bringen. So eine Arbeit braucht aber seine Zeit,
    wenn sie gut werden soll.


    Der Hintergrund ist Apfel mit dem dunkleren Kernholz. Das gibt schon
    eine schönte Tiefe. Der Ayers Rock ist zum Beispiel aus Padouk. Dann
    gibt es noch Maserbirke für die Bäume und Nussbaum und und und.
    Innen gibt es ´noch weitere Motive. Einmal der Umriss von Australien
    und ein Stück weiter die weltbekannte Silhouette der Sidney Opera.


    Christian hat hierauf seiner Facebook-Seite auch eine Gallerie mit der
    Entstehung.

  • Wow!


    Hatte die ja schon in Proitze bewundert.
    Mir wäre das ein bisschen "zu viel", aber natürlich 'ne ganz andere Liga als mein "No Kangaroos in Austria"-Aufkleber.


    Neben der Optik würde mich aber auch der Klang, und vor allem dessen Entwicklung über die Zeit interessieren.


    Mein Känguru ist (auch) noch ziemlich neu, und hat bisher(!) nur einen ganz engen Bereich, in dem es richtig gut klingt. Sehr viel sehr schön klingenden Attack, aber in den wärmeren, bassigen Gefilden nur zu Hause, wenn es wirklich weit herunter gestimmt ist. Was hier nicht so einfach ist: die Stimmschrauben ein bisschen zu sehr angezogen, und schon sind die Bässe weg; andererseits nur ein wenig nachgelassen, schon wellt sich das Fell an den Rändern.


    Ich hoffe, das gibt sich noch, aber so extrem und so lange hatte ich das bisher noch nie bei einer Hedwitschak. (Bei meiner Siepmann ist, war und bleibt das bei dem Hirschfell wohl immer so.)


    Lass also auch dazu bitte gelegentlich mal 'was hören.


    Greetz,


    Andreas


    2018er AustrHEDian Summer, 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
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  • JEPP


    hoffe ich auch.
    Hätte aber auch sein können, dass Känguru sich anders verhält als Ziege.


    Lambeg,... da war doch was....
    Meine Ur-RWE hat ja kein Lambeg...
    Im Forum wollte sie keiner. Und in Proitze war ich zu krank, um sie auch nur anzubieten.


    Ich hab's! Ich lasse Christian ein Lambeg draufmachen. Und zwar zusätzlich. Als dann TwinSkin...
    Stay tuned!


    2018er AustrHEDian Summer, 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
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  • Moin.


    Wie gesagt entstand in Proitze die Idee meiner Ur-RWE endlich ein Lambeg-Fell zu spendieren. Und so ging die Trommel auf die Reise, und Christian suchte ihr ein Fell aus:




    Der Stempel ist vom Maker der Lambeg-Trommel, auf der das Fell (von Tommy Louden) vorher seinen Dienst tat.




    Und dann bekam es einen zum ovalen Stempel passenden CenterDot, denn das Lambeg sollte das vorhandene Fell nicht ersetzen, sondern darauf angebracht als TwinSkin ergänzen.




    Zum Anpressen innen eine Schablone gegen das ursprüngliche Fell:




    Und dann ist alles bereit für die neue Verbindung:




    Jetzt fehlt nur noch das Tape.
    Ich wollte eigentlich ein transparentes oder invisible Tape, aber das übliche verdeckt besser den Rand des Lambeg-Fells, das ja durch das nachträgliche Aufbringen etwas kleiner ist:




    Und hier das Ergebnis:




    Und so sieht das von innen aus:




    Und somit gibt es jetzt eine Ur-RWE turned into HEL TwinSkin:




    Und wie klingt das Teil?


    Hier das Urteil des Erbauers:


    "Viel attack, SEHR gute Ansprache auf linke Hand, vor allem Drücken, also Wou-Woouh-sounds sind hervorragend. Auch Oktave findet sich sehr leicht und ist sehr präsent.
    Trotzdem guter, trockener Bass.
    Alles in allem SEHR gelungen würde ich sagen :)"



    Damit hat sich die lange Geschichte dieser Trommel um ein neues Kapitel erweitert.


    Greetz,


    Andreas


    2018er AustrHEDian Summer, 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
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  • Glückwunsch, Andreas, zu Deiner Trommel mit ohne mit Tape!
    Die Klangbeschreibung erinnert mich an die Lyrik auf einer wirklich guten Flasche Whiskey.
    Freue mich, sie gelegentlich zu hören!

    ...and I never will play the Wild Rover no more!
  • Moin :) Ich bin verwirrt. Transparentes Tape ?? Das ist doch nur ein Etappenfoto wo das Lambegfell mit Skalpell auf Klebekante geschnitten wurde. Da ist keine Transparenttape. Was da außen weiß erscheint, is das ursprüngliche Fell ;)
    Nichtsdesto trotz ist das Ergebnis beeindrucken, muss ich leider sagen ;)

    It´s not the drummer - it´s the drum :D "...werde auch in Zukunft keine weiteren Wuzzzzzls bauen (!))"
  • Auf Facebook gibt´s das dann auch mit mehr Fotos und in der richtigen Reihenfolge ;) (sorry Andreas, aber du hast da was durcheinandergemixt...)

    It´s not the drummer - it´s the drum :D "...werde auch in Zukunft keine weiteren Wuzzzzzls bauen (!))"
  • Äh ja, wenn Du das sagst.


    Ich dachte, wir hätten gesagt... Aber im Laufe des Prozesses wurde ja viel gesagt.
    Sah halt so aus, als hättest Du es gemacht wie gesagt, aber wir hatten ja auch gesagt, wir schaun erst mal.
    Und dann halt nicht mehr gesagt, dass anders dann doch besser.
    Musst Du es halt selbst sagen, wie es jetzt tatsächlich ist.
    Noch besser: Ich hoffe ich habe es bald in den Händen und kann dann was aus erster Hand sagen.


    Update:
    So; ich habe sie jetzt in Händen und könnte jetzt viel hinzufügen, aber man findet im Forum genug zu TwinSkin, Noppenstruktur, Lambeg, usw. usw., und das passt alles. Kingt fast wie mein Känguru, also irgendwo zwischen Lambeg und Dragonskin spicy. Das Lambeg macht die Trommel lebhafter, die alte Ziege das Ganze etwas wärmer.


    Ich ärgere mich fast eher darüber, dass ich das nicht bei meiner MOS gemacht habe, die besonders bassig aber deutlich weniger lebhaft ist als üblich.
    Aber ich hatte dann doch "nur" meine alte RWE als Versuchsobjekt gestellt, wenn auch unter dem Aspekt, dass eine ordentliche RWE auch ein Lambeg-Fell braucht.


    Versuchsobjekt? Ja, weil wenn ich das richtig sehe, hat auch Christian das nie zuvor gemacht. Normalerweise wird ein TwinSkin von vornherein so zusammengestellt und auf eine (neue) Trommel gezogen.
    Bei mir wurde (erstmalig) auf das bestehende Fell aufgebracht, ohne das vorher abzunehmen (lediglich ent- und anschließend wieder getaped).


    Ich mache ja ungern Werbung. Aber wer eine ältere, eventuell Zweit- oder Dritttrommel hat, sich von der nicht trennen mag, aber kaum noch spielt, weil andere Trommeln inzwischen bevorzugt werden.
    Oder mit seiner nicht mehr ganz zufrieden ist, aber sich keine neue leisten kann oder will.
    Das Kombinieren mit einem anderen Fell, das dann den Gesamtklang in eine andere gewünschte Richtung verändert, dazu die erhöhte Stimmstabilität; das ist eine ernsthafte Überlegung wert.
    Und das zu einem Preis, der (außer das war jetzt ein Freundschafts- oder Projektpreis, was ich nicht glaube) nicht extrem weit über dem eines ChangeHED-Wechselfells liegt, und somit deutlich unter dem des kompletten Erneuerns eines Fells oder gar einer neuen Trommel.


    2018er AustrHEDian Summer, 2014er Prauß, 2008er/2014er Siepmann, 2005er/2017er RWE-TwinSkin, 1975er J&R Glen
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  • Und wieder kann ich ein neue Trommel vorstellen. Es ist eine Bodhran angelehnt an das Design der Riverdance-Kleider.


    Entstehungsgeschichte: Ich bin auch Mitglied in einem Irish Dance Verein. Dort entstand die Idee einen Tanz nur mit der Bodhran zu begleiten. Die Idee an sich ist nicht neu, aber für uns als Tanzgruppe schon. Um mit der Trommel bei Auftritten ohne Mikronierung zu bestehen, muss man eine basslastige Trommel haben. Das Außendesign sollte bunt, frisch, freundlich aber auch showmäßig daherkommen. Also fiel meine Wahl auf das Stoffdesign der Riverdancekleider.

    Da es das alles in der Kombination nicht von der Stange gab, habe ich mit Christian Hedwitschak gesprochen und wir haben uns auf eine 40er Bodhran mit Dragonskin geeinigt. Da es um jedes Dezibel ging, wurde in die Trommel testweise auch ein Stimmrahmen verbaut, dessen Stimmschrauben gummigelagert sind. Das blaugrün hat Christan mit Schwämmen auf das Furnier getupft.


    Update März 2018 - Nachrüstung Gurt
    Da es eine Trommel für die Bühne ist und dort nicht immer Stühle vorhanden sind, habe ich einen Gurt nachgerüstet. Nach Rücksprache mit einem bayrischen Trommelbauer habe ich zu einem Gitarrengurt und StrapLocks gegrifen. Die StrapLocks sind ein System bei dem man eine kleine Schraube mit Kugelkopf in den Rahnen schraubt. Der Gurt sitzt aus 2 Gründen nicht zentriert in der Mitte. 1. der Schwerpunkt der Trommel liegt näher zum Fell hin. 2. Da die Schraube 2 mm länger als die Rahmendicke ist, sollte man entweder auf Höhe bzw. in den ersten Rings schrauben. Dann wird das Gegenstück zum Einrasten jeweils an die Gurtenden geschraubt. Nun kann man Kugelköpfe der Schrauben an den Gurtenden einrasten lassen. Danach sitzt der Gurt fest und kann aus Versehen nicht abgehen. Man kann den Gurt mittels der Knöpfe auch wieder abnehmen, damit die Trommel in die Tasche passt.

  • Schade, dass die Entstehungsgeschichte wie beispielsweise die der "Australian Outback" nur auf facebook zu verfolgen ist, oder gibt es noch eine "Hintertür" auf Christian´s Webseite für Leute ohne facebook, instagram, whatapp & Co?

  • Hallo Klopfzeichen, es gibt auf seiner Homepage keinen geheimen Zugang. Ich gehe davon, Du meinst mit der Entstehungsgeschichte, die handwerkliche Produktion. Da gibt es wirklich ausschliesslich die Bilder auf Facebook.

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    und es macht bumm bumm bumm, benge bumm bumm, ich hab`ein Herz aus Schokolade
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  • Danke Thomas,

    meine Frage war auch nicht ganz ernst gemeint, nur ein kleiner Seitenhieb in Richtung soziale Netzwerke - die Informationssammelplattformen, die wir mit unseren persönlichen Daten "bezahlen" - aber dies gehört hier nicht hin.

  • Und wieder kann ich ein neue Trommel vorstellen. Es ist eine Bodhran angelehnt an das Design der Riverdance-Kleider.


    Entstehungsgeschichte: Ich bin auch Mitglied in einem Irish Dance Verein und ort entstand die Idee auch einen Tanz nur mit der Bodhran zu begleiten. Die Idee an sich ist nicht brandneu aber für uns Tanzgruppe schon. Um mit der Trommel bei Auftritten ohne Mikronierung zu bestehen, muss man eine basslastige Trommel haben. Das Außendesign sollte bunt, frisch, freundlich aber auch showmäßig daherkommen. Also fiel meine Wahl auf das Stoffdesign der Riverdancekleider.

    Da es das alles in der Kombination nicht von der Stange gab, habe ich mit Christian Hedwitschak gesprochen und wir haben uns auf eine 40er Bodhran mit Dragonskin geeinigt. Da es um jedes Dezibel ging, wurde in die Trommel testweise auch ein Stimmrahmen verbaut, dessen Stimmschrauben gummigelagtert waren. Das blaugrün hat Christan mit Schwämmen auf das Furnier getupft.


    Schöne Trommel, Thomas!

    Bringst Du die mit nach Proitze?


    CU next friday, Thomas

  • Potz Blitz, hier kommt nicht der flinke Fritz sondern etwas Spezielles. Ich stelle hier ein Modell vor, dass es nicht von der Stange gibt. Die DLBB - Dónal Lunny Bass Bodhran


    Dónal Lunny hat Christian gefragt, ob er ihm eine Bodhrán mit sehr niedriger Tonlage und einen guten Soundcharakter bauen würde. Christian nahm die Herausforderung an und baute dieses Modell. Der Rahmen ist aus massivem Nussbaum in 45x13 und leicht konkav. Er wurde ein Kompressor-Stimmring mit versteckten Stimmrädern verbaut.


    Bevor man mit so einem Modell auf eine Session geht, sollte man gelernt haben, sie zu bändigen und den Bass zu dosieren. Ich bin gerade dabei das Fell einzuspielen und zu lernen, wie ich die Bässe und das Brüllen dosieren kann.