Hedwitschak Bodhrans

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Eure Admins

  • :P Hallöchen,
    war heute nachmittag in Dachau (gelobtes Bayernland)beim Christian Hedwitschak um mir seine Bodhrans mal anzuschauen und zu testen. Ich muss sagen ich denke er verarbeitet auch sehr gute Materialien. Man kann sich seine Holzart, Fell, evtl. Verziehrungen, Anzahl der Stimmschrauben usw. unter seiner Beratung selbst aussuchen. Die Beratung ist meiner Meinung nach sehr ausführlich und neutral, der Klang und die Qualität ist auch super. Ich habe mich für eine 37 cm DS , stimmbar, ohne Ausfräsung oder Mittelstrebe entschieden. (dieselbe habe ich auch bei Ihm ausprobiert und eine DS klingt für mich interessanter als eine SS, schön weich bassig und tief). Für mich war auch entscheident, vorher ein Instrument des Herstellers gespielt oder getestet zu haben. Die räumliche Nähe (45 min) km kommt mir da natürlich sehr entgegen. Ich hätte mir vielleicht auch einen anderen Hersteller suchen können, aber ich will nicht auf gut Glück ein Instrument kaufen ohne es vorher getestet zu haben. Ich denke es ist auch immer ein kleiner "Glücksgriff" eine Bodhran in die Hand zu bekommen die für einen perfekt ist, auch nahmhafter Hersteller. (kostet ja auch a bisserl was). Ich glaube das eine Hedwitschak locker mit diversen anderen mithalten kann.
    Zum Klang möchte ich noch hinzufügen, das Christian Hedwitschak seine Trommeln modifiziert hat, und so "störende Obertöne" (sofern vorher welche da waren) beseitigt hat. Sie wird demnächst fertiggebaut, freue mich sehr darauf und ich hoffe das Sie meine Erwartungen erfüllt. (bin zuversichtlich)
    Ergebnis folgt ggf .....................................................! :)

    (so, Danke demjehnigen welcher mein Geschwafel den ganzen langen Text über ausgehaltet hat.)


    Gruß Jürgen (Josh) W.
    Servus


    Josh

    [URL=http://www.casu-irishmusic.de/]Casú - Irish Music[/URL]


  • falls deine neue hedwitschak nur annähernd so genial is wie meine..... dann herzlichen glückwunsch :D
    nee im ernst - ich geh davon aus dass du nicht enttäuscht sein wirst..... obwohl ich nur ne 45er SingleSkin hab - 12 cm tief ohne armfräsung dafür mit kreuz und 6 verstellern....
    wenn ich gewusst hätte dass ich zu weihnachten [B]SO[/B] reich beschenkt werde wärs wahrscheinlich auch ne DS geworden... aber naja - bin ja eh noch anfänger...
    also viel spass beim ziegekloppen

    TimFinnegan

    rettet die wälder - esst mehr biber :))

    ____________________________________________________

    [URL=http://www.clanmakenoise.de/]TheClanMakeNoise[/URL]
  • Hallo Tim Finegan
    Habe inzwischen meine Bodhran bekommen.
    Bin echt sehr zufrieden damit. Auch vom Klang. Jetzt heisst es erstmal kräftig einspielen. Ich denke nichts falsch gemacht zu haben bei dem Kauf und werde Sie auch ggf. weitempfehlen. Allerdings muss ich erst richtig raushören, wann eine Bodhran richtig gestimmt ist, aber
    ich denke das perfekte Gehör kommt mit dem spielen mit der Zeit. Ist ja auch eine Frgae des eigenen Klangempfindens.
    Freut mich zu hören, das du auch sehr zufrieden bist, aber ich würde nicht unbedingt von "nur 45 SS reden". Ich denke hat beides seine Vorzüge.
    Als denn viel Spass beim kloppen.
    Gruß Jürgen
    Servus


    Josh

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  • naja - ich hab bei ihm ja auch ne 37er DS gespielt (ohne kreuz.... war damals für mich grauenhaft.....)
    und DS hat m.E. einfach nen endgeilen sound
    aber nichtsdestotrotz - ich mag meine singleskin ;)
    und ich würde christian auch jedem empfehlen!!!
    im moment bin ich ja auch noch mit einspielen beschäftigt - und das mit dem stimmen is wirklich so ne sache für sich... 6 versteller haben es in sich *grins*
    wieviele hast du denn? die standard 5 oder hast du auch extra versteller bestellt? hast du schon tips auf lager?

    rettet die wälder - esst mehr biber :))

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  • Hallo Tim, habe 6 Versteller auf meiner 37er. Laut Christian würden normalerweise wohl auch weniger ausreichen, jedoch es schadet ja nicht wenn man die Option hat ggf. genauer zu stimmen. Tips ausser üben üben und üben habe ich leider noch nicht auf Lager. Ich
    habe ein Video (Steafan Hannigan + Buch engl.)
    und ein deutsches Büchlein (Die Bodhran von Micheal O`Suilleabhain). Aber um hier Tips zugeben bin ich einfach noch zu schlecht. Aber warte einmal paar Monate ab. (Grins) ( Optimismus).
    Gruß Jürgen
    Servus


    Josh

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  • Christian Hedwitschak hat mir eine Bodhrán genau nach meinen Vorstellungen gebaut: DS, 37 cm Durchmesser,tiefer Kessel (13 cm),
    fünf Stimmschrauben und ohne Kreuz.
    Den Vergleich mit meiner Eckermann braucht die Hedwitschaktrommel nicht zu fürchten. Im Gegenteil, in der Holzverarbeitung zeigt Eckermann große Mängel: ungebrochene Kanten an den Löchern für die Stimmschrauben(ergibt Druckstellen auf dem Unterarm beim Spielen)
    Ein weiterer Vorteil der Hedwitschakbodhrán ist der Firmenstandort Deutschland. Nicht nur die Nähe zum Instrumentenbauer, sondern auch der persönliche Kontakt verbunden mit kurzen Wartezeiten ergeben im Endprodukt das individuelle Instrument. Denn das ist es ja, jeder Musiker ist anderes, hat andere Ansprüche.
    Genau das kann Christian Hedwitaschak, auf seine Kundschaft eingehen und genau das liefern was gewünscht wurde.
    Ach ja, der Sound : Supergut!!!
    viele Grüße

    Conny
    Die Musik drückt das aus,
    was nicht gesagt werden kann
    und worüber zu schweigen unmöglich ist!
    [I]Victor Hugo[/I]

    [B]Conny Hufnagel[/B]
    [URL]www.dancingleaves.de[/URL]
  • Josh hatte neulich seine neu erworbene O`Kane dabei, und so kam es endlich zu etwas, was ich schon lange angestrebt hatte: ein direkter Vergleich zwischen O`Kane und Hedwitschak.
    Wir haben die Schwarze Getapede mit bayrischen single- und double skin, mit 37 und 40 cm verglichen. Mit tiefem und mit flachem Rahmen.
    Josh verbessere mich, wenn ich was Falsches schreibe:

    Hier der Vergleich mit einer 37cm double skin 13cm Rahmen (da der Preis etwa gleich liegt):

    Klang:

    Die O`Kane hatte einen etwas sanfteren, weicheren Klang als eine Hedwitschak. Teilweise hatte ich den Eindruck, die O`Kane spielt sich selbst.

    Die Hed. hatte ein größeres Klangspektrum, vor allem die Höhen kamen klarer und knackiger.


    Gewicht:

    beide etwa gleich


    Verarbeitung:

    Wie Rolf schon angemerkt hat, ist das das Manko bei einer O`Kane: Die Rahmenlamellen klafften leicht auseinander, die Versteller sind nicht das, was man elegant und bedienerfreundlich nennt (die überstehenden Metallplättchen sehen gefählich aus), das Fell war etwas abenteuerlich abgeschnitten und die Nägel hüpften dementsprechend lustig rum. Bleistiftmarkierungen wurden weder am Rahmen, noch am Trommelfell enternt.
    Nun gut... das ist nicht das Alles Entscheidende.

    Zur Verarbeitung einer Hed. verweise ich auf meine HP :o)


    Lautstärke:

    Die Hed. kann sich auch bei einer lauteren unpluged Session gut behaupten, O`Kane geht leicht unter.


    Preis:

    die Hed. ist ca. 25 € teurer, ist aber auch eine double skin, und die Verarbeitung dementsprechend.



    Allgemein:

    Das war nun die 2. O`Kane, die ich anspielen durfte und ich finde, daß sie absolut genial klingt und ebenso zu spielen ist. Der Preis ist absolut gerechtfertigt.
    Das Fell ist super weich und geschmeidig.

    Mich persönlich irritiert das Tape, deswegen baue ich ja bei meinen B`s den weichen Lederriemen ein.

    Die beiden B`s haben einen ziemlich unterschiedlichen Klang, ich versuchs`s mal zu beschreiben:

    O`Kane: weich, sanft, dezent, sehr angenehm und warm
    Hed: klar, knackig, markant, freundlich-lustig :o)


    Anmerkung:

    Dies ist meine persönliche Meinung und ist nicht allgemeingültig. Ich achte O`Kane als excellenten Bodhrànbauer.
    It´s not the drummer - it´s the drum :D "...werde auch in Zukunft keine weiteren Wuzzzzzls bauen (!))"
  • Moin
    vielen Dank für den guten und ausführlichen Vergleich. Kann ich alles mehr oder minder so nachvollziehen, bis auf eins:
    Das Ding mit der Lautstärke. Ich hatte noch eine so weit tragende Bodhran und eine mit soviel Wumms. Ich muß mich in Sessions schon immer zurückhalten, damit ich keine bösen Blicke ernte, und das ist allen aufgefallen, mit denen ich spiele: Seit ich die O'Kane habe, rummst es mehr. Untergehen in einer Session ist etwas, was ich mit einer O'kane noch nie im entferntesten erlebt habe. Und ich hatte noch nie eine knackigere Trommel.
    Die O'Kane kann angenehm und warm sein, aber auch so markant, wie ich es noch bei keiner anderen Trommel gesehen habe. Allerdings habe ich ja auch noch nicht Josh's Hedwitschak probiert.
    Grüße
    Der Rolf

    PS
    Schön, daß Dein account wieder geht, Christian !
  • Hallo,

    seit ein paar Wochen hab ich jetzt meine neue Hedwitschak (45cm singleskin mit 8 Verstellern, einer Querstrebe und einer an den Rand verschobenen Wirbelsäule).
    Sowohl mit dem Fell als auch mit dem Klang bin ich sehr zufrieden.
    Spannend ist vor allem, daß das Fell - das ein bißchen nach Milkakuh ™ aussieht - zweifarbig ist, was auch für den Klang gilt (Abstufungen sind natürlich auch möglich).
    Das Fell ist, so wie ich es mir gewünscht hatte, sehr dünn und klingt am dunklen Teil ziemlich aggressiv, höhenbetont und leicht kratzig, am hellen Teil dagegen relativ sanft (ein bisschen Richtung Eckermann).
    Vom Klangspektrum her ist das bisher die vielfältigste Bodhrán, die ich kenne.
    Das "Zwei-Zonen-Fell" hat aber auch ganz eigene Probleme, da der hellere Bereich nach längerem Spielen mehr Flüssigkeit aufnimmt als der dunkle.
    Deshalb klingt zb ein Bass mit der Handkante am Bodhránrand oder gar ganz ohne Hand am Fell nicht nach Bass - man muß für einen sauberen tiefen Ton die Handkante in etwa an die Grenze zwischen hellem und dunklem Fellbereich legen.
    Von daher ist eine "Zwei-Zonen" Bodhrán vielleicht nicht die ideale Ersttrommel. Es wundert mich aber trotzdem, daß es nicht mehr davon gibt, weil ein derartiges Klangspektrum wahrscheinlich nur so erreicht werden kann.
  • Hallo Rolf,
    das Fell hat (in diesem Fall, ob das immer so ist, weiß ich nicht) nicht nur zwei Farben, sondern auch zwei sehr unterschiedliche Fellstrukturen (oder wie auch immer man das nennen will).
    Die dunkle Fläche ist fast schon pergamentartig, während die helle Fläche ziemlich geschmeidig und wohl auch ein wenig dicker ist.
    Mit der Dicke scheints aber nicht nur zusammenzuhängen, da auch die Oberfläche anders reagiert. Auch daß die "Klanggrenze" genau an der "Farbgrenze" verläuft, zeigt für mich, daß die klanglichen Unterschiede nicht mit Unregelmäßigkeiten in der Fellbearbeitung oder ähnlichem zu tun haben, sondern eben durch 2zoneFell™ von einer 2zoneZiege™ oder einem anderen 2zoneTier™ verursacht werden ;-)
    (das mit dem Klang mein ich allerdings wirlich ernst)
  • Hallo,

    mit "verschobener Wirbelsäule" ist sicher die Rückgratlinie gemeint. Meine Erfahrung ist, daß die Felle in diesem (meist dunkler pigmentierten Bereich) auch fester sind. Ich mag es am liebsten, wenn die Rückenlinie nicht in der Mitte der Trommel sondern ganz am Rand oder überhaupt nicht vorhanden ist. Durch den festeren Bereich entstehen wirklich Bereiche mit unterschiedlichem klang. Ist diese Linie in der Mitte teilt man also die Trommel in 2 Hälften. Das engt den Spielbereich ziemlich ein, will man nicht quer über die Rückenlinie spielen (was man normalerweise auch hört). Ist das ganze an der Seite, hat man natürlich auch mehr Möglichkeiten hier etwas herumzuspielen.

    Dein Bericht von Deiner Trommel hört sich ganz interessant an. Vielleicht ein sinvoller und nutzbarer Einsatz der Rückenlinie. Übrigens, nicht bei jeder Trommel mit Rückenlinie ist tatsächlich ein Unterschied im Fell feststell- bzw. hörbar.
  • Hallo Lars,

    >mit "verschobener Wirbelsäule" ist sicher die
    >Rückgratlinie gemeint.
    wahrscheinlich... Ziegen hab ich bisher noch keine gekillt, daher mangelt es mir noch etwas an Erfahrung.
    Dunkel pigmentiert sind ca 2/3 meines Bodhránfells, also nicht nur der nahe an der Wirbelsäule liegende Bereich.
    Diese 2/3 sind dünner als das restliche Fell - das helle Drittel ist eher dick und geschmeidig, die Wirbelsäule (wie von Dir beschrieben) größtenteils dicker und praktisch nicht elastisch (hört sich fast schon wie ein Rimshot an).
    Im groben gibts also 3 unterschiedliche Fellzonen.
  • Hallo Rolf,

    es kann sein, daß ich zum Treffen nur meine alte McIrgendwas mitbringe (hab für die Hedwitschak nämlich leider noch keine Tasche gefunden).
    Zumindest werd ich nächste Woche mal Foto und Klangbeispiel uppen.
  • Ab hier stammt alles aus dem [URL=http://irishtrad.de/bodhranforum/index.php?page=Thread&threadID=368]bodhran bei ebay thread[/URL]

    mal ne kleine zwischenfrage.......

    was für n monstrum hast du denn wenn du irre 350.- dafür gelöhnt hast...
    muss ja wirklich das feinste vom feinsten sein.... 8o

    rettet die wälder - esst mehr biber :))

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  • Ja muss wohl, wenn ich Christian glauben schenken darf. Und das tue ich. Ist halt ne double skin mit ein wenig Schnick Schnack dran. Und war schon eingespielt. Und das kostet bei Instrumenten Geld, wie ich gelernt hab. Nix mit "Iss ja gebraucht und deshalb billiger !!"

    [B]Und das Teil ist jeden einzelnen Euro wert!![/B]
  • Hi

    Ist eine 37er double skin mit 16 cm Rahmentiefe aus Kirschbaum mit eingelegten Zierstreifen. Und wie gesagt - voll eingespielt.

    Nu komm mir keiner und pruste los - für diiieeee Trommel hättest Du aber bei xxyyzz nur nnn Euro bezahlen müssen. Mag sein. Aber Christian ist mir bei den Vorgesprächen (e-mail) in jeder nur erdenklichen Weise entgegengekommen. Und wenn man den Listenpreis vergleicht ist sie nicht sooo weit davon entfernt. Nur die Listenpreise von Hedwitschak sind eben keine Schnäppchenpreise - aber Klang, Verarbeitung und Erscheinungsbild der Bodhran rechtfertigen das voll und ganz, meiner unmaßgeblichen Meinung nach.


    P.S.
    @ Rolf - und sicher besser als eine Chieftain. Danke dass Du mich damals auf den rechten Pfad gesetzt hast eine der etablierten Marken zu nehmen :)
    @ Thorralf - danke dass Du mich auf Hedwitschak aufmerksam gemacht hast :)