Beiträge von Andrakar

    Moin.


    da ich die erste Batch verpasst hatte - läuft ja alles primär nur noch über Facebook & Co. - warte ich auf meine noch.

    Ist in Arbeit, aber halt noch nicht fertig.


    Und ich kenne das Känguru-Fell ja von meiner - jetzt Sandras - CHarity Golden Maple; das wird ne Weile brauchen, bis es eingespielt ist.


    Dafür ist die MOS in Vollmerz von mir gegangen - schluchz - und es werden wohl weitere folgen...

    (Der Jose weiß gar nicht, wie gut seine Chancen standen, sogar genau die Siepmann zu erwerben, die er angefragt hatte.

    Aber er wusste halt auch nicht wirklich, was er wirklich wollte... 8o)


    Greetz

    Andreas

    Ja,


    neben allem anderen war es auch ein Trommelwechselwochenende.

    Mindestens 2 gebrauchte und 2 neue habe ich die Besitzer wechseln sehen.

    Darunter auch meine gute alte MOS.

    Die bin ich los, und wünsche der neuen Besitzerin viel Freude damit.


    Dank an Organisatoren und Lehrer, und ich schließe mich Stevie an:

    Markus ist der König der (unbeabsichtigten?) Comedy.


    Greetz an alten Hasen und jungen Füchse, die dabei waren,


    Andreas

    Moin.


    Wir durften dieses Jahr auf dem Folk Festival auf Burg Eppstein mit so illustren Bands wie Faun und Fools Garden im LineUp auftreten.


    Da jemand ein paar Mitschnitte gemacht hat, die gar nicht mal so schlecht geworden sind, will ich sie Euch nicht vorenthalten:


    As I roved out


    Star of the County Down


    The Chandler's Wife


    Wir hatten sehr viel Spaß in toller Kulisse, und Fools Garden sind so nette Leute und so viel mehr als nur Lemons Tree.


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Die Bodhran auf den von dir geposteten Bildern ist meine.


    Ein paar Erläuterungen dazu findest Du hier im Forum in meinem Profil.




    War die, die Ralf lange Zeit selbst gespielt hat.

    Und die letzte, die er verkauft hat.

    Er baut auch keine mehr.

    Und die einzige, die er selbst behalten hat, hat deutliche Macken.


    Ich kenne auch kaum wen, der eine Siepmann, und dazu auch noch das Artist-Modell mit dem einzigartigen Kipphebel-Stimmsystem hergeben würde.


    Der Preis lag deutlich über 500 Euro.


    Aber dafür würde ich sie niemals wieder hergeben - sonst hätte ich ja selber nicht so viel dafür ausgegeben. Denn ich finde sie klanglich und optisch einzigartig.


    John Joe Kelly wollte sie schon von mir haben, aber ich hab sie immer noch.


    Aber wenn jemand tatsächlich meint, er MUSS sie haben, hat im Zweifelsfall alles seinen Preis.


    Ich schaffe mir gerade ne neue Hedwitschak in der Preiskategorie an, aber Christian baut halt noch.

    Und habe ohnehin zu viele, um sie alle ausreichend zu nutzen.


    Ich möchte aber das "Haben Müssen" mal etwas bremsen:

    Diese Siepmann hat ein sehr hartes, nur bedingt flexibles Hirsch(!) -Fell.

    Auch nicht so verbreitet. Und dazu noch passend zum Rahmen eingefärbt.

    Das spielt sich nicht so easy wie, sagen wir mal ne CoreLine von Christian oder ein Dragonskin-Fell.

    Das fordert und verzeiht nur wenig.


    Ist auch nur leicht getaped, also sehr obertonreich, also nichts da mit weich und cremig, wie es viele heutzutage bevorzugen.


    Das ist etwas gaaaaanz besonderes.


    Würde schwer mich schwach zu kriegen, aber Du kannst mir gerne per PN ein Angebot machen.


    Greetz

    Andreas




    Moin.


    Unabhängig von irgendwelchen inhaltlichen Dingen wie Historie oder Triplet versus Triole, möchte ich mal anmerken:


    Die Arbeit ist sehr schön geschrieben.

    Korrektes Deutsch, wissenschaftlich präzise und doch gut lesbar, kritische und selbstkritische Anmerkungen plus persönliche Note.

    Ich habe unlängst im privaten und beruflichen Umfeld einige Bachelor- und Masterarbeiten gelesen, in denen es unabhängig vom Inhalt da mehr oder weniger stark "haperte", und Deine habe ich einfach auch gerne "konsumiert".


    Lieben Gruß

    Andreas

    Moin.


    Ich hab mich (auch) beschwert.

    Aber ich habe (auch) geordert(!).


    Alle meine Ideale und Träume und die letzten Technologien in endlich EINER, zukünftig auch MEINER Trommel:

    Konkav, Riegel-Holz-Furnier innen und außen, Känguru, ChangeHED, isolatHED,...


    Neulich schilderte ich diese Ideale und Träume noch meinem Bodhran-Haupt-hersteller als er mir eine andere anbot - und schwupps! - schon erfüllt sich der Traum.


    Jetzt werde ich wohl die eine oder andere meiner Trommeln verkaufen, und dann einfach durch entsprechende ChangeHEDs ersetzen. Denn was ist die moderne Kapsel-Kaffeemaschine ohne verschieden geschmackige Kapseln??


    Also MOS1 gegen DragonSkin, Ur-RWE-gone-Twin gegen TwinSkin oder gar Siepmann gegen DeerSkin?


    Hmmmm...?


    Greetz

    Andreas

    Hallo,


    und ja, wir hatten Spaß und waren glücklich.

    Fotos wurden gemacht, und werden sicher demnächst auch irgendwo verfügbar sein, vermutlich wieder auf Zuckerbergs Anwesen.


    Stevie und Christian haben sich viel Mühe gemacht, um zu ergänzen und zu vertiefen, was sie ja auch als Gastredner schon anderswo angerissen hatten (Stichworte: Die Trommel selbst und Bodhrumming).

    Großes DANKE dafür!


    Aber das allein war es nicht.

    Hatte besonders eben etwas von Camp, mit viel ich nenne es mal angeleiteter oder auch angestoßener Interaktion, also viel Dynamik auch mit und unter den Teilnehmern.

    Und mit der Lagerfeuer-Romantik auch einen deutlichen Treffens-Schwerpunkt.


    Location auch toll, wenn auch in extreme rRandlage. Verpflegung ebenfalls (ich habe trotz vegetarischer Küche deutlich zugelegt!) sehr lecker.


    Und alles irgendwie wundervoll entspannt.


    Vergleiche mit anderen Veranstaltungen erübrigen sich meines Erachtens.

    Es war anders. Nicht im Sinne von besser oder schlechter. Es hatte andere Ziele, Ergebnisse, Dynamiken, Erlebnisse; und irgendwie sind daher auch Begriffe wie "Alternative" oder selbst "Ergänzung" nicht wirklich treffend.


    Es woar hoit einfach a schee...

    Moin.


    Was für Instrumente "zugelassen" sind, kann man sicher nicht pauschal beantworten.

    Schließlich ist fast nichts wirklich eindeutig unumstritten "traditionell." Auch und vielleicht gerade die Bodhran nicht.


    Wichtiger finde ich ob man sein Instrument und die Tunes oder auch Songs einigermaßen beherrscht.

    Meine Freundin steigt gerade für Sessions von Querflöte auf Whistle(s) um. Aber nicht weil sie "muss" oder Ihr die Querflöte gar jemand direkt oder indirekt ausreden oder gar verbieten würde.


    Auch die Diskussion, welche Tunes man im Repertoire haben sollte, ist mir mal wieder zu typisch deutsch normativ.

    Man spielt mit was man kann und lernt dazu.

    Manche Tunes laufen in kleiner Besetzung, in die bekannteren fallen mehr Leute mit ein.

    Und es wird auch mal Leuten etwas beigebracht oder Noten ausgetauscht.

    Die Tonart auf die bevorzugte einer Sängerin transponiert, Instrumente rauf- und runtergestimmt,...


    Manchmal frage ich mich, ob bei manchen eine Session-Teilnahme mit einer Buchung als Begleitmusiker im vorgegebenen Repertoire und Stil einer Band verwechselt wird.

    Oder ich mit den flexiblen, freundlichen, lern- und hilfsbereiten, auch Fehler machenden und diese eingestehenden und den anderen zugestehenden Teilnehmern in meiner Session so außergewöhnliches Glück habe.


    Greetz


    Andreas

    Hi Ulf.


    Also hinsichtlich der "Originalität": Man kann ja die Originalschrauben aufheben und jederzeit in den Originalzustand zurück versetzen.

    Der reine Austausch von Stimmschrauben ist ja kein unumkehrbarer Eingriff.


    Ich muss mal sehen, ob ich noch 8 halbwegs funktionierende Schrauben mit dem Durchsteckbolzen zusammen bekomme, wie ich sie in meiner Ur-RWE habe (sieh Bilder in meinem Beitrag oben vom 9.12.16).

    Auschlaggebend ist allerdings der Gewindedurchmesser (4 mm) und nicht, welcher Inbusschlüssel in den Schraubenkopf passt.

    Dann bringe ich sie nach Vollmerz mit, und wer einfach mal ausprobieren mag...

    (Ist halt ein- bzw. zweimalig etwas Fummelei.)


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Das Thema Nachrüsten auf werkzeuglose Schrauben ist in die nächste Runde gegangen.

    Ds letzte Modell war doch etwas fummelig, und die bei genauem Stimmen in den Korpus hineinragenden Bolzen auch manchmal etwas störend. Und mir fehlte auch eine etwas stärkere Hebelwirkung.


    Hier nun die neue Version:



    Und hier das Ganze in einer meiner Trommeln:






    Und so funktioniert das Ganze:


    Ausgangssituation ist nach wie vor:

    Der Abstand zwischen Stimmschrauben und Rahmen ist bei älteren Trommeln zu gering für Stern- oder Rändelschrauben.

    Der Stellmechanismus muss also unabhängig von der Schraube selbst bewegt werden können.

    In den bisherigen Versionen durch klapp- oder durchschiebbare Versteller.


    Hier ist der schwarze Verstellhebel auf einer Feder gelagert und kann hochgehoben werden.

    Dann kann er - ohne dass sich die eigentliche Schraube mitdreht - verstellt werden.

    In seinem inneren ist ein kleiner "Schraubenschlüssel", und auf die Verstellschraube ist eine passende Mutter aufgesetzt.

    In seiner unteren Position greift der Schraubenschlüssel des Griffs in die Mutter --> die Schraube lässt sich drehen.

    Der Hebel wird kurz angehoben, ohne dass sich die Schraube mitdreht zurückgeführt, herabgesenkt, und die Schraube wird weiter angezogen.

    Oder in umgekehrter Richtung nachgelassen.


    Dadurch, dass es sich um eine achtseitige Mutter handelt, lässt sich der Versteller nicht nur - wie bei den Vorgängern - um exakt 180 Grad verstellen, sondern hat mehrere Zwischenstufen.

    Dadurch kann man ihn am Ende des Stimmvorganges in eine Position eng am Trommelrand einrasten lassen, so dass er nicht störend in die Trommel hineinragen kann.


    Bei meiner Prauß kommt hinzu, dass der Stimmring sehr nah am Trommelrand ist.

    Die Stimmschrauben wurden daher so ausgelegt, dass der Versteller ganz nah am Trommelrand ist, so dass man ihn mit einem Finger hochziehen kann, wenn man den Daumen am Trommelrand abstützt.

    Mit etwas Übung lässt sich so sehr flott stimmen.


    (Der sichtbare Kreuzschlitz on Top dient dem schnellen Einschrauben bei permanentem Anheben des Verstellers bei der "Erstinstallation" oder dem Austausch. Das mit schrittweisem Anheben und Drehen der Versteller zu tun - wie bei den Vorgängern - hatte sich auch als etwas nervig erwiesen.)


    Klingt alles etwas kompliziert? Okay, ich bring sie mit nach Vollmerz zum Ausprobieren.


    Der Preis? Fragt lieber nicht! Gal und ich haben Spaß an der Tüftelei und Umsetzung, aber das sind handgefertigte Einzelstücke, so wie alles von Gal.

    (Meine Freundin hat zwei Tin Whistles von ihm - und kann sie nur empfehlen.)


    Greetz


    Andreas

    Das ist doch noch immer die, die hier im Flohmarkt und auf ebay-Kleinanzeigen schon seit 2 Jahren einen neuen Liebhaber sucht, oder?

    Wäre schön, wenn sie jetzt jemanden findet.


    Der Markt für gebrauchte hochwertige Bodhrans ist ja etwas schmal.

    Sowohl das Angebot als auch die Nachfrage erscheinen mir extrem begrenzt.

    Tja,


    wenn der Stevie nicht kommt, und der Markus nicht zum Camp kommt...


    Nein, ernsthaft: Der Termin kollidiert dieses jahr mit einem anderen, bei dem ich die letzten Jahre auch war, und den ich auf gar keinen Fall absagen kann.


    Wir machen bei uns mit Oldtimern Spendenfahrten für ein Zeltlager für Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien.

    Die Mitfahrer spenden für eine Rundfahrt, und wir Oldtimer-Fahrer "spenden" den Sprit, den wir da den ganzen Tag verbrennen.

    Und da bin ich mit meinem 1965er Ford Mustang stets dabei.


    Sorry, das geht vor.


    Have Fun; und einige sehe ich ja wieder in Handloh und Vollmerz.


    Greetz


    Andreas

    Danke Ulf.


    Ich möchte aber auch nicht missverstanden werden:


    Ohne das Aneignen der Basics, der Techniken, der Grundmuster , eines gewissen Timings usw. wird das alles nur ein wildes Freestyle-Gehämmere. Das und üben, üben, üben, lässt sich nicht umgehen.


    Aber AUSprobieren, seine Trommel und seine eigenen Möglichkeiten kennenlernen, Variationen und Alternativen suchen und finden, es auch einfach mal grooven zu lassen, sich zu lösen von allem, was andere vorgeben, gehört für mich mindestens genau so dazu wie das Streben nach dem Kopieren anderer Leut Techniken.


    Wobei ich jetzt keineswegs den Austausch von solchen Erfahrungen und dem Fragen danach, wie andere Spieler etwas tun oder überwiegend tun, abwürgen oder als kleinkariert negativ werten möchte.

    Schließlich ist dieses Forum auch genau dafür da.


    Greetz


    Andreas

    Moin Rolf.


    Also keine Frage: Gut ist, wenn man es kann. Beides gleich klingen zu lassen.

    Mein Beitrag enthielt aber das Wort "genau". Und wie Du weisst, bin ich kein Fan von zu viel Normativem und dem Nachjagen von Idealen.

    Wenn man es also nicht "genau" hinbekommt, auch nicht nach langem Üben, kann man sich halt Alternativen zuwenden.

    Bei "normalen" Tönen hilft ja oft schon, den Down- und den Upbeat auf die selbe Stelle im selben Anschlagwinkel zu platzieren.

    Und um das Hinzubekommen hilft nach meiner bescheidenen Meinung meine "Königsdisziplin": Auf nem Cola-Deckel "spielen" (und treffen). Oder wenigstens nem MoPhed.


    Ganz konkret ging es - wenn auch nicht in meiner von Dir aufgenommenen Vorbemerkung - um Rimshots.

    Da hab ich schon ein kleines Problem mit "unterschiedlichen Klängen", auch wenn es auch da etwas unterschiedlich klicken kann.


    Es ist wie so oft bei uns beiden:

    Du bist halt der Super-Präzise UND Super-Musikalische.

    Ohne Zweifel braucht man von beidem etwas, oder besser reichlich.

    Aber nicht jeder schafft Beides gleich gut.

    Und ich habe ein Herz für die, die dem letzteren Raum lassen, auch wenn es mit dem ersteren nicht so ganz hinhaut, weil das erstere ohnehin schon so typisch deutsch ist. (Zur Marschmusik im präzisen Gleichschritt statt auch mal locker Grooven ;-) )

    Und manchmal geht bei dem harten Streben nach dem Einen das andere verloren...


    Und an dieser Stelle, weil ja Viele denken mögen, wir würden uns nur ständig kappeln:


    Ich könnte auch gern beides auch nur annähernd so gut.

    Ich hab Dir wieder so gern bei Cara zugeschaut (und auch zugehört).

    Danke dass ich Dank Gästeliste sogar kostenlos dabei sein durfte.

    Die neue CD hat mir auch gut gefallen.

    Wenn ich es irgendwie einrichten kann, komme ich auch wieder ins Kuckucksnest.


    Herzlichst


    Andreas

    Moin.


    Ich habe Bodhrans mit unterschiedlichen Fellen und unterschiedlichen Durchmessern.

    Manche Trommeln sind von Haus aus bassiger, manche grundsätzlich obertonreicher, intensiv oder gar nicht oder mittel getapet. Meistens tief gestimmt, aber auch mal knackiger.

    Ich spiele überwiegend im Sitzen aber auch im Stehen, letzteres aber bevorzugt mit einem Fuß auf dem Monitor.

    Ich spiele in trockeneren und feuchteren, wärmeren und kälteren Umgebungen.

    Der Mixer stellt meine Bässe manchmal trockener und manchmal wummeriger ein.

    Bei manchen Pattern muss ich sehr schnell von sehr tief auf sehr hoch wechseln, bei anderen sehr nah beieinander liegende Nuancen oder gar Tonfolgen spielen.


    Ich lege dann die Hand dort hin, wo es am ergonomischsten ist und schlage dort zu, wo es am schönsten klingt.


    Spielen, experimentieren, herausfinden, was in welcher Situation am besten funktioniert, halte ich für besser, als normativ vorzugeben, wie es sein sollte.


    Und da mich Meister Rolf ja unlängst "belehrte", dass man sich am wenigsten Gedanken machen muss, ob man etwas Downbeat oder Upbeat spielt, wenn man dazu in der Lage ist, dass beides gleich klingt, ist es am besten, man bringt sich auch hier in die Lage mehrere Varianten spielen zu können statt sich der Frage zu widmen, wie es sein "muss".


    Weiter oben war von einer "irischen Schule" die Rede.

    Die typisch deutsche Schule ist in vielen Bereichen die Frage nach dem Normativen als Ersatz für den Mangel an Kreativem.

    Nichts gegen Strukturen und Vorbilder, aber...


    Greetz


    Andreas

    Moin Süße.


    Erst mal schön von Dir zu hören. Hier ist noch kein Frühling. Sonst hätte ich schon Heuschnupfen.

    Auf Zypern hatte ich allerdings keinen - muss an der dortigen Flora liegen...


    Dann ganz generell:

    Ich werde nie verstehen, warum man irgendwelcher anderer Leute Schlagmuster unbedingt 1:1 kopieren muss, wenn sie einem nicht liegen.

    Ich werde ebenfalls nie verstehen, warum ein Downbeat genau so klingen muss wie ein Upbeat.

    Aber das will ja keiner wissen.

    Und mag ja zu Übungszwecken auch sinnvoll sein.


    Wenn es denn also sein muss:


    Zwischen der 4 und der 1 ist ja genügend Zeit, um nach oben zu wandern, und dann die 1 genau so zu setzen wie der Rolf.

    Und ich kenne viele Leute, die gerade beim Jig, ob mit oder ohne Rimshots, gerne über das Fell wandern, quasi mitschunkeln.


    Ich bin aber wie oder noch mehr als Thomas Mega.Instroke.Fan.

    Wenn ich also unbedingt in einem Jig gleichklingende Rimshots auf der 1 und der 4 haben will, fange ich mit einem Upbeat-Rimshot am unteren Trommelrand an, setze dann einen Instroke, gefolgt von einem Downbeat, so dass auch die 4 wieder ein Upstroke Rismshot ist, erneut gefolgt von Instroke und Downbeat.

    Das fällt mir aber auch daher relativ leicht, weil ich es liebe, Jigs mit Upbeats zu starten.

    Und ggf. mit nur einem Instroke im nächsten Takt die 1 wieder im Downbeat zu haben.


    Knackig hochgezogene Upbeats und Instrokes eignen sich generell so schön für Betonungen.

    Und da laut Rolf und Aimee ja mein Timing manchmal ... äh, ja, also. .. Ein paar Instrokes sind generell gut geeignet wieder reinzukommen, wenn man mal kurz... äh... abschweift.


    Tourt noch schön und kommt gesund wieder!


    Gaaaanz liebe Grüße


    Andreas