Beiträge von Andrakar

    Hallo Ihr Lieben,


    Euch allen noch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr!


    Meines mit einem neuen customized Tipper von Stevie auf Basis des EnchantHED:


    Andreas

    Moin.


    Was Lucy da genau macht, vermag ich anhand des Videos nicht zu sehen und zu hören.


    Aber sie spielt ja auch Percussionsinstrumente, und sei es heute auch mal "nur" Cajon, bei denen der Rythmus beidhändig verteilt wird. (Und war ca. 10 Jahre Rock-Schlagzeugerin.)

    Das geht auch bei der Bodhran mit den Fingerspitzen der Fellhand.

    Im Selbstversuch, insbesondere wenn ich mikrophoniert und mit der Tipperhand eher leiser spiele und das Gesamtergebnis mehr verstärke, geht das eindeutig.


    Nicht so mein Ding, aber sicher etwas, was mit Übung und Erfahrung geht.


    Ob das Lucy auf dem Video so macht oder generell gerne mal macht, vermag ich wie gesagt nicht zu erkennen bzw. ist mir auch nicht bekannt.


    Vielleicht trommelt sie mit den Fingerspitzen auch einfach nur etwas die Melodie als nicht wirklich hörbare "Ghostnotes" mit, so wie das manch Zuhörer auf dem Tisch macht.


    Aber ein interessanter durchaus bemerkenswerter Aspekt das Ganze.


    Frohes Fest!

    Hallo Gemeinde.


    Da sich in meiner Bodhran-Sammlung erneut Nachwuchs ankündigt, muss ich auf der anderen Seite auch wieder Platz schaffen.


    Daher biete ich in der Bucht diesmal meine Siegfried-Prauß-Bodhran an.


    Je nach Gebotshöhe bzw. gegen Aufpreis samt spezifischem Ständer (von Stevie), spezifischen werkzeuglosen Stimmschrauben (von Gal Hitch), einfacher ungepolsterter Tasche, einschraubbarem AKG 416 Mikro.


    Viele Details findet Ihr in diversen Threads hier im Forum, aber alles wichtige zusammengefasst in der Bucht.


    Falls also jemand eine einzigartige, günstige, schöne etwas ungewöhnliche Trommel eines nicht mehr produzierenden Herstellers, mit Ziegenfell vom gleichen Lieferanten wie einst die von Ralf, möchte,...


    ... UND WEG ISSE;

    viel Freude dem neuen Besitzer!


    Greetz

    Andreas

    Ach, von daher weht der Wind...

    Hatte nicht gesehen, dass man meinen Post aus Sicht derer, die ihr Geld damit verdienen, so sehen könnte.


    Lieber Christian, Du bekommst doch inzwischen genug Huldigung hier, zuletzt erst wieder

    "ich habe eine Bodhran aus dem Hause Hedwitschak (...woher sonst... ;) )" oder auch von mir, zuletzt zur AustrHEDian. Es werden hier doch andere Hersteller kaum noch erwähnt.

    Da wird dem Holzwurm schon kein Zacken aus der Krone fallen, wenn mal etwas ansatzweise kritisch klingen sollte.

    Und die Entwicklung vorausahnend schrieb ich bereits früh


    "

    Aber ich werde jetzt nicht erneut den Fehler machen, alles öffentlich zu zerlegen und gar zu rechtfertigen und tiefer zu erläutern.

    Sonst fange ich erneut an zu glauben, dass jede noch so kleine kritisch interpretierbare Äußerung auf diese Weise..."

    und

    "Eigentlich möchte ich auch nicht jedesmal eine wissenschaftliche Abhandlung oder einen endlosen rhetorischen Schlagabtausch daraus machen."


    In diesem Sinne:

    Grüße aus dem Urlaub,

    ich bin dann mal raus.

    Moin Rolf.


    Ich weiß nicht, was Du daran nicht verstehst.

    Ich finde es bemerkenswert, das sich einer der namhaften Spieler gegen den Trend der letzten Jahre ausspricht, und auch eine entsprechende Bodhran als Signature Line bekommt, die ähnlich der TrHED eher "new Retro" ist. Punkt.


    Um zu vermeiden, dass das negativ interpretiert wird, habe ich es eingangs und ausgangs deutlich positiv ergänzt.


    Wenn Du da jetzt mehr hineininterpretierst oder zwischen den Zeilen liest, kann ich Dir definitionsgemäß nicht helfen.

    Beim ersteren könnte ich nicht, beim zweiten würde ich nicht wollen. Wenn es denn so wäre.


    In meiner ersten Replik habe ich deutlich gemacht, dass ich jetzt nicht wieder Popkornkino erzeugen möchte, in dem wir uns über irgendwelche Details endlos auseinandersetzen.


    Zu Deinen ergänzenden Bemerkungen kann ich meinerseits sagen:


    Dass es nur "für mich nicht richtig" war, stellt es jetzt als rein persönliche Einzelmeinung dar, aber Du weißt so gut wie ich, das jede Einzelmeinung eines namhaften Spielers darüber hinaus wirkt. Und selbst wenn er nur sich meint, andere das vielleicht genauso empfinden und begrüßen.

    Das ist das, was ich jetzt mit semantischen und rhetorischen Spielchen meine.


    Und natürlich baut CHristian keine Linie für einen einzelnen Spieller, sondern möchte die an alle verkaufen, die ähnlich empfinden. Sonst würdest Du sie auch nicht ins Programm nehmen und Cormac auch noch zitieren, oder?


    Ob das jetzt ein Formel 1 Auto ist, dass nur Weltmeister fahren dürfen, und "unsereins" nur gezähmte fahren kann(?)/darf(?)/muss(?), überlasse ich anderen zu bewerten. Ich fahr weiterhin Ralleys auf Känguru und Hirsch und E-Sport auf Skyntone. ;-)


    Ob die Randbemerkung in Vollmerz "die Runde machte" vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ich habe sie dort ebenfalls nur als Randbemerkung oder Einstieg in ein Gespräch mit primär CHristian über diverse Felle genutzt, bei der es insgesamt weniger um die CBss, sondern die von mir geliebten Känguru-Felle, deren besondere Eigenschaften und deren Auswirkungen auf ihre Verkäuflichkeit im Vergleich zu den heutigen Standard-Fellen (inklusive Dragonskin) ging.

    Wobei es dort weniger um "Zähmung" als um Reaktivität ging, was mit dem erhöhten Bedarf zum Nachstimmen für Anfänger auch ein Hinderungsgrund sein kann.


    Wobei wir wieder beieinander wären: Dass diese Standardfelle viel dazu beitragen, es Anfängern leichter zu machen, und andere Felle (und Trommelkonstruktionen) eher weniger, und das die Akzeptanz bei Sessions erhöht hat, ist doch unstrittig.

    Wenn wir uns jetzt unbedingt wieder etwas auseinanderdividieren wollen, so ist vielleicht ein Teil meiner Meinung dabei dennoch, dass die "anderen" Felle und Trommeln in dieser Entwicklung zunehmend etwas an den Rand gedrängt worden sind, weil die neuen Standards - und jetzt kommt etwas, dass Du doch von mir kennst: Stichwort "Ismen" - typisch deutsch so ein wenig zum "Alleinseligmachenden" gehypt worden sind. Insofern ist es, wie ich bereits schrieb, ""schön, dass es damit erneut eine weitere wieder etwas "anders" klingende Alternative oder Ergänzung vom Top-Hersteller gibt"".


    Sodale. Ich denke, nunmehr ist meinerseits (mehr als) genug zu meiner eigenen Bemerkung gesagt.

    Eigentlich möchte ich auch nicht jedesmal eine wissenschaftliche Abhandlung oder einen endlosen rhetorischen Schlagabtausch daraus machen. Aber andererseits auch keine Antwort schuldig bleiben.


    Mit dieser verabschiede ich mich dann zunächst in den Urlaub.


    Greetz

    Andreas

    Moin.

    Siehe oben und unten in meinem Post.

    Dazwischen "kleine Randbemerkung".

    Da steht nichts von Widerspruch; ganz im Gegenteil: siehe oben und unten in meinem Post.

    Die Randbemerkung kann man verstehen. Richtig oder falsch, vielleicht je nach Stimmung und Neigung des Lesers.

    Aber ich werde jetzt nicht erneut den Fehler machen, alles öffentlich zu zerlegen und gar zu rechtfertigen und tiefer zu erläutern.

    Sonst fange ich erneut an zu glauben, dass jede noch so kleine kritisch interpretierbare Äußerung auf diese Weise... ;-l

    ;-)

    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Wir waren ja nur kurze Tagesgäste diesmal, aber zumindest kann ich sagen:


    Wieder einmal ein interessanter Vortrag und ein sehr schönes Konzert.

    Natürlich achtet man besonders auf die Trommel: Sehr, sehr schön gespielt!

    Kleine Eintrübung: War etwas sehr gedämpft abgemischt. Also nicht hinsichtlich Lautstärke, aber - obwohl ich Bassklangfan bin - dann doch etwas sehr wenig Höhen und Obertöne. Da kann die MONss eigentlich mehr. Auch wenn ja jeder selbst wissen muss, wie er, oder hier: sie, es mag.

    Aber wie gesagt: "kleine(!!!) Eintrübung".

    Und die "Jungs" waren auch echt super. Klasse Band-Wahl der Organisatoren.

    Allein dafür hat sich das Kommen gelohnt.


    Und natürlich so viele liebgewonnene "alte Nasen" wenigstens kurz mal wiederzusehen!


    Daher noch einmal liebe Grüße, auch von Sandra,

    Andreas

    Soooo....


    ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass der Baum wohl fast "ausgeweidet" ist, und es somit vermutlich nur noch ein - dann letztes - Batch von etwa 18 Trommeln geben wird.


    Da meine nunmehr eingespielt ist, und Bühnen- und Session-Erfahrung hat, bin ich unterm Strich so begeistert, dass ich ausnahmsweise noch einmal etwas Werbung dafür mache.


    Riegelesche, offenporig sunburst lackiert, innen Buche passend zu außen lackiert, konkav, ChangeHED, isolatHED... der Rahmen ist wunderschön und technisch state of the art.


    Dazu das Känguru-Fell - wobei ChangeHED ja ermöglicht jederzeit auch andere zu verwenden (ich hab auch ein Skyntone plus Kunstfell-Stimmrahmen zum Wechseln).


    Eingespielt hat es eine wunderbare Kombi aus bassiger Wärme, lebhaftem Attack und Response, so dass ich erneut zu sagen wage (ohne zu wissen, wie das zukünftige Lambeg, das CHristian nach dem Ableben von Tommy Louden bezieht, klingen wird): Kentville Kangaroo is the new Louden Lambeg.


    Meines ist extrem dünn, und daher hält es wenig Feuchtigkeit, und ist auch jetzt noch sehr reaktiv.

    Man muss sehr häufig nachstimmen, aber, hey, wozu macht CHristian solche einfach zu bedienenden Stimmsysteme? Ich finde es klanglich allerdings auch noch etwas besser als die dickeren.

    Andererseits ist das etwas dickere auf Sandras Golden Maple inzwischen sehr stimmstabil, und ähnliches habe ich auch von Stevies Roo-Fell gehört.


    Man sollte also eventuell je nach Vorliebe CHristian ggf. nach einem etwas dickeren oder dünneren Roo fragen. Und Lambeg-ähnliche Geduld aufbringen bis es (nach ca. 6 Monaten) eingeritten ist.


    Und die gesamte Kombi lässt mich sagen: Für wen es in Frage kommt: zuschlagen, bevor die letzten irgendwann weg sind. Preis-Leistung halte ich für Top.


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Nachdem ich sie in Vollmerz mal angespielt habe:

    Wirklich interessant, und ich finde es schön, dass es damit erneut eine weitere wieder etwas "anders" klingende Alternative oder Ergänzung vom Top-Hersteller gibt.


    Eines kann ich mir allerdings nicht ganz verkneifen:


    Da wird jahrelang "gepredigt", dass der "Trend" zu gedämpften Obertönen geht, Tapen wird fast zur Pflicht.

    Felle werden weicher und bassiger.

    Halbe Religionskriege brechen aus, mit grenzwertigen Kategorisierungen wie "weichgespült und totgetaped".

    Kleinere Durchmesser führen zu "definierteren" Sounds.

    Die Trommel wird damit "akzeptabler" für Sessions.


    Und da kommt der Cormac und sagt (so steht es ja sogar auf des Makers Website):

    "Ich habe verschiedene seiner Modelle ausprobiert, und obwohl alle sehr gut waren, wurde mir klar, dass die Richtung der Bodhrán-Herstellung irgendwohin gegangen war, mit dem ich mich nicht mehr identifizieren konnte, und der Klang der "moderneren" Trommeln - kleinere Durchmesser, getapte Felle- war für mich nicht richtig."

    Und Schwupps kriegt er eine "Traditionelle", aber mit allen technischen Innovationen der letzten Jahre (vorwiegend, aber nicht nur: Stimmsystem).

    Und das ist dann "eine der interessantesten bodhráns der letzten Jahre".


    Was sie vielleicht wirklich ist. Mir gefiel sie durchaus. Obwohl - oder vielleicht gerade weil - sie dann doch nicht soooo wild und ungezähmt klingt, wie ich erwartet hatte.


    Tolle Trommel, aber man möge mir verzeihen, dass ich mir die kleine Randbemerkung nicht verkneifen konnte.


    Greetz

    Andreas

    Ergänzende Anmerkung:


    "Artikelzustand neu".

    Bei einer Trommel, die seit Jahren nicht mehr gebaut wird, kann das nur bedeuten: unbenutzt oder wenig benutzt und daher vom Verkäufer als neuwertig oder wie neu angesehen.


    Ich habe schon mehrere solcher Trommeln, unlängst auch vom selben Anbieter, in Händen gehabt.

    Da waren die Felle vom langen Lagern, selbst in Tasche oder Karton, doch meist recht spröde und hatten Schmutz aufgenommen.

    Da war schon etwas Aufwand, Arbeit und Geduld erforderlich, sie wieder richtig zum klingen zu bringen.

    Ich arbeite da mit Hautcreme, manchmal "Skin-Reset" und viel trommeln.

    Und dann geht es nach einiger Zeit auch wieder. Und man hat evtl. wirklich ein echtes Schnäppchen gemacht.


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Vordergründig kein schlechter Tipp.


    Mit dem Fiberskyn3-Fell hatte Christian auch schon gute Ergebnisse erzielt, auch wenn Skyntone noch einen Ticken näher am Naturfell ist.


    Ich hab die zufällig vor wenigen Wochen auch mal beim Drumming Holiday ausprobiert. Klingt gar nicht so übel, muss als Kunstfell auch nicht stimmbar sein.


    ABER: die wurde als "normale Rahmentrommel" gespielt, nicht als Bodhran. in "unserem Sinne " also mit Tipper.Die hat 56(!) cm Durchmesser bei nur 10 cm Rahmentiefe.

    Und ist nach Glen Velez benannt, einem Percussionisten, der meines Wissens auch nur klassisch Rahmentrommel aber nicht Bodhran spielt.

    Er oder sein Umfeld haben dafür mal den begriff Neo-Bodhran eingeführt.

    Näheres dazu siehe http://www.drumdojo.com/j15/world/ireland/neo_bodhran.htm .


    Die Bezeichnung Bodhran finde ich da sehr irreführend.

    Ähnlich der Ansicht, jede Rahmentrommel könne man auch mit nem Beater wie ne Bodhran spielen.


    Daher... ernsthaft?

    Moin.


    Das war auf jeden Fall toll.

    Organisation, Essen, Location, Preis-Leistung, alles top.

    Wobei man beim Essen und generell schon offen sein sollte für andere Kulturen.

    Überwiegend orientalisch, gerade die Keule und der Fisch... Yummy!

    Auch die Anzahl unterschiedlicher Trommeln, Daf, Tombak, Tambourello und mehr, und die zu hören, plus die Möglichkeit die und den Unterricht dazu auch auszuprobieren, erweitern einfach auch den Horizont.


    Bodhran war eher die kleinste Gruppe, und auch nicht unbedingt die fortgeschrittenste, da wird man auch etwas bescheiden, oder positiver ausgedrückt, sehr respektvoll gegenüber anderen Trommlern und deren Instrumente.


    Gleichzeitig sorgte dieses Umfeld auch dafür, dass auf der Bodhran auch anderer Kulturen Rhythmen deutlicher angesagt waren als die irischen. Eine echte Bereicherung.


    Also rundum empfehlenswert.


    Mit einer Einschränkung:

    Das Niveau ist recht hoch.

    Auch die "Anfänger" hatten Erfahrungen auf anderen Trommeln und Instrumenten, und waren sehr schnell "drin". Und das allgemeine Motto war eher "fordernd".

    Daher kann ich absoluten Anfängern, die keinerlei musikalische Vorkenntnisse, insbesondere keine auf anderen RhytmusInstrumenten und Trommeln haben, nicht guten Gewissens zuraten.


    Last not least:

    Es heißt DrummingHoliday, und die malerische Berglandschaft, der unterrichtsfreie Tag in der Mitte, die direkte Lage am See, laden zu mehr ein als nur Trommeln.


    Da inzwischen ja das Ganze (wieder einmal) boomt - viele, auch diese Veranstaltung waren/sind ja ausverkauft - sollte es da auch keinen Konkurrenzgedanken geben.


    Auch Vergleiche erübrigen sich. Es ist "anders", und somit Ergänzung aber kein "Ersatz".


    Greetz

    Andreas

    Ich fange jetzt nicht an, all mein Wissen aus Erfahrung und Gesprächen extern zu belegen, als wäre das hier ein Akademiker-Treffen, bei dem nur belastbare belegte Studien zitiert werden dürfen.


    Und im Zweifel kann heute jeder Googeln und hält Wikipedia ohnehin für der Weisheiten letzter Schluss.


    Aber ausnahmsweise dieses eine Mal für Dich:


    Sticking


    Man beachte insb. Absatz 2, und auch das erste Bild: schöne Sticks, oder?


    Generell glaube ich, dass allein schon in diesem Artikel wieder einiges drinsteht, was man auch dem Bodhranspieler zumindest sinngemäß so ans Herz legen kann.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Thomas.


    Interessante 2. Gurtführung.

    Ist die besonders bequem oder stabil?

    Ich mach das wie bei ner Gitarre, was natürlich dazu führt, dass der Gurt vorne am Bauch entlang geht, weil die Trommel ja nur an der linken Körperseite ist. Stört mich aber nicht, auch wenn man ab und an etwas nachkorrigieren muss.

    Ich hab auch mal wen gesehen, der den Gurt dann noch rechts unter den Hosengürtel gezogen hat, damit er ja nicht stört.


    Greetz

    Andreas

    Brauchste jetzt nicht zu persönlich nehmen, ich mach ja auch genug unpassende Kommentare.


    Aber manchmal nervt es, wenn auf die Ursprungsfrage kein Mensch wirklich antwortet.


    Der Thread ist voll von Antworten über Sinn des im Stehen spielens, Show versus reine Musik, Alternativen wie Fuß aufsetzen, etc, etc., aber die Frage war:


    Gurt ohne Bohren.

    Und ich habe mir ausnahmsweise mal erlaubt, exakt das zu beantworten.


    Nichts für ungut.

    Moin.


    Ich glaube *Handsatz* entspricht dem, was der Drummer *Sticking* nennt.

    Also Handsatz: linke, rechte Hand.

    Sticking: linker, rechter Stick.

    Analog Bodhran: up oder down.


    Schlagzeuger nutzen übrigens durchaus auch Noten.

    Die Platzierung entspricht dann den Trommeln: unten Bass, oben Becken, darunter HiHat, Snare, und dazwischen die verschieden Toms. Bzw. was man sonst noch so hat.

    Lance, Du könntest Deine 5 Basistöne also auch "normal not-ieren".

    Das Sticking wird nicht vorgegeben, sondern muss der Drummer individuell nach Ökonomie, Können, Vorlieben wählen.


    Das könnte man auch mit der Bodhran tun, aber folgendes wirkt dem entgegen:


    Viele Bodhranspieler haben wenig mit Noten am Hut. Die Gründe lasse ich mal außen vor.


    Viele Lehrer ( und Schüler) wollen Schlagmuster inklusive Sticking vorge(ge) ben (bekommen).


    Dazu noch Betonung und linke Hand.


    Das führt zu so komplexen Notationen wie mehr und weniger dicken Pfeilen nach unten und oben, R für Rimshot, T für Triplet/Triole, grün für Ballen rein, rot für Ballen raus, etc. pp...


    Das hat schon was von Partitur für 1 Instrument. Und das für eine Rahmentrommel!


    Manche hassen das, manche lieben das; ich finde es zumindest faszinierend.

    Ich kann lesen, was der Andere ziemlich genau meint.

    Dann kann ich mich ja immer noch entscheiden, ob ich das so oder anders mache. Oder überhaupt kann.


    And YES - Instrokes/Taps/DoubleDowns rulez!

    Betonte knackige Ups und DoubleUps aber auch.


    Und danke für die erneut interessante Diskussion!


    Und als kleine Ergänzungsprovokation:

    Hab auch gerade ne kleine RWE daheim. Lambeg ist ja schon wirklich nett, aber Kentville Kangaroo is the new Louden Lambeg... (Tommy rest in peace!)

    8o

    Äh, Höppy,


    darum ging es hier aber nicht.


    Ich kann auch einigermaßen im Stehen spielen, auch ohne Gurt.

    Wenn man also "gelegentlich" als mal zwischendurch ein oder zwei Stücke oder Tunesets ansieht.


    Bei "gelegentlich" denke ich eher an gelegentliche ganze Auftritte, die längeres Stehen erfordern. Oder sogar Gehen.

    Hatte so etwas unlängst bei einem Markt-Auftritt. Da sind wir alle ein wenig "stehgeigermäßig" zu verschiedenen Plätzen gewechselt. Das wäre ohne Gurt nicht ohne Verrenkungen und Gefahren gegangen.

    Und mich in nem Rollstuhl schieben zu lassen hätte ich irgendwie unangemessen gefunden.


    Und dann gibt es ja auch noch Gemüter, die sich gerne an der Bühnenshow / Performance aktiv beteiligen wollen.

    Ich denke da auch an die ersten (Synthesizer-) Keyboards mit Gurt, als die in den 80ern von Gewicht und Technik tragbarer wurden.


    Wer vom Naturell oder Band-Verständnis oder Auftrittsumgebung lieber sitzt und jenseits der Musikerzeugung eher ruhiger ist, der braucht das eh nicht.


    Aber hier ging es um Lösungen, für die, die sich entsprechend entschieden haben.

    Und die Lösung mit Saugnäpfen und Gitarrengurt hat funktioniert und ist extrem preisgünstig.

    Und man braucht halt nicht bohren.


    Ich könnte mir - gerade bei konkaven Rahmen - auch gut eine Art "Spanngurt" um die ganze Bodhran herum vorstellen, an dem wiederum die Pins für den eigentlichen (Gitarren-) Gurt befestigt sind.

    Aber bislang mag ich die Saugnapf-Lösung.


    Greetz

    Andreas

    Höppy,


    das ist immer eine Frage der Perspektive - oder der Vorlieben.

    35 x 13 ist schon eine tendenziell kleinere Trommel, und die werden tendenziell eher von Kleineren gespielt.

    Ausnahmen machen die Regel.


    Aus meiner Perspektive:

    Micha = eher klein

    Höppy = nicht ganz so klein

    Rolf = 'n Ticken größer

    Gyde = durchaus etwas größer


    Anmerkung: Die Spielerin "meiner" Golden Maple ist 1,82 m groß.

    Also aus meiner Perspektive auch "nicht ganz so klein".


    8o

    Moin.


    https://rover.ebay.com/rover/0…Fulk%2Fitm%2F133100513466


    Absolute Empfehlung.

    Ich selbst habe im Haushalt die 15 von 15.

    Jetzt ist die 1 von 15 in der Bucht (Insider wissen, wem die gehört; ich hab die im Winter auch angespielt).


    Für mich eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse ever.


    Schichtholz- statt Coreline-üblich Sperrholzlamellen, wunderschönes goldenes Riegelahornfurnier außen, Känguru-Fell (klanglich ebenfalls wunderschön zwischen Lambeg und Dragonskin spicy).


    Mit 35cm etwas klein (aber nicht im Sound) , aber ideal für unterwegs (oder kleinere Spieler).


    :thumbup:

    Ich wollte mich schon immer mal selber zitieren:

    Zitat

    ( @kiptho : Thomas, das ist die Zusammenarbeit von Christian - Waltons nicht Meinl - als er die eigene LightLine eingestellt hatte, um sich auf mittleres und hohes Segment zu fokussieren.)

    8o

    Es gibt haufenweise (Schlagzeug-Tom-) Felle zum separat kaufen.


    Brauchste nur ne spezielle Bodhran für, in die Du die einspannen kannst.

    Z. B. Rebellion von besagtem Hedwitschak.

    Allerdings 500-Euro-Klasse.


    Oder spezielle Kunstfelle für die sog. ChangeHED, ein spezielles Wechselsystem von ebenfalls besagtem Hedwitschak.

    Gibt es auch schon für dessen Coreline. Aber halt auch schon 300plus-Euro-Klasse.


    Oder Du findest wen, der Dir ein Schlagzeugfell auf einen TambourinRahmen tackert.

    ;-)

    Moin.


    Wie schon alle Vorredner sagten:

    In der Preisklasse gibt es nichts auch nur halbwegs Gutes.


    Minimum wäre aus meiner Sicht die Waltons T-Series mit den SterngriffStimmschrauben in den runden Löchern im Rahmen.

    ( kiptho : Thomas, das ist die Zusammenarbeit von Christian - Walton, nicht Meindl - als er die eigene LightLine eingestellt hatte, um sich auf mittleres und hohes Segment zu fokussieren.)

    Aber selbst die ist mit rund 140 Euro ja schon über Deinem Budget.


    Für 100 wäre irgendwie stimmbar, auch per Inbusschlüssel, "muss", und getaped, damit sie nicht völlig blechern klingt.


    Alle anderen Aspekte sind in dem Segment doch nicht ernsthaft diskutabel.


    Insofern hast Du hier jetzt reichlich Feedback und Unterstützung bekommen.


    Na klar, kannst Du auch auf jeder Rahmentrommel und jedem Tambourin mit nem BodhranBeater herumklöppeln.

    Aber das ist hier nicht wirklich das Forum dafür.


    Sonst bestell Dir zum Geburtstag ein paar Pizzen und trommel auf den Pappkartons.

    ;-)

    Nichts für Ungut


    von Andreas zu Andreas