Beiträge von Andrakar

    Na, da ich nichts wirklich weiterführendes zum Thema hier gesehen habe, aber immer wieder mal lese, dass sich Jemand Gitarrengurt-Pins in die Bodhran schraubt:


    Manche Gitarristen verwenden einfach ganz normale Saugnäpfe mit "Kopf", z. B. mit 6cm Durchmesser.

    Die Köpfe passen nämlich in die Gitarrengurt-Löcher.

    Und besonders sicher halten sie in Gurten mit Sicherungssystemen wie z. B. Sure-Lock.

    Saugnäpfe und Sure-Lock-Gurt im zum Bodhran-Textilband passenden Textil zusammen 20 Euro.


    Halten die Saugnäpfe das Gewicht der Bodhran?

    Wie bei der Gitarre und allen Saugnapf-Befestigungen gilt:


    Saubere Oberfläche.

    Möglichst glatte Oberfläche.

    Matte oder offenporig lackierte Rahmen sind also riskanter.

    Oder man verwendet für die Saugnapfstellen aufgeklebte Folie.

    Z. B. die unsichtbare, leicht wieder abziehbare Spezialfolie für Gitarren, mit denen man (Fingernagel-) Kratzer um das Schallloch herum vermeidet.


    Ich würde die "nur" mit Saugnäpfen am Gurt befestigte Bodhran jetzt nicht wild durch die Gegend schlenkern, aber als Unterstützung für gelegentliche Steh-Auftritte eine Alternative zum Anbohren.


    Greetz

    Andreas

    Lieber Lance,


    ja, schöne Diskussion, und ich denke über einiges was Du geschrieben hast, nach und werd mal was ausprobieren.


    Videos: Klasse...

    ...aber Du denkst schon daran, dass es ein weiter Spagat zwischen Deinem angefragten "was ist für Anfänger warum besser" und einem einstudierten Teacher's Recital Show off beim Creacann ist, gelle?


    Daher Nachtrag zu Aimee, immerhin 2010 Weltmeisterin:

    (Sie saß mit Fellhand zum Publikum, und ich in der ersten Reihe direkt vor ihr.)


    Sie hat gestern das komplette Konzert ausnahmlos die Hand oberhalb der Mitte gehabt.

    Tonhöhe fast ausschließlich durch Ballendrücken, dämpfen durch spreizen und anlegen der Finger in derselben Position.

    Bis auf die Plops alles unterhalb der Fellhand gespielt.

    Für die Bässe die Fellhand ganz nach oben, oft offen gespielt, die Trommel sogar oft sichtbar angehoben.


    Darauf angesprochen, sagte sie, das sei der Ergonomie geschuldet, die Trommel habe einen recht tiefen Rahmen und kleinen Durchmesser (sah nach MONS aus) , ihr täten momentan anders Arm und Schultern weh, und sie erwäge eine flachere evtl. im Durchmesser größere.


    Ich hole meine mitgebrachte 40x14 zum signieren raus, sie probiert sie gleich aus, und spielt auf einmal mit beiden Händen über die gesamte Fläche...


    Pizza klingt gut; Du zeigst mir dann auf den Kartons das tonal präzise spielen.


    Gruetzi in die Schwiez!

    Das würde ich ja gerne mal von Dir hören.

    5 Töne, dann von oben nach unten, von der kleinsten zur größten Tom jeweils 3 Schläge und zum Schluss nen BassKick, ist ja auch ein typischer SchlagzeugRoll, den man auf der Bodhran schön -"simulieren" kann, in dem man entsprechend mit beiden Händen von oben nach unten geht. Mache ich auch oft und gerne als Fill.

    Klingt alles ziemlich nach "Bodhrumming" (und wie Du sagst "follow the Tune"; mag ich sehr!

    Wenn Du das mit so einer wie beschrieben eingeübten Präzision hinbekommst - Hut ab!


    Ganz lieben Gruß vom -"Pizzamann" Andreas!

    Lieber Lance,


    zunächst einmal sind in einem Meinugsaustausch abweichende Meinungsäußerungen nie bös gemeint. Ich weiß, ich klinge manchmal alles andere als "charmant".


    Ich bleibe allerdings dabei, dass mir einige Deiner Gedanken zu "normativ" im Sinne eines Nachjagens nach einem Ideal, das es für mich bei diesem Instrument so nicht gibt, klingen. "Rein", "präzise", "Klangideal'," Vorbild'...


    Ich greife mir von Deinen vielen Ansätzen mal den mit dem "Stimmen", und das auch noch auf einen Ton, und dem anschließenden Merken von Tönen und Stimmleitern spielen, heraus:

    Ich bezweifle, dass ein Naturfell diese Stimmung lange hält. Handschweiß, Reibungswärme, Temparatur, Luftfeuchtigkeit... die Biester reagieren schneller als jedes Saiteninstrument, gerade auf die Fellhand. Da hilft auch kein ständiges Nachstimmen. Präzise Töne...?


    Auch wenn das Basslinienspielen auf der Bodhran manchmal nett ist, kann man sie kaum als WannaBeBassGuitar ge- oder missbrauchen.


    Ich habe die Praxis(!) des sogenannten Stimmens der Bodhran immer als Wahl der Grundspannung des Fells verstanden, erlebt und praktiziert.

    Will ich es möglichst bassig, dann so weit "herunter stimmen", dass das Fell gerade nicht labberig wird. Das mag bei jedem Fell ein anderer 'Ton" sein; das Stimmgerät ist schon vor Jahren aus der Bodhrantasche geflogen (und ich sehe auch nie welche, oder Smartphones mit StimmApp bei Spielern im Einsatz).

    Jedes "mehr anziehen" kostet Basstiefe.

    Andere "stimmen höher", aber nicht primär für einen höheren Ton, sondern weil alle höheren Töne dann mit weniger Drűcken erzeugt werden können, und weil die höhere Grundspannung bei wenig Druck einen höheren Rebounce erzielt, was schnelleres Spiel erleichtert, trockenere Plops vereinfacht, usw..


    Mit den "Stimm"schrauben eine tiefere oder höhere Grundspannung "einstellen", das Fell gleichmäßig oder mit unterschiedlich gespannten Bereichen zu versehen, das Fell bei Temparatur- und Feuchtigkeitschwankungen "nachzuregulieren", bei unterschiedlichen Stücken mit mehr oder weniger Rebound und mit niedriger oder höherer Stimmlage zu spielen, sind für mich das, was die Stimmsysteme ermöglichen.

    Und natürlich merke auch ich mir dann, wo ich anschlagen und wo und wie ich streichen muss, um den jeweiligen gewünschten "Ton" zu erzielen.


    Aber mit einem Stimmgerät die Bodhran auf einen Ton zu "stimmen" und dann Tonleitern wie auf einem Saiteninstrument präzise abzugreifen, und das während des gesamten Spiels - da greif ich mir lieber die Bassgitarre.

    Oder ein Schlagzeug mit unterschiedlich gestimmten Toms.

    Das es auf der Bodhran zu 'simulieren" schon mal Spaß macht, aber nicht wirklich "ersetzt".


    Das als Beispiel für völlig unterschiedliche Verständnisse, Auffassungen, Herangehensweisen und Praktiken nur zu diesem einen Punkt von Dir.

    Ohne Anspruch auf "richtiger" oder "besser".


    Und ähnlich geht es mir mit oberhalb oder unterhalb der Fellhand spielen.

    Die Hand ist unten entspannter, besser durchblutet (das ist bei langen Sessions und Auftritten ein echter Faktor), schmiegt sich mit der Handkante besser an heutige getrichterte Stimmrahmen. Bässe klingen für mich oben besser, weil vielleicht Anschlagwinkel und Kraft besser dosierbar sind.

    Trotzdem spiele ich betonte knackige Ups lieber unterhalb.

    Oder wenn ich sehr viel oben ploppe, schnell die Bässe unterhalb.

    Ich kann gerne beides, aber oberhalb besser, weil ich es einfach öfter mache.


    Soll jetzt jemand "richten" und das eine oder andere zur Norm erklären...


    Heute Abend schau ich mal bewusst hin wie Aimee das bei Cara macht.


    Schönes Wochenende,


    Andreas

    Moin Rolf.


    Mit "oben" war oberhalb der Fellhand gemeint. Im Sinne der Fragestellung des Threads.

    Also Hand eher unten, Anschlag darüber, also weiter "oben".

    Hätte wohl oberhalb schreiben sollen.


    Und ja, ich denke auch, wir sehen das ziemlich gleich.


    Und vermutlich auch, dass YouTube und Videos nicht das primäre Medium zum Erlernen von Instrumenten und gerade feinerer Nuancen sind.

    Dass dort die Feinheiten der Fellhand nicht so im Fokus stehen, sondern das eher old school für persönliches Lehren mit direktem Feedback ist, ist vielleicht ja auch gut so.

    Lieber Lance,


    dass mir das etwas zu verkopft und normativ ist, erwähnte ich bereits anderswo.


    Ich halte etwas davon, Schülern erst die Basics, dann aber zumindest die Möglichkeiten für Varianten zu eröffnen.

    Also z. B. bei der Griffhaltung erst mal double ended / Kerry style, damit auch double ended Triplets machbar sind. Und erst später single ended oder den von mir inzwischen bevorzugten Baby Grip.


    Was das oben oder unten angeht:

    Ich fange mit oben an. (Nachtrag nach Rolfs Bemerkung unten: Also im Sinne von oberhalb der Fellhand anschlagen).

    Eine Fellhand, die zunächst unten ruht, dann mal nach oben klappt, und dann auch streicht und verkürzt, ist bei mir die Basis. Verbunden mit erst einmal Reel. Und zunächst stets über der Fellhand anschlagen.


    Beim Jig dann zunächst auch über der Fellhand, dann aber auch bald mehr ein Rollen der Hand in der unteren Mitte des Fells mit öffnen nach oben (unterer Handballen liegt an und drückt auch mal) für einen Downbeat über der Hand, und dann hochrollen der Hand, so dass der Daumen und Daumenballen anliegen, und dann öffnen nach unten, und einem Upbeat unter der Hand.


    Fazit:

    Zunächst Hand unten, Spiel über der Hand.

    Dann Varianten mit teilweise auch unter der Hand.

    Erst später Varianten mit überwiegend unten.


    Insgesamt wird es dann sehr abhängig von den Pattern und ihren von der Fellhand zurück zu legenden Entfernungen.

    Felldurchmesser ist auch ein Thema. Große Durchmesser ermöglichen mehr Varianten, bei kleineren muss man sich etwas einschränken und drückt mehr als dass man streicht.

    Oder beschränkt sich mehr auf oben. Oder unten(?).


    Und dann muss man seine eigenen Vorlieben und seinen Stil entwickeln.

    Und dafür versucht der Lehrer den Schüler zu befähigen und zu ermuntern.

    Und dann wieder ihn zu fordern, anderes als das Gewohnte zu probieren, und es ggf. in seinen Stil und seine Variationsmöglichkeiten erweiternd einzubauen.


    So brachte mich Stevie vom einst belächelten zum nun bevorzugten Baby Grip.

    So erweiterte Rolf mein Spiel um mehr Hand oben - Anschlag unten.

    Oder dazu einst ungeliebte Jigs zu lieben.

    Guido erzog mir Disziplin an.

    Christian liess mich meine Hardware besser verstehen und adequater zu nutzen.

    Und doch spiele ich wie... ich.


    Greetz

    Andreas

    Moin Alf.


    Wie wohl die meisten hier im Forum, tendiere ich auch zu Hedwitschak und für Anfänger eher Coreline.

    Und auch ich habe schon 7 Hedwitschaks gekauft, und 3 davon bei Rolf.


    Aber wenn Du Dich vorher vor Ort etwas beraten lassen und auch etwas praktisch ausprobieren möchtest: siehe meine Antwort auf Deinen anderen Thread.


    Doro : Nein, Euskirchen wohl immer noch nicht, Kronberg schon. Und zwar right next to Eschborn (mein Autobahn-Exit).;)


    Greetz

    Andreas

    Moin Alf...


    ... und zunächst einmal herzlich willkommen.


    Ich biete zwar offiziell keinen Unterricht an, aber da ich nicht weit weg wohne, können wir gerne mal etwas ausmachen.

    Du wärst nun nicht der Erste, dem ich ein paar Grundzüge beibringe.


    Und da ich Bodhrans dreier unterschiedlicher Hersteller besitze, darunter 3 Hedwitschaks, mit Fellen unterschiedlicher Tiere (Ziege, Hirsch, Känguru) und mindestens 25 zum teil sehr unterschiedliche Tipper aller Arten, kann ich Dir auch etwas "Materialkunde" ganz praktisch und zum Ausprobieren vermitteln, bevor Du Dich "blind" in Unkosten stürzt.

    Ich habe auch schon - siehe Signatur - diverse Bodhrans, die meisten Hedwitschaks gespielt, so dass ich sicher auch einiges zu Rahmen, Stimmen, Fellen, etc. sagen kann.


    Meld Dich am besten einfach per "Konversationen.


    Greetz

    Andreas

    Ich find das Angebot auch toll.

    Obwohl ja sicher noch Versand aus Italien dazu kommt.

    Die Trommel war ja auch schon erfolglos in der Bucht.


    Aber was nutzt das tollste Angebot, wenn es keine Nachfrage dafür gibt?


    (Ohne jetzt den Thread "hijacken" zu wollen: Meine TwinSkin möchte ja auch niemand kaufen, obwohl ich den Preis für günstig halte und sogar verhandlungsbereit bin.)


    Die Nachfrage nach höherwertigen Gebrauchten scheint sehr begrenzt zu sein.

    Liegt es an günstigen Preisen für neue? Oder der Flut an Pakistanis und LowPriceTourieTrommeln?

    Hallo Elke.


    Und erst einmal: Willkommen auf den gelben Seiten.


    Rolf hat sicher Recht: Welche Maße am Ende wirklich passen kann man aus der Ferne schwer beurteilen, und somit ist er zu recht da auch zurückhaltend.


    Ich sage trotzdem mal folgendes dazu:


    Ich spiele regelmäßig auf einer 40x16, einer 40x14, einer 38x14, einer 37x15 und sogar einer 35x13.

    Alles eine Frage der Flexibilität, da jede eine etwas andere Sitzhaltung, Trommelhaltung und Spielweise erfordert. Welche davon ist meine ideale? Kann ich gar nicht mal wirklich sagen.

    Ganz aufrecht sitzend sind auch die 40er locker zu handlen, bei den kleineren muss ich mich etwas beugen. Aber ich bin auch 1,93m groß.


    Und begrenzender Faktor ist eher die Tiefe der Trommeln und die Armlänge.

    Wenn Du vergleichsweise klein bzw. kurzarmig bist, und den Trommelrand nicht in die Armbeuge bekommst, wird es schwer, die Fellhand bequem über das gesamte Fell (gerade bei 40er-Durchmesser) zu führen.

    Wenn Du groß und langarmig genug bist, und ja ohnehin bis 40er Durchmesser suchst, dann sind die 15 statt 12 oder 13 Zentimeter reine Gewöhnung.

    Und dann ist die Coreline XL für 250 statt 320 sicher eine gute Gelegenheit.

    Zumal Deine Schmerzgrenze doch gar nicht 200 sondern schon weiter oben 220 war.

    Muss man halt überlegen, wie realistisch das ist und ob man eventuell noch etwas drauf legt.


    Gebrauchte Günstige in der Preisklasse, und dann zu exakt den Wunschmaßen gibt es nicht oft.

    Da muss man halt auch mal gucken, welchen Kompromiss man hinsichtlich Angebot und Nachfrage eingeht.


    Weil der Markt aber überschaubar ist, wird man dann so eine Trommel, wenn es denn gar nicht funzt, auch meist ohne all zu große Verluste wieder los.

    (Guck mal in meine Signatur, was ich schon alles besitze, und vor allem besessen und weiter gegeben habe. Wobei ich da kein Maßstab bin.)


    Ich würde einfach mal versuchen, irgendwo (Session?) verschiedene Größen rein von der Handhabung her auszuprobieren.

    Wenn 40x15 zu groß (insbesondere zu tief) ist, merkt man das vermutlich sofort.

    Ansonsten: Viel Glück bei der Suche; ab und an findet sich hier oder in der Bucht oder der Facebook-Gruppe ja mal etwas.


    Greetz

    Andreas

    Soooo....


    das war.... schön!


    Micha hatte 16 Bodhranspieler aller Spielstärken zu unterrichten. Was für eine Herausforderung! Aber er hat sie gemeistert! Ich denke, wir haben alle, in allen Spielstärken, viel mitgenommen. DANKE!


    Wir hatten aber auch Glück mit unseren blutigen Anfängern: die hatten alle Musikalität und Rhythmusgefühl. Dennoch würde ich zukünftig empfehlen, die Spielstärken doch - wie bei allen anderen Instrumenten auch - auf ein gewisses Minimum zu begrenzen. Mit weniger Glück hätte das auch schiefgehen können.


    Hach ja.... und Ulf, und Frithjof und Kirsten,... immer schön Euch zu treffen!


    Dazu gab es noch einige Bodhran-Spieler bei den anderen Gruppen.

    Z.B. Doro. Danke, dass ich endlich auch mal ne andere Siepmann spielen durfte... und dass Du uns am Aufführungsabend auf der Concertina begleitet hast!


    Es gab aber nicht so viele verschiedene Sessions wie ich angesichts der Teilnehmergruppen erwartet hatte.

    Eigentlich war es wie auf den Bodhran-Weekends in Proitze:

    Eine allgemeine im großen Raum, eine eher begrenzte im Nebenraum mit überwiegend den "üblichen"(?) Teilnehmern aus Hamburg(?).

    Und im großen Raum gab es dann zeitweise auch wieder das Motto 5 Bodhrans spielen 5 Patterns "gegen" 5 Melodiespieler.


    Was auch wieder excellent war: Menge, Auswahl und zeitliche Verfügbarkeit des Essens.

    Frühstück um 11:00 Uhr? Kein Problem. Noch ein Nachschlag vom Abendbrot um 23:00 Uhr? Aucht okay.

    Darauf dürft Ihr Euch sicher auch nächsten Monat freuen!


    Liebe Grüße,

    Andreas

    Äh, mein Beitrag war überwiegend humoristisch gemeint...

    Insbesondere auch zu Thomas' und meiner Hardwaresammelwut.


    Aber natürlich auch mit ernstgemeinten Kleinigkeiten.

    F führt bei mir gelegentlich dazu, dass ich mich nicht mehr GE- sondern etwas ÜBERfordert fühle, FA hat seine ganz eigene Wohlfühldynamik.

    Andererseits muss man zum Sichweiterentwickeln ja häufig im Leben raus aus der eigenen Komfortzone.

    Und ich bin ja generell nicht so der Schlagmuster exakt nachspielen Typus.


    Das war jetzt aber genug ernsthafter Kommentar.


    Nunmehr Euch allen ein frohes Weihnachtsfest...

    ... bei dem wir hier unter anderem 2 Packungen ChocolHEDs zum naschen und basteln nutzen werden.

    kiptho


    Ich versteh Dich so gut.

    Ich werde nächstes Mal, vermutlich in Vollmerz, auch wieder zu FA gehen.

    Eine Zeitlang dachte ich, ich KANN bei F nicht mithalten, bis Du mir klar gemacht hast: tief in meinem Innersten WILL ich es nicht, denn In-die-Hand-spielen rulez!

    Und schließlich muss man sich ja nicht unbedingt ständig spielerisch weiter entwickeln.

    Zur Not tut es auch einfach wieder ne neue Trommel...


    Viel Spaß im Februar in der Mühle; ich wärme sie Euch im Irish Winter schon mal vor.


    Liebe Weihnachtsgrüße,

    Andreas

    Na, dann bin ich mal gespannt.

    Dann kommen wir ja trotz Entfernung doch mal wieder nach Proitze.

    Ist zum BodhranWeekend terminlich schwer, aber der irische Winter ist ja in den Ferien.

    Habe Sandra und mich gerade angemeldet. Letztes Doppelzimmer.


    Micha :

    Wenn sie dann noch nicht weiter-verkauft ist, bringe ich evtl. "Deine" alte RWE, jetzt mit TwinSkin, mit.


    CU in Proitze,

    Andreas

    Jetzt, wo ich sie habe, bin ich richtig zufrieden.


    Eine kleine Korrektur:

    Mein "Riegel-Holz-Furnier innen und außen" ist nicht ganz korrekt.

    War wohl der etwas missverständlichen Beschreibung "konkaver Rahmen aus Riegelesche" geschuldet. Später heißt es korrekterweise "konkaver Riegelesche Außenrahmen".

    Innen ist er, wie häufig, Buche, aber bei diesem Modell ist die

    "Buche im selben Ton gebeizt und lackiert". Wie ich finde optisch insgesamt hervorragend passend.


    Das als kleine klarstellende Ergänzung für die, die es genau wissen wollen.


    Klugscheißer Modus aus.

    Hallo Markus,


    ja das ist sie.

    Muss leider mal Platz schaffen, auch wenn ich gerade in diese besonders in den letzten Jahren viel Zeit und Geld investiert hatte.

    Aber realistischerweise kann ich dtei oder vier Trommeln auch regelmäßig nutzen. Darüber hinaus wird es zu viel, und zum Herumstehen ist die viel zu interessant.


    Greetz

    Andreas

    So,


    nach 1 1/2 Jahren hat sich die Welt wieder weiter gedreht.

    Bei mir ist die AustrHEDian Summer hinzugekommen, und man muss ja auch mal loslassen können.

    Daher habe ich mich schweren Herzens in Vollmerz von meiner "Brummel-MOS" getrennt.


    Und die Ur-RWE, die inzwischen nach den Stimmschrauben ja auch noch auf TwinSkin (mit Lambeg!) nachgerüstet wurde (anderer Thread ausführlicher), ist momentan in der Bucht zu haben.


    Mal sehen, wie oft und wie lange und zu welchen Preis-Variationen, aber da alleine die TwinSkin-Aufrüstung noch einmal 160,- Euro gekostet hatte, müssten es eigentlich über 500 Euro sein.

    Vielleicht gebe ich ihr aber auch schon für 400,- ein neues Zuhause, denn ich kann einfach nicht so viele Trommeln spielen und denke ja auch noch an das eine oder andere changeHED-Fell für meine neue.


    Der Bass ist einfach Hammer. War er schon vorher, jetzt aber, mit dem etwas im Durchmesser geringeren Lambeg on Top, sorgt das für mehr Gewicht und lässt das Gesamtfell bei niedriger Stimmung dann noch mehr schwingen. So eine Art Mega-Tabla-Effekt.

    Etwas höher gestimmt greift dann der Mörder-Attack des Lambegs, noch versteift durch das untere Fell.

    Und durch die bei der Verklebung entstehende leichte Waben-Oberfläche klingen HotRods noch eine Spur jazziger.


    Natürlich könnte man sich für den grundsätzlichen Sound vermutlich auch ein entsprechendes TwinSkin auf eine ChangeHED setzen.

    Kostet aber auch. Und ist dann keine 40 x 16-Trommel.


    So lange sie niemand in der Bucht nimmt - dort biete ich sie wegen des größeren Publikums an - bin ich für Preisvorschläge von Forums-Mitgliedern per PN offen.

    Bei Bedarf auch im Set mit Tasche oder Tippern oder Lehr-DVDs, wobei ich auch hier noch einmal betone:

    Die ist nicht unbedingt etwas für Anfänger. Und auch nicht unbedingt für jede Session.

    Ich hoffe ich packe es in irgendeiner Form.

    Vielleicht nur zeitweise, und eventuell dann kurzfristig, und falls das Camp an sich dann ausgebucht, dann als mein eigener Gast nur übernachtend, essend und an den Social Events außerhalb der begrenzten TeilnehmerGruppe am Camp an sich teilnehmend.


    Ich finde es daher gut, dass man ggf. auch über die 22 Teilnehmer des "engen Kreises" erweiterte Variationsmöglichkeiten zur Teilnahme hat.


    Und ich kann bestätigen: Ich bin KEIN Vegetarier, habe mich sehr über den "eingeschmuggelten" Schinken gefreut, werde ggf. "tierische Nahrungsergänzung" in Hinterhand haben, aber an sich war die Verpflegung auch ohne Tierisches echt klasse.


    mindestens einfache Grooves/Rythmen flüssig spielen können

    Echt? Keine Schlagmuster nachspielen können? 8)8o

    Moin.

    Und willkommen.

    Und keine Angst.


    In Proitze (und auch in Vollmerz) wird ja in 4 Spielstärken eingeteilt.

    Bzw. teilt man sich selber ein.


    In der ersten ("Blutige Anfänger") braucht man wirklich keine Vorkenntnisse.

    Da wird sogar erklärt, wie man das Teil hält ohne dass es vom Schenkel rollt und der Tipper geführt wird ohne beim Gegenüber ins Auge zu gehen.


    Erst sehr viel später wird erwartet, dass Du ein Schlagmuster, was kurz unleserlich an eine Tafel gemalt wird, nach kurzem Anhören binnen Minuten samt linker-Hand-Techniken und aller Betonungen und Schlagvarianten beherrscht.

    Und ein Lambeg von einem Dragonskin am Geruch unterscheiden, die unterschiedliche Schichtstruktur in der Korpus-Vorbereitung eines konkaven Kessels anschaulich erläutern, den Unterschied zwischen DoubleSkin und TwinSkin herausstellen und beim Whisky-Tasting die Nuancen zwischen einem dreifach destillierten Lowland und einem Single-Malt-Highland erschmecken zu können.


    Und eventuell im letzten Absatz die sarkastischen von den humorvollen Passagen zu unterscheiden.


    Greetz

    Andreas