Beiträge von Andrakar

    Na, dann bin ich mal gespannt.

    Dann kommen wir ja trotz Entfernung doch mal wieder nach Proitze.

    Ist zum BodhranWeekend terminlich schwer, aber der irische Winter ist ja in den Ferien.

    Habe Sandra und mich gerade angemeldet. Letztes Doppelzimmer.


    Micha :

    Wenn sie dann noch nicht weiter-verkauft ist, bringe ich evtl. "Deine" alte RWE, jetzt mit TwinSkin, mit.


    CU in Proitze,

    Andreas

    Jetzt, wo ich sie habe, bin ich richtig zufrieden.


    Eine kleine Korrektur:

    Mein "Riegel-Holz-Furnier innen und außen" ist nicht ganz korrekt.

    War wohl der etwas missverständlichen Beschreibung "konkaver Rahmen aus Riegelesche" geschuldet. Später heißt es korrekterweise "konkaver Riegelesche Außenrahmen".

    Innen ist er, wie häufig, Buche, aber bei diesem Modell ist die

    "Buche im selben Ton gebeizt und lackiert". Wie ich finde optisch insgesamt hervorragend passend.


    Das als kleine klarstellende Ergänzung für die, die es genau wissen wollen.


    Klugscheißer Modus aus.

    Hallo Markus,


    ja das ist sie.

    Muss leider mal Platz schaffen, auch wenn ich gerade in diese besonders in den letzten Jahren viel Zeit und Geld investiert hatte.

    Aber realistischerweise kann ich dtei oder vier Trommeln auch regelmäßig nutzen. Darüber hinaus wird es zu viel, und zum Herumstehen ist die viel zu interessant.


    Greetz

    Andreas

    So,


    nach 1 1/2 Jahren hat sich die Welt wieder weiter gedreht.

    Bei mir ist die AustrHEDian Summer hinzugekommen, und man muss ja auch mal loslassen können.

    Daher habe ich mich schweren Herzens in Vollmerz von meiner "Brummel-MOS" getrennt.


    Und die Ur-RWE, die inzwischen nach den Stimmschrauben ja auch noch auf TwinSkin (mit Lambeg!) nachgerüstet wurde (anderer Thread ausführlicher), ist momentan in der Bucht zu haben.


    Mal sehen, wie oft und wie lange und zu welchen Preis-Variationen, aber da alleine die TwinSkin-Aufrüstung noch einmal 160,- Euro gekostet hatte, müssten es eigentlich über 500 Euro sein.

    Vielleicht gebe ich ihr aber auch schon für 400,- ein neues Zuhause, denn ich kann einfach nicht so viele Trommeln spielen und denke ja auch noch an das eine oder andere changeHED-Fell für meine neue.


    Der Bass ist einfach Hammer. War er schon vorher, jetzt aber, mit dem etwas im Durchmesser geringeren Lambeg on Top, sorgt das für mehr Gewicht und lässt das Gesamtfell bei niedriger Stimmung dann noch mehr schwingen. So eine Art Mega-Tabla-Effekt.

    Etwas höher gestimmt greift dann der Mörder-Attack des Lambegs, noch versteift durch das untere Fell.

    Und durch die bei der Verklebung entstehende leichte Waben-Oberfläche klingen HotRods noch eine Spur jazziger.


    Natürlich könnte man sich für den grundsätzlichen Sound vermutlich auch ein entsprechendes TwinSkin auf eine ChangeHED setzen.

    Kostet aber auch. Und ist dann keine 40 x 16-Trommel.


    So lange sie niemand in der Bucht nimmt - dort biete ich sie wegen des größeren Publikums an - bin ich für Preisvorschläge von Forums-Mitgliedern per PN offen.

    Bei Bedarf auch im Set mit Tasche oder Tippern oder Lehr-DVDs, wobei ich auch hier noch einmal betone:

    Die ist nicht unbedingt etwas für Anfänger. Und auch nicht unbedingt für jede Session.

    Ich hoffe ich packe es in irgendeiner Form.

    Vielleicht nur zeitweise, und eventuell dann kurzfristig, und falls das Camp an sich dann ausgebucht, dann als mein eigener Gast nur übernachtend, essend und an den Social Events außerhalb der begrenzten TeilnehmerGruppe am Camp an sich teilnehmend.


    Ich finde es daher gut, dass man ggf. auch über die 22 Teilnehmer des "engen Kreises" erweiterte Variationsmöglichkeiten zur Teilnahme hat.


    Und ich kann bestätigen: Ich bin KEIN Vegetarier, habe mich sehr über den "eingeschmuggelten" Schinken gefreut, werde ggf. "tierische Nahrungsergänzung" in Hinterhand haben, aber an sich war die Verpflegung auch ohne Tierisches echt klasse.


    mindestens einfache Grooves/Rythmen flüssig spielen können

    Echt? Keine Schlagmuster nachspielen können? 8)8o

    Moin.

    Und willkommen.

    Und keine Angst.


    In Proitze (und auch in Vollmerz) wird ja in 4 Spielstärken eingeteilt.

    Bzw. teilt man sich selber ein.


    In der ersten ("Blutige Anfänger") braucht man wirklich keine Vorkenntnisse.

    Da wird sogar erklärt, wie man das Teil hält ohne dass es vom Schenkel rollt und der Tipper geführt wird ohne beim Gegenüber ins Auge zu gehen.


    Erst sehr viel später wird erwartet, dass Du ein Schlagmuster, was kurz unleserlich an eine Tafel gemalt wird, nach kurzem Anhören binnen Minuten samt linker-Hand-Techniken und aller Betonungen und Schlagvarianten beherrscht.

    Und ein Lambeg von einem Dragonskin am Geruch unterscheiden, die unterschiedliche Schichtstruktur in der Korpus-Vorbereitung eines konkaven Kessels anschaulich erläutern, den Unterschied zwischen DoubleSkin und TwinSkin herausstellen und beim Whisky-Tasting die Nuancen zwischen einem dreifach destillierten Lowland und einem Single-Malt-Highland erschmecken zu können.


    Und eventuell im letzten Absatz die sarkastischen von den humorvollen Passagen zu unterscheiden.


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    da ich die erste Batch verpasst hatte - läuft ja alles primär nur noch über Facebook & Co. - warte ich auf meine noch.

    Ist in Arbeit, aber halt noch nicht fertig.


    Und ich kenne das Känguru-Fell ja von meiner - jetzt Sandras - CHarity Golden Maple; das wird ne Weile brauchen, bis es eingespielt ist.


    Dafür ist die MOS in Vollmerz von mir gegangen - schluchz - und es werden wohl weitere folgen...

    (Der Jose weiß gar nicht, wie gut seine Chancen standen, sogar genau die Siepmann zu erwerben, die er angefragt hatte.

    Aber er wusste halt auch nicht wirklich, was er wirklich wollte... 8o)


    Greetz

    Andreas

    Ja,


    neben allem anderen war es auch ein Trommelwechselwochenende.

    Mindestens 2 gebrauchte und 2 neue habe ich die Besitzer wechseln sehen.

    Darunter auch meine gute alte MOS.

    Die bin ich los, und wünsche der neuen Besitzerin viel Freude damit.


    Dank an Organisatoren und Lehrer, und ich schließe mich Stevie an:

    Markus ist der König der (unbeabsichtigten?) Comedy.


    Greetz an alten Hasen und jungen Füchse, die dabei waren,


    Andreas

    Moin.


    Wir durften dieses Jahr auf dem Folk Festival auf Burg Eppstein mit so illustren Bands wie Faun und Fools Garden im LineUp auftreten.


    Da jemand ein paar Mitschnitte gemacht hat, die gar nicht mal so schlecht geworden sind, will ich sie Euch nicht vorenthalten:


    As I roved out


    Star of the County Down


    The Chandler's Wife


    Wir hatten sehr viel Spaß in toller Kulisse, und Fools Garden sind so nette Leute und so viel mehr als nur Lemons Tree.


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Die Bodhran auf den von dir geposteten Bildern ist meine.


    Ein paar Erläuterungen dazu findest Du hier im Forum in meinem Profil.




    War die, die Ralf lange Zeit selbst gespielt hat.

    Und die letzte, die er verkauft hat.

    Er baut auch keine mehr.

    Und die einzige, die er selbst behalten hat, hat deutliche Macken.


    Ich kenne auch kaum wen, der eine Siepmann, und dazu auch noch das Artist-Modell mit dem einzigartigen Kipphebel-Stimmsystem hergeben würde.


    Der Preis lag deutlich über 500 Euro.


    Aber dafür würde ich sie niemals wieder hergeben - sonst hätte ich ja selber nicht so viel dafür ausgegeben. Denn ich finde sie klanglich und optisch einzigartig.


    John Joe Kelly wollte sie schon von mir haben, aber ich hab sie immer noch.


    Aber wenn jemand tatsächlich meint, er MUSS sie haben, hat im Zweifelsfall alles seinen Preis.


    Ich schaffe mir gerade ne neue Hedwitschak in der Preiskategorie an, aber Christian baut halt noch.

    Und habe ohnehin zu viele, um sie alle ausreichend zu nutzen.


    Ich möchte aber das "Haben Müssen" mal etwas bremsen:

    Diese Siepmann hat ein sehr hartes, nur bedingt flexibles Hirsch(!) -Fell.

    Auch nicht so verbreitet. Und dazu noch passend zum Rahmen eingefärbt.

    Das spielt sich nicht so easy wie, sagen wir mal ne CoreLine von Christian oder ein Dragonskin-Fell.

    Das fordert und verzeiht nur wenig.


    Ist auch nur leicht getaped, also sehr obertonreich, also nichts da mit weich und cremig, wie es viele heutzutage bevorzugen.


    Das ist etwas gaaaaanz besonderes.


    Würde schwer mich schwach zu kriegen, aber Du kannst mir gerne per PN ein Angebot machen.


    Greetz

    Andreas




    Moin.


    Unabhängig von irgendwelchen inhaltlichen Dingen wie Historie oder Triplet versus Triole, möchte ich mal anmerken:


    Die Arbeit ist sehr schön geschrieben.

    Korrektes Deutsch, wissenschaftlich präzise und doch gut lesbar, kritische und selbstkritische Anmerkungen plus persönliche Note.

    Ich habe unlängst im privaten und beruflichen Umfeld einige Bachelor- und Masterarbeiten gelesen, in denen es unabhängig vom Inhalt da mehr oder weniger stark "haperte", und Deine habe ich einfach auch gerne "konsumiert".


    Lieben Gruß

    Andreas

    Moin.


    Ich hab mich (auch) beschwert.

    Aber ich habe (auch) geordert(!).


    Alle meine Ideale und Träume und die letzten Technologien in endlich EINER, zukünftig auch MEINER Trommel:

    Konkav, Riegel-Holz-Furnier innen und außen, Känguru, ChangeHED, isolatHED,...


    Neulich schilderte ich diese Ideale und Träume noch meinem Bodhran-Haupt-hersteller als er mir eine andere anbot - und schwupps! - schon erfüllt sich der Traum.


    Jetzt werde ich wohl die eine oder andere meiner Trommeln verkaufen, und dann einfach durch entsprechende ChangeHEDs ersetzen. Denn was ist die moderne Kapsel-Kaffeemaschine ohne verschieden geschmackige Kapseln??


    Also MOS1 gegen DragonSkin, Ur-RWE-gone-Twin gegen TwinSkin oder gar Siepmann gegen DeerSkin?


    Hmmmm...?


    Greetz

    Andreas

    Hallo,


    und ja, wir hatten Spaß und waren glücklich.

    Fotos wurden gemacht, und werden sicher demnächst auch irgendwo verfügbar sein, vermutlich wieder auf Zuckerbergs Anwesen.


    Stevie und Christian haben sich viel Mühe gemacht, um zu ergänzen und zu vertiefen, was sie ja auch als Gastredner schon anderswo angerissen hatten (Stichworte: Die Trommel selbst und Bodhrumming).

    Großes DANKE dafür!


    Aber das allein war es nicht.

    Hatte besonders eben etwas von Camp, mit viel ich nenne es mal angeleiteter oder auch angestoßener Interaktion, also viel Dynamik auch mit und unter den Teilnehmern.

    Und mit der Lagerfeuer-Romantik auch einen deutlichen Treffens-Schwerpunkt.


    Location auch toll, wenn auch in extreme rRandlage. Verpflegung ebenfalls (ich habe trotz vegetarischer Küche deutlich zugelegt!) sehr lecker.


    Und alles irgendwie wundervoll entspannt.


    Vergleiche mit anderen Veranstaltungen erübrigen sich meines Erachtens.

    Es war anders. Nicht im Sinne von besser oder schlechter. Es hatte andere Ziele, Ergebnisse, Dynamiken, Erlebnisse; und irgendwie sind daher auch Begriffe wie "Alternative" oder selbst "Ergänzung" nicht wirklich treffend.


    Es woar hoit einfach a schee...

    Moin.


    Was für Instrumente "zugelassen" sind, kann man sicher nicht pauschal beantworten.

    Schließlich ist fast nichts wirklich eindeutig unumstritten "traditionell." Auch und vielleicht gerade die Bodhran nicht.


    Wichtiger finde ich ob man sein Instrument und die Tunes oder auch Songs einigermaßen beherrscht.

    Meine Freundin steigt gerade für Sessions von Querflöte auf Whistle(s) um. Aber nicht weil sie "muss" oder Ihr die Querflöte gar jemand direkt oder indirekt ausreden oder gar verbieten würde.


    Auch die Diskussion, welche Tunes man im Repertoire haben sollte, ist mir mal wieder zu typisch deutsch normativ.

    Man spielt mit was man kann und lernt dazu.

    Manche Tunes laufen in kleiner Besetzung, in die bekannteren fallen mehr Leute mit ein.

    Und es wird auch mal Leuten etwas beigebracht oder Noten ausgetauscht.

    Die Tonart auf die bevorzugte einer Sängerin transponiert, Instrumente rauf- und runtergestimmt,...


    Manchmal frage ich mich, ob bei manchen eine Session-Teilnahme mit einer Buchung als Begleitmusiker im vorgegebenen Repertoire und Stil einer Band verwechselt wird.

    Oder ich mit den flexiblen, freundlichen, lern- und hilfsbereiten, auch Fehler machenden und diese eingestehenden und den anderen zugestehenden Teilnehmern in meiner Session so außergewöhnliches Glück habe.


    Greetz


    Andreas

    Hi Ulf.


    Also hinsichtlich der "Originalität": Man kann ja die Originalschrauben aufheben und jederzeit in den Originalzustand zurück versetzen.

    Der reine Austausch von Stimmschrauben ist ja kein unumkehrbarer Eingriff.


    Ich muss mal sehen, ob ich noch 8 halbwegs funktionierende Schrauben mit dem Durchsteckbolzen zusammen bekomme, wie ich sie in meiner Ur-RWE habe (sieh Bilder in meinem Beitrag oben vom 9.12.16).

    Auschlaggebend ist allerdings der Gewindedurchmesser (4 mm) und nicht, welcher Inbusschlüssel in den Schraubenkopf passt.

    Dann bringe ich sie nach Vollmerz mit, und wer einfach mal ausprobieren mag...

    (Ist halt ein- bzw. zweimalig etwas Fummelei.)


    Greetz

    Andreas

    Moin.


    Das Thema Nachrüsten auf werkzeuglose Schrauben ist in die nächste Runde gegangen.

    Ds letzte Modell war doch etwas fummelig, und die bei genauem Stimmen in den Korpus hineinragenden Bolzen auch manchmal etwas störend. Und mir fehlte auch eine etwas stärkere Hebelwirkung.


    Hier nun die neue Version:



    Und hier das Ganze in einer meiner Trommeln:






    Und so funktioniert das Ganze:


    Ausgangssituation ist nach wie vor:

    Der Abstand zwischen Stimmschrauben und Rahmen ist bei älteren Trommeln zu gering für Stern- oder Rändelschrauben.

    Der Stellmechanismus muss also unabhängig von der Schraube selbst bewegt werden können.

    In den bisherigen Versionen durch klapp- oder durchschiebbare Versteller.


    Hier ist der schwarze Verstellhebel auf einer Feder gelagert und kann hochgehoben werden.

    Dann kann er - ohne dass sich die eigentliche Schraube mitdreht - verstellt werden.

    In seinem inneren ist ein kleiner "Schraubenschlüssel", und auf die Verstellschraube ist eine passende Mutter aufgesetzt.

    In seiner unteren Position greift der Schraubenschlüssel des Griffs in die Mutter --> die Schraube lässt sich drehen.

    Der Hebel wird kurz angehoben, ohne dass sich die Schraube mitdreht zurückgeführt, herabgesenkt, und die Schraube wird weiter angezogen.

    Oder in umgekehrter Richtung nachgelassen.


    Dadurch, dass es sich um eine achtseitige Mutter handelt, lässt sich der Versteller nicht nur - wie bei den Vorgängern - um exakt 180 Grad verstellen, sondern hat mehrere Zwischenstufen.

    Dadurch kann man ihn am Ende des Stimmvorganges in eine Position eng am Trommelrand einrasten lassen, so dass er nicht störend in die Trommel hineinragen kann.


    Bei meiner Prauß kommt hinzu, dass der Stimmring sehr nah am Trommelrand ist.

    Die Stimmschrauben wurden daher so ausgelegt, dass der Versteller ganz nah am Trommelrand ist, so dass man ihn mit einem Finger hochziehen kann, wenn man den Daumen am Trommelrand abstützt.

    Mit etwas Übung lässt sich so sehr flott stimmen.


    (Der sichtbare Kreuzschlitz on Top dient dem schnellen Einschrauben bei permanentem Anheben des Verstellers bei der "Erstinstallation" oder dem Austausch. Das mit schrittweisem Anheben und Drehen der Versteller zu tun - wie bei den Vorgängern - hatte sich auch als etwas nervig erwiesen.)


    Klingt alles etwas kompliziert? Okay, ich bring sie mit nach Vollmerz zum Ausprobieren.


    Der Preis? Fragt lieber nicht! Gal und ich haben Spaß an der Tüftelei und Umsetzung, aber das sind handgefertigte Einzelstücke, so wie alles von Gal.

    (Meine Freundin hat zwei Tin Whistles von ihm - und kann sie nur empfehlen.)


    Greetz


    Andreas