Beiträge von Andrakar

    Hallo Lance.


    Ach, so schade ist es auch nicht. Gegensätzliche Meinungen muss man aushalten können.


    Und offensichtlich sind wir in 2 sehr unterschiedlichen "Lagern".


    Offensichtlich droht es dann mal persönlicher genommen zu werden.

    Soll bei Politik und Religion oft ähnlich sein.


    In Deiner Wahrnehmung bin ich so eine Art musikalischer Anarcho-Neanderthaler, der uneinsichtig für den Segen einheitlich definierter Begriffe und Strukturen ist.


    Und ich nehme Dich als durchstrukturierten musikalischen Bürokraten wahr, der die selbstgewählte Mission hat, diese strenge Begrifflichkeit und Einheitlichkeit der E-Musik ausgerechnet der Volksmusik aufzwingen zu wollen, die sich m. E. gerade durch Vielfalt, nicht immer und in allem ganz so strenge Regeln, somit einer gewissen Spontanität und Freiheit davon abhebt.


    Ja, klar, sind beides Stereotype, wird keiner von uns denen wirklich gerecht; die "Wahrheit" wird wie so oft irgendwo in der breiten Mitte liegen.


    Jeder hat auch seinen Background.

    In der Welthauptstadt des Cello lebend, schaue ich z. B. ab und an den PrüfungsVorspielen zu (ja, die sind öffentlich, aber gegen erschwinglichen Einlasspreis).

    Da sehe ich meist (aber nicht nur) junge Asiatinnen, von strengen Meistern von Weltruf auf Perfektion getrimmt. Hört sich wirklich gut an.


    Ich versuch mir dann aber vorzustellen, wie die wohl den Groove auf ner Session finden würden... aber es gelingt mir selten.

    Vielleich müsste man denen erst nen Stock aus dem Popöchen ziehen, aber vermutlich liegen die Unterschiede tiefer.


    Falls wir versuchen wollen Downwind auf Bodhran zu begleiten:

    BITTE klar strukturiert, am besten nach Noten, lass uns gerne schauen welches Sticking besser klingt, unsere Rolls an das Marimbaphone anpassen...


    Aber wenn ein Ire Triplets triolisch spielt und der andere zwei sechzehntel vor die Achtel stellt.

    Einer double-ended, der andere single ended.

    DER Rolf den Schlag mit dem oberen Ende weiter den Schlag mit dem oberen Ende nennt.

    Einer TapDown, einer InstrokeDown und einer DoubleDown sagt, und alle drei dasselbe machen.


    Dann werde ich das weiter gutheißen.

    Vielleicht hätte sonst niemand je Single-ended oder gar BabyGrip "erfunden".

    Niemand hätte je eine stimmbare Bodhran entworfen.

    Kein Lehrer wäre je auf die Idee gekommen mit Pfeilen und Buchstaben Notenunkundigen das Spielen samt vorgeschlagenen(!) Stickings beizubringen.


    Moment; der letzte Punkt lässt mich meine Position noch einmal überdenken... :/8o

    DISCLAIMER:


    NACHSTEHENDES IST EINE PERSÖNLICHE REPLIK.


    Sie bringt Dritte fachlich nicht weiter, und überhaupt nur, wenn man ein zweifelhaftes und schräges Unterhaltungsbedürfnis - und ausreichend Popcorn - hat.


    Eigentlich gehört so etwas, wenn überhaupt - in PN-Konversationen, aber da hatten wir bereits vor Wochen dankenswerterweise abgebrochen.


    DRITTE ALSO BESSER SPÄTESTENS JETZT ABBRECHEN!


    Aber da hier erneut eröffnet...


    @Lance:


    Meine Ansicht über das was Du hier machst, immer und immer wieder machst, bei jedem neuen Begriff erneut machst, ist aus zahllosen Deiner Formulierungen, Thesen und Repliken genährt.


    Wie es in den Wald hinein hallt,...


    Aber gerade Deine Reaktion auf jedwede vorgebrachte Meinung, die nicht in Dein Wunschbild passt, hält mich davon ab, dir jetzt ein Dutzend oder mehr davon auch noch zitierend um die Ohren zu hauen.

    Oder noch deutlicher zu bewerten.

    Da würde ich nur noch mehr Zeit und Mühe sinnlos vergeuden.


    Ich nehm mal nur 2 aus Deinem letzten Beitrag:


    1. "Zudem weist Du mich auf Dinge hin, die mir selbstverständlich sind."

    Aber vielleicht nicht jedem, der hier liest, schließlich ist das kein reines Zwiegespräch.


    2. "Das bringt uns aber nicht weiter, wenn es erstmal dieses Phänomen des Geigen-Roll zu betrachten gilt."

    Gilt es das? Nur weil Du das in dieser ellenlangen Diskussion um ganz verschiedene Bereiche jetzt gerade festgelegt hast?


    Nachdem du vorher eindeutig Roll vom Triplet abgrenzen wolltest.


    Und davor Triplet eindeutig nur als Triole verstanden wissen wolltest.


    Und davor keinerlei Verzierungen bei der Polka zulassen wolltest.


    Und davor eine eindeutige Notation für Triplets, egal ob single- oder double ended.


    Und davor eine eindeutige Bezeichnung für den Schlag mit dem oberen Tipperende.


    Und davor eine eindeutige Bezeichnung für das gemeinhin Sticking genannte.


    Außerdem kann jeder, der möchte, hier lesen und für sich bewerten.


    Wie zuvor gesagt:

    Ich habe inhaltlich alles gesagt, und sich auf persönliche Fehden in Internetforen einzulassen, heißt gemeinhin nur Trolle zu füttern.


    Die Unsinnigkeit das auch nur zu versuchen, zeigt deutlich Deine Replik zu meiner humorvollen Popcorn-Bemerkung, bei der es völlig egal ist, wer die rhetorischen Meisten sind oder nicht.

    Kannst ja auch das noch gerne verbindlich definieren.


    Ich werde dahingehend nicht weiter drauf eingehen. Zumal ich auf die für mich kritischen Punkte jeweils direkt, und teilweise mehrfach eingegangen bin.


    Zum einen entgleisen mir sonst noch die bisher teilweise mühevoll in Zaum gehaltenen Worte, zum anderen interessiert es niemanden, nicht einmal mich.


    Daher konzentriere Dich doch bitte auf die zahlreichen fachlichen Antworten der zahllosen anderen Mitglieder als dich auch noch über ein paar kritische Worte - auch aber nicht nur - zu Deiner Vorgehensweise von lediglich einem Mitglied zu echauffieren.


    Im Nachhinein betrachtet wäre diesen gesamten Thread einfach zu ignorieren, ohnehin die weisere Entscheidung gewesen.

    Auf einen Teilnehmer mehr oder weniger kommt es ja nun wirklich nicht an.

    Da nehme ich mich und meine Meinungen nun wirklich nicht so wichtig.


    Wer wäre ich denn, dass ich zu widersprechen wage?


    Also, ich bekenne:


    Bodhran-Rolls wurden historisch von GeigenRolls abgeleitet und dürfen im IriashTrad nur analog zu denen ausgeführt werden.


    Ich werde den universal anerkannten Szenegrößen nicht zu widersprechen wagen.


    Und schon gar nicht jemandem, der wiederholt auf seine durch Ausbildung und berufliche Tätigkeit unumstößliche Kompetenz verweist.

    Und vermutlich dann ex cathreda spricht.


    Ach ja: Und selbstverständlich ist die Erde eine Scheibe.


    Nicht dass ich noch im Fegefeuer ende.

    Oder doch nur auf dem Scheiterhaufen.


    Und nun, edler Ritter vom See, lasst Euch von mir nicht weiter von der Suche nach dem heilgen Gral abhalten.


    Auch wenn Parzival ihn schon gefunden hat.

    (Oder doch Dan Brown?)


    Dann ist Gwynwhyfar wenigstens, ach, auch egal.

    Moin Rolf.


    Von anderen etwas lernen ist nie verkehrt.

    Sich also mal die Struktur eines Rolls auf einem Melodieinstrument anzusehen schadet sicher nicht.

    Vor allem weil die Bodhran auch tonal kann.

    Und in gleicher Struktur mal mitzuspielen trägt sicher zu einem harmonischen Gesamtbild bei.


    Mich stört, dass daraus so ein "und nur so sollte es (im IrishTrad) gemacht werden" gemacht wird.


    Weiterhin stört mich, dass Trommler sich ein Element von einem Melodieinstrument abgucken sollen, das mit diesem Element eine Trommel nachahmt, was nur beschränkt und begrenzt gelingt.


    Warum die Bodhran darauf (was dieses Element angeht) einengen?


    Und auf Basis einer kurzen Sammlung, die nur short 3er und long 5er Rolls für Melodieinstrumente aufführt, die Bodhran darauf begrenzen?


    Es gibt On-Beat-Rolls, Off-Beat-Rolls, 3er, 5er, 7er, Xer, single- und double-ended gespielte, dazu die den Rebounce nutzenden EinSchlag-mehrereTöne nutzenden bis hin zum PressSchlag-Roll (den Du meines Wissens in Soli nutzt, um damit melodisches "Spielen" von französischem CanCan oder Mozarts kleiner Nachtmusik einzuleiten). Ich wiederhole mich (seufz).


    Ich verstehe nicht, warum eine Bodhran das alles (für passende Verzierungen) nicht nutzen sollte, nur weil in einer Session (ohne Trommel?) Melodieinstrumente (hilfsweise?) percussive Elemente (begrenzt!) einbauen, und das instrumentenbedingt (und das auch noch unterschiedlich) vergleichsweise - eben: begrenzt.


    Ich bring mal ein drastisches Beispiel:

    Kommt ein Schlagzeuger in eine Band, die vorher kein Drumset hatte. Und dann sagt man ihm: Trommel bitte nur das, was bisher auch unser Gitarrist auf dem Korpus und der StompBox hingekriegt hat.


    Nichts gegen analysieren und abgucken, aber so eine normative und definierende, und dazu völlig überflüssige Beschränkung, gegen die wehre ich mich.


    Und ich bezweifle, dass Colm das gemeint hat. Und selbst wenn, ist auch er nicht der Normensetzer (der gleiche Lance, der das jetzt tut, hat weiter oben noch kritisiert, dass Ihr Drei Euch das quasi ohne Mandat erdreistet).

    Und dass eine Auflistung von Verzierungen von MelodieInstrumenten damit abschließend und begrenzend auch für die Bodhran gilt.


    Aber es ist auch müßig.

    So lange mir niemand auf ner Session begegnet, der sagt, wieso spielste denn da nen verkürzten 4er OffBeat Roll, klingt zwar geil, passt auch super, aber hat Dir der Rolf im WorkShop nicht beigebracht, dass die Bodhran das beim IrishTrad nicht tun sollte?

    Hat doch der Lance im meinungsbildenden Forum klar ausgeschlossen.


    Mensch, Eamon, Dein Markenzeichen ist, passend zum Pferdekopf auf Deiner Signature Line, der galoppierende Roll, aber den musste jetzt weglassen. Rolls auf der Bodhran sind jetzt anders definiert.


    Wenn man sich dann mit anderen Trommlern trifft, und die sich über diverse Rolls unterhalten, sagste dann: Sorry, meine Bodhran gibt teilweise so viel mehr Möglichkeiten her, aber als IrishTradler darf ich ja nur die zwei, deswegen habe ich andere nie gelernt.


    Und Polka bitte ganz ohne Verzierungen, ist kein Platz mehr dafür. Bitte auf das was Zweck und Wert hat beschränken.


    Und bei Triplets immer schön triolisch bleiben; das mit 2 Sechzehnteln und ner Achtel ist jetzt auch raus.

    Sonst hätten wir ja unter einem Begriff zwei unterschiedliche Inhalte.

    (Fällt dann aus "Mein Teeekesselchen" raus, gehört eh bereinigt.)


    Und bitte möglichst nur double-ended, sonst ist es so schwer zu notieren. Und wenn Du es notieren willst: das obere Ende heißt jetzt B.


    B wie Basta.


    Ich kauf mir jetzt ne Wuzzzl, sollte für das normierte und erlaubte mehr als ausreichen, damit ich für zukünftige Sessions nicht mehr unnötigen Ballast mitschleppe.


    Jetzt hab ich aber wirklich alles dazu, und zuviel, und vielzuviel auch noch mehrfach gesagt.


    Und außerdem ist bei den Meisten sicher schon lange das Popcorn alle.

    Ahem,

    ich hab Dir Mittwoch ne ganze Menge dazu geschrieben, was ein Roll ist, und dass auch Triplets Rolls bilden können.

    Das werde ich jetzt nicht wiederholen.

    Und am Donnerstag ein paar Begriffe zum Nachgucken in Richtung Spielweise.


    Nur gefallen Dir ja weder meine noch andere Hinweise, dass das nunmal alles nicht so eindeutig definiert ist wie Du das gerne hättest.


    Nur zum Thema Rolls von der Geige für die Bodhran - trotz begrenzter (!) Gemeinsamkeiten abgucken habe ich mich distanziert.


    Aber wenn Du meine (zugegebenermaßen langen) nicht liest (obwohl ich Deine - auch nicht gerade kurzen - schon,...


    Dass sich viel mehr Leute nicht beteiligen, mag einerseits Indiz für nicht so große Reichweite, andererseits ein gewisses lange Ausdiskutiertsein des Themas an sich, plus der doch etwas bodhran-fernen Analyse von Geigen-Rolls nur wegen dieser einen Aussage zu sein.

    (Ich ganz persönlich bleibe dabei: Du verrennst Dich da mehr in etwas als etwas mit großem neuem Erkenntnisgewinn auf den Grund zu gehen.)

    Das ist halt für nicht so Viele so interessant oder gar relevant. Muss man hier auch mit leben können.

    Hi.


    Nachdem Lance ja aus meiner Sicht von der dogmatischen auf die experimentelle Seite "zurück gerudert ist" :


    "Sollte man (bitte Konjunktiv beachten) nun an eine mögliche Umsetzung auf die Bodhrán denken...


    Ob und wie das machbar sein kann und was ich persönlich davon halte, sage ich erst ganz zum Schluss, und da sind wir noch nicht angelangt."


    ... bin ich ja etwas versöhnt.


    Normalerweise hätte ich nachstehenden Link an anderer Stelle gepostet, aber da da so viele (vom Blatt gespielte) saubere Roll-Kaskaden drin sind, mache ich das mal hier.


    Das Original verfolgt mich seit 40 Jahren: Downwind von Pierre Moerlen's Gong (mit Mike Oldfield on Guitar).


    Hier ein Live Cover, das ich wegen der Kameraeinstellungen gewählt habe.

    Ein Leckerbissen für Schlagzeuger (nicht nur DrumKits!), wenn auch ohne Bodhran (aber vielleicht versucht es wer) .


    Und ganz speziell für meinen nach wie vor geschätzten Elmar:


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    Herzlich willkommen auf den gelben Seiten.


    Wenn Du Dich hier einliest, wirst du riesige Mengen an hilfreichen Beiträgen finden.

    Zu Trommeln, Spielweisen, Begriffen, Mikrofonieren, Verhalten auf Sessions,...


    Natürlich, wie in jedem Online-Forum, auch mal hitzigere Diskussionen, aber von lauter lieben und hilfsbereiten Leuten, die Dir gerne auch mal weiterhelfen.


    Hab Spaß!


    Greetz, oder diesmal auch Gruetzi,


    Andreas

    Liebe Doro,


    und danke dafür -

    und ich hätte ihn fast geliked.


    Wäre da nicht abschließend Dein Vorschlag gewesen, dass das Sticking festgelegt sei (ich widerspreche: Rolls gehen double- und single-ended) und es eher "Geblubber" als Notenwerte seien. Man kann Rolls trotz hoher Geschwindigkeit mit sauberen Notenwerten spielen bzw. notieren, und man kann (muss aber nicht) mit ihnen gerade auf der Bodhran (sonst z. B. auf mehreren Toms) auch die Töne des Haupt-Tons umspielen.

    Oder z. B. einen klassischen 5er Roll tonal von oben nach unten rollen lassen.


    Ich empfehle erneut:

    Bei aller Legitimität von Vergleichen und der besonderen Rolle der Bodhran im IrishTrad zu den Melodieinstrumenten:


    Definitionen (vorhanden!) und Spieltechniken sollte man sich lieber aus den Drummingbereichen holen bzw. ableiten.

    Am besten von Trommeln mit Sticks, aber selbst rein mit den Fingern gespielte Framedrums kennen den Roll (im 5er üblicherweise die ersten 4 mit den 4 Fingern der einen Hand, den 5. mit dem (meist Ring- oder Mittelfinger) der anderen.


    Schönen Sonntag!

    Aber Rolf,


    weil er den Vergleich zieht, dass in der IrishTradSession die Bodhran-Rolls denen auf der Geige entsprechen, muss man doch nicht von der Geige die Technik Rolls auf einer Trommel zu spielen abgucken.


    Und Links dazu wie Colm sie spielt gibt es in diesem Forum zum Thema Triplets und Rolls seit 2008.


    Und er kann doch nicht ernsthaft meinen, dass alles, was nahezu universell für Drum-Rolls gilt, für die Bodhran außer Kraft ist.

    Zumal ich bei den konkreten 3er- und 5ern da gar keine Gegensätze sehe.


    Aber hier versuchen gerade Leute, Rolls für die Bodhran neu zu definieren, indem sie diese Aussagen und welche über Verzierungen für Melodieinstrumente kombinieren:


    " Ich will ja einfach nur mal dem Gedanken konsequent folgen, dass der Bodhrán-Roll vom Geigen-Roll abgeleitet sein soll."


    Und lassen dabei alles für Rolls auf Trommeln, der Heimat für Rolls, völlig außer acht.


    Wirklich ernsthaft?

    Wenn Lance das in seinem Definitionseifer trotz seiner Ausbildung macht..., aber Du?

    Ich wünschte Stevie hätte Zeit und Muße...

    Und geradezu lächerlich wird es, wenn sich ein Trommler, der Xer-Rolls auf der Trommel spielen kann, sich auf 3er-short (der 4er auf der Geige ist ein durch vorangestellte kurze Pause verkürzter 5er) oder 5er-long Rolls beschränken sollte, nur weil man auf Melodieinstrumenten nun einmal nicht wirklich trommelt.


    Dann lieber Leute, die auf Bodhrans trommeln statt percussive Elemente von Melodienstrumenten zu imitieren:


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    Sorry, ich kann dem nichts abgewinnen, wenn Trommler meinen Rolls von Geigern abgucken zu wollen, nur weil jemand die auf der Bodhran mit denen auf der Geige verglichen hat. Ihr verrennt Euch da immer mehr.


    Der Roll war ist und bleibt ein percussives Verzierungselement.

    Ihr solltet Euch mal ganz intensiv mit Rolls auf Trommeln beschäftigen.


    Und dann nehmt lieber namhafte BodhranSpieler und lernt von denen.


    Selbstverständlich kann man Rolls double- oder single-ended spielen.

    Und auch in Noten darstellen!


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    Du kannst das was Colm sagt sehr gerne ernst nehmen. Aber vielleicht auch verstehen und richtig einordnen.


    Und jetzt doch wohl nicht ernsthaft daraus ableiten, dass man sich die Technik für Rolls auf der Bodhran von der auf der Geige ableiten soll?


    Das tun auch Rolf und Guido nicht.


    Dass er Triplets und Rolls gut spielen kanm ist ja spätestens seit dem langen Thread hier von 2008 bekannt.


    Zu dem schönen Link sei auch mal angemerkt:

    Da haben Freunde des IrishFolk aus und in Indonesien etwas zusammengetragen. Das diskreditiert sie keineswegs, aber macht sie auch bei weiterer Verbreitung nicht zur einzig wahren Quelle des Heils.


    Und Du tust schon wieder so, als gäbe es jetzt auch noch zur technischen Umsetzung der uneindeutigen Definitionen von Triplet und Roll eine eindeutiges "und so wirds (gefälligst) gemacht".


    Wenn Du sie spielen willst wie Colm: YouTube. In SlowMo ablaufen lassen,...

    Oder nen WorkShop von ihm besuchen.


    Schon 2008 kommentierten hier viele kluge Leute: Ist theoretisch und schriftlich nicht so ganz einfach.


    Ich verstehe echt nicht mehr was, was Du suchst.

    Mit Gewalt eindeutiges, wo es Vielfalt gibt?

    Auf der Bodhran Geige statt Trommel spielen?

    Ich gebs auf.

    Ach ja, und zu Colm Phelan und das mit dem Roll wie auf der Geige.

    Da geht was in die völlig falsche Richtung.


    Ja, Roll auf Bodhran wie auf Geige. Wenn man jetzt Vergleiche unter den Instrumenten im IrishTrad aufzeigen will.


    ABER: Den Roll haben sich die Geiger von Trommlern aus anderen Musikkulturen abgeguckt, lang bevor es im IrishTrad Trommeln gab. Der ist ein percussives Verzierungselement.

    Die Wahl der Töne im Roll wird bei Geige und anderen Melodieinstrumenten sogar oft nach Praktikabilität der schnellen Fingerfolge gewählt, da man die Töne eh nicht mehr unterscheidbar raushört

    (vergleiche dazu auch Guidos 1.Link).


    Also, wenn Du jetzt auf einer Trommel (das ist die Bodhran auch, oder? ) Rolls lernen willst, dann schau es doch bitte direkt von Trommlern ab und spar Dir den Umweg über die Geige.

    Musst bei den konkreten Techniken etwas adaptieren und Transfer leisten, aber das geht schon.


    Und die Bodhran wird mit Schläger gespielt. Im Gegensatz zur Geige kann man bei Rolls auch durch dessen Eigengewicht und Rebounce vom Fell mit einer Bewegung zwei Schläge erzeugen.

    Das ist ja gerade bei einer SnareDrum das Charakteristische eines Rolls am Drumkit oder dem Schlagzeugwirbel in einer Marching Band (das sind Rolls!)


    Und denk dann dran:

    Kurze Rolls, lange Rolls, single ended, double ended, on beat, off beat,...


    Und dann gibt es technisch noch die mit Pressschlag (funktioniert auch auf der Bodhran mit einem entsprechenden InStroke), die dieses schöne Prrrrrr erzeugen. Das sind mit einem einzigen Schlag erzeugte 3er-Rolls.

    (Ich glaube Rolf kann den auch als 5er(?))


    Viel Spaß!

    Hä?

    Da steht was von Verzierungen.

    Und Anmerkungen zu einigen Techniken auf verschiedenen Instrumenten (Geige, Flöte, Dudelsack, Concertina, Gitarre ... ) dazu.

    Und Noten und verbale und lautmalerische Beschreibungen.

    Was brauchst Du denn jetzt noch zusätzlich?

    Ein bisschen Transferleistung und kreatives Ausprobieren vielleicht?


    Mir gefiel ja ohnehin besonders:

    "(note - there are no set rules in ornamentation)".


    Der Artikel ist auch gespickt mit Wendungen a la "manche machen es so", "üblich ist", "die haben es von denen adaptiert", da ist wenig "so und so ist das und hat es gefälligst zu sein".


    Und wenn Du drei Iren fragst, kriegst Du mindestens vier Antworten, weil einer seine noch mal ändert.


    Dazu die berüchtigte Anekdote:

    Am Ende des Unabhängigkeitskrieges wurden die irischen Grafschaften nach einer Meinung zu einer Sache befragt.

    Es kamen 28 verschiedene Antworten.

    Was die Vertreter der Krone vermuten ließ, immerhin seien sich ein paar Grafschaften auch einig.

    Die 6 krone-treuen (heutiges Nordirland) waren aber gar nicht befragt wurden, nur die 26 des folgenden Freistaats (der heutigen Republik).


    Bei uns hingegen wird ja gleich der Förderalismus infrage gestellt, wenn jemand Verstöße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz wittert, wenn Länder oder Kommunen regional angepasst etwas unterschiedlich regeln.


    Aber back to topic:

    Brauchst Du zusätzlich zur begrifflichen Regelung jetzt vorgegebene Stickings (Du verzeihst mir die Verwendung dieses ja auch ungeliebt unregulierten Begriffs) zum Spielen von Rolls?

    Oder wie ist die Frage zu verstehen?


    Greetz

    Andreas

    Na, die Antwort hängt wohl von der jeweiligen Gruppe ab.


    Ich halte jede schneller gespielte Gruppe von eingefügten Schlägen für einen Roll.

    Können also 2er, 3er, 4er (Eamon!) oder Xer sein.

    Im engeren Sinne (manche sehen das sogar als Teil der Definition) sogar so schnell, dass das Ohr die einzelnen Schläge nicht mehr exakt getrennt raushört.


    Ein Triplet oder eine Folge von Triplets wären dann (als Roll) schnelle 3er oder Folgen von 3ern.

    Wobei es binäre oder trinäre 3er-Gruppen sein können, womit wir wieder bei Triplet - Triole wären.


    Insofern wäre ein schnelles Triplet (Sechzehntel oder gar Zweiunddreißigstel) EINE von mehreren möglichen Formen eines Rolls.

    Daher mein vorheriges Beispiel mit den Triplet Rolls am DrumSet.


    Ein Roll ist im Deutschen eher ein (Trommel-) Wirbel.

    Bringt für die IrishTrad dann die Frage auf: Ist ein langsamer Triplet auch ein Roll?


    Vielleicht muss man nicht alles universell eindeutig definieren, sondern es ist auch nicht so verkehrt, etwas von gleich, ähnlich und unterschiedlich besetzten Begriffen in unterschiedlichen Bereichen zu verstehen.


    Dir mag Persien und die Tabla egal sein.

    Anderen Irland und die Bodhran.


    Oben genanntes halte ich für das für westliche Trommler übliche einvernehmliche Verständnis.


    Ob dazu die einzig der IrishTrad verpflichtete Bodhran-Szene hinzugezählt wird oder sich selbst hinzuzählt, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Aber ich kenne Spieler die das tun. Und welche, die das wenig schert. Hängt vielleicht auch davon ab ob und was man sonst noch so musikalisch macht.

    Vielleicht macht ja sogar wer noch was klassisches. ;)

    Jedem das Seine.

    Indeed.


    Aber es gibt halt verschiedene Gruppen, in die man als Bodhranspieler "geraten kann".


    IrishTrad ist da sicher eine der, wenn nicht die wichtigste.


    Für andere ist es "eine von vielen Rahmentrommeln", und in deren Umfeld gibt es z. B. eine etwas dominante persisch geprägte Kultur, auch hinsichtlich "Notation" (und diese ganze Lautmalerei Doum Tak Pa TaTak...).


    Und auch wenn es manche nicht so gerne hören:

    Mit ihren tonalen Möglichkeiten kann die Bodhran auch so etwas wie rudimentäres DrumSet, wo es dann wieder eigene Gepflogenheiten gibt.


    Bei aller Fruchtbarkeit dieser Diskussion:

    Einzig wirklich einigermaßen universelle Notation sind nun einmal Noten.

    Und verschiedene Gruppen ergänzen Sticking/Handset und ähnliches mit Pfeilen, Richtungsbuchstaben, Hand-Fuß-Bezeichnungen, etc., dazu noch diversen Zeichen für Betonungen oder Spezialitäten wie z. B. RimShots.


    Und im direkten Unterricht kann man die dann auch anstelle der Noten verwenden, weil es ja schließlich noch die erläuterternden Worte des Lehrers gibt.


    Ich wollte diese Vielfalt noch einmal verdeutlichen, die daran erinnern soll, dass die Forderung nach Einheitlichkeit leicht die Gesamtdimension sprengt.


    Und wenn für die Bodhran dann eigene Gesetze gelten, wird sie wieder schnell zum Eigenbrödler.


    Daher wäre es dann vielleicht doch sinnvoller, die jeweils gruppenspezifischen Konventionen auch in der Darstellungsweise zu respektieren.


    When in an Irish TradSession, do as the others do.

    Im Unterricht bei Rolf, folge seinen Vorgaben.

    Bei den Rahmentrommlern beschäftige Dich etwas mit Lautmalerei (ich mag übrigens auch deren "if you can sing it, you can play it").

    Oder auch: Wer in Rom ist, sollte wie die Römer tun.

    Tja, dann mach ich mir mal gleich 2 Feinde oder trage noch zur Verwirrung bei.


    Wenn im Irish Trad die Geige die Richtung angibt, und da Triplet und Roll etwas unterschiedliches sind,...


    Ich bin ja weniger Irish Folk und mehr Fan der Bodhran als musikstil-unabhängiger Trommel.


    Und Schlagzeuger wiederum reden wohl vom Triplet Roll...

    Nachstehend ein Beispiel samt Noten.


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    Das einzuordnen überlasse ich nun wieder Euch.

    Aber ich versuche mal der Formel NiPSiLD zu folgen: Nicht In Problemen, Sondern in Lösungen Denken.

    Da kann ich mir als Wirtschaftswissenschaftler mit Schwerpunkt Marketing nicht verkneifen:

    Schaffe Lösungen für Probleme, die die meisten Leute vor der angebotenen Lösung gar nicht wirklich hatten.

    ;)


    Aber noch einmal erneut die Erinnerung:


    Diese ganzen Pfeil- und Buchstaben-"Notationen" sind nur ein Sammelsurium von Konventionen (mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden) verschiedener Lehrer-Schüler-Kreise (wie immer "normativ" man einzelne bahnbrechende oder weitverbreitete Pubkikationen auch gerne individuell oder kollektiv bewerten mag), um Noten zu vermeiden oder (durchaus sinnvoll) zu ergänzen und vorgeschlagene unterschiedliche Stickings (mit durchaus unterschiedlichen Effekten) als sogenannte "Schlagmuster" zu visualisieren.

    Der Versuch einer Vereinheitlichung in einer größeren Gruppe in allen Ehren, aber - nächster hinkender Vergleich: Esperanto hat sich auch nie so wirklich durchgesetzt.


    Wobei ich es durchaus hilfreich finde, den Schlag mit dem oberen Ende als Back bzw. B zu benennen und zu notieren.

    Und die Hinweise auf unterschiedliche Bedeutungen und Optionen von und mit Triplet, Triole, Roll, 3er- und 4er-Verzierungen, geshuffelte und punktierte, binäre und ternäre Strukturen sicher auch.


    Zur Unterhaltung zum Thema Groove zwei klassische Schlagzeug-Legenden aus dem Jahre 1979.


    1. Ternär:

    Led Zeppelin-Drummerlegende John "Bonzo" Bonham groovt sich mit seinem unverkennbaren Halftime-Shuffle durch Fool in the Rain:

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    2. Binär:

    AC/DC demonstrieren in ihrem Klassiker Highway to Hell einen straighten Groove, der seit über 40 Jahren rockt. Am Schlagzeug lauschen wir Phil Rudd:

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    Enjoy!

    Moin.


    Ich hab zwei sehr reaktive Felle (Känguru und Hirsch), die ich quasi alle paar Minuten leicht nachstimmen muss.

    Andererseits auch ein paar sehr stimmstabile Kunststoffelle.


    Zum Thema Stimmen gibt es zwei Ideologien.

    Die einen behaupten, man könne auch eine Bodhran auf einen Grundton, z. B. D stimmen.

    Weil das dann zur Stimmung der MelodieIinstrumente passe.


    Die anderen sagen:

    Ich spanne das Fell mehr oder weniger stramm für etwas bassigere oder höhere "Stimmung".

    Wobei fast Alle, die ich kenne, sehr tief, also nur knapp über "labberig" stimmen, um keine Bässe und "Wärme" zu verschenken. Höher geht ja immer auch durch mehr Druck der Fellhand.

    Nur wenn ich weiß, ich will durchgehend höher, "ploppiger" spielen, spare ich "Linke Hand Arbeit" und nutze auch den höheren Rebound.


    Wichtiger ist das Fell gleichmäßig zu "stimmen", so dass es sich nicht in sich verzieht und überall bei selber Position vom Rand weg gleich klingt.


    Also ja: Richtige Fellspannung ist sehr wichtig. Wir reden da auch der Einfachheit halber auch von Stimmen, weil es ja auch die Tonhöhe verändert, aber bis auf wenige Ausnahmen (mein Zugeständnis an Gruppe 1) geht es da selten darum, wirklieh auf einen Grundton exakt zu stimmen.


    Das englische Wort "Tuning" ist hier eher als "Einstellen" denn als "Stimmen" zu verstehen.


    Greetz

    Andreas

    Hi.

    Ich hol mal nen alten Trick hervor:

    Stell Dir (als Rechtshänder) vor Du wolltest nicht das echte Fell, sondern ein Imaginäres, das ca. 1 bis 2 Zentimeter tiefer (also weiter links) in der Trommel befestigt ist, treffen.

    Das funktioniert wirklich.


    beanna :

    Meine herzallerliebste Budoka aus meiner Heimat Hedwig-Holzbein:

    Klappt beim Kampfsport auch. Ich stell mir vor, mein Gegner steht nen Schritt hinter seiner realen Position. Weicht er dann zurück,...

    Im üblichen Schaukampf kennst Du das umgekehrt: Du (also ich nicht ;)) bremst den Schlag ja kurz vor dem Gegner ab, weil sonst... (und ich daher nicht :evil:).


    Greetz

    Andreas

    Die Zeiten ändern sich, und zu Corona-Zeiten hat man ja auch mal Zeit.

    Daher einfach eine kleine Aktualisierung.


    Mit Glendalough:




    Mit den Blue Blistering Barnacles:



    Die Grüße kommen jetzt aus dem Taunus, und die Trommeln:


    So so, ich beiße mir auf die Lippen, halte hier meinen Mund, schreibe sehr neutral - und dann outest Du Dich selber.

    8o


    Das Backloader-Stimmsystem (noch) einfacher?

    Ich tu mich bei der ReBELLion mit dem etwas fummeligen Metallring, dem manchmal rausfallendem Stimmrahmen, und bei der ChangeHED dem überall alle Schrauben gleichzeitig exakt über die Buchsen manövrieren beim Frontlader ab und an in suboptimalen Raum-, Licht- und Konzentrations-Umgebungen schon mal etwas schwerer.


    Nicht dass ich deswegen tauschen würde...