Beiträge von Michael H.

    Genauso mache ich die Plopps. Ich nehm nur nicht die Hand ganz weg. Erstens will ich ja zwischen den Plopps nicht nur Bässe haben und zweitens versuche ich schon, auch Bässe nicht unabgedämpft zu spielen.

    Da ist für mich z.B. schwierig, die zwei hohen Plopps der Zweiergruppe in der Son-Clave ins Dreieck zu spielen, aber die eine Achtel dazwischen als Nicht-Bass mit der Hand irgendwo richtung Fellmitte. Mal sehen, wohin das noch führt.

    Hi,


    witzige Frage. Ich habe davon noch nicht gehört. Zumindest nicht in der Funktion, die Claves in der lateinamerikanischen Musik haben. Schlaginstrumente sind ja in der irischen Musik jetzt nicht wirklich zahlreich vertreten. Wer mehr weiß, kann mich gern verbesserrn.

    Zufälligerweise habe ich aber gerade in letzter Zeit probiert, die Son- und die Bossa-Clave auf der Bodhrán unterzubringen. (Rumba-Clave ist mir zu Hardcore). Gespielt als betonte hohe "Plopps" über zwei Takte. Ich bin da aber noch am Anfang. Die linke Hand ist noch nicht schnell genug und die betonten Upstrokes kommen noch nicht ausreichend knackig und treffsicher.


    Gruß,

    Micha

    Ich hab nen schnöden Blechgrill. So ein 5€ Teil. Dafür aber super Grillbesteck. Kann ich ja mitbringen. Ich muss aber einschränken, dass meine Kommenswahrscheinlichkeit bei nur 80-90% liegt. Wenn fett Stau ist fahr ich zurück. Muss nämlich am Samstag schon um 10 wieder starten. Da würde sich das nicht lohnen, wenn ich dann erst um 22 Uhr oder so ankommen würde.


    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    also ich weiß noch nicht. Forumstreffen ist also vom 19.-21.5. ja?
    Ich hätte nur so ein bisschen Zeit. also gerade mal von Freitag abend bis Samstag mittag. Ich würde auch wieder in meinem Spaßbus nächtigen. Brauch also kein Zimmer.
    Ich ringe bloß noch mit mir, ob sich der weite Ritt wegen so nem bisschen lohnt. Obwohl, war ja ganz kuschelig letztes Jahr...


    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    heute möchte ich euch kurz auf das neue Album der Mockingbird Men aus Dresden aufmerksam machen das im Dezember 2016 erschienen ist. Jaaa, Folk geht auch in DD.
    Die vier Jungs haben sich im Rahmen einer regelmäßigen Folk-Session kennengelernt und haben aus diesem Umfeld heraus eine Band gegründet. Seit dem geben sie auch regelmäßig Konzerte.
    Jetzt, zwei Jahre später gibt es das erste Album mit dem Titel "Back in the port", welches ich euch hier an's Herz legen möchte.



    Zu den Aufnahmen konnte auch eine illustre Runde von Gastmusikern gewonnen werden:


    Stephan Groth (FAUN / Zirp / Folk Noir) - Drehleier
    Olaf Peters (Zirp) - Gitarre, Mandoline
    Benni Cellini Gerlach (Letzte Instanz) - Violoncello
    Livy Pear (Folk Noir) - Vocals in Petrichor
    Nico Schneider (Hüsch, Seldom Sober Company) - Banjo
    Niel Mitra (FAUN)


    Mir gefällt's richtig gut und dudelt bei mir regelmäßig im Auto hoch und runter. Am besten gefällt mir derzeit der Track "Coley's Set", ein flottes Reel-Set. Das gibt's ordentlich eins auf die Zwölf und glühende Tipper beim Mittrommeln.
    Aber auch "Back home in Derry" ohrwurmt bei mir ganz schön rum.
    Insgesamt startet das Album mit ordentlich Tempo, wird zum Ende hin aber deutlich ruhiger um einen dann mit dem wunderschönen "Sleeping tune" in den Schlaf zu wiegen (Vorsicht im Straßenverkehr :whistling: )
    Es sind auch ein paar schöne Stücke zum Mittrommeln und Üben auf der Platte. Da kann man gleich mal das Gelernte vom letzten Workshop umsetzen.


    Martin von der Band spielt übrigens eine Coreline Classic.


    Also: Kaufen! Vielleicht schafft es die Band ja sogar mal auf ein Bodhrán Wochenende.


    Zum Schluss noch ein wenig Musike:


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    [\youtube]

    Hm, lecker Esche.
    Ich werd wohl eine mitbringen, die sieht von innen so aus, wie die Jubiläumstrommel von außen. Bespannt mit einem ganz zarten Rehlein.


    Natürlich käme mir der Gewinn der Jubiläumstrommel sehr entgegen, dann hätt ich auch mal ne Hedwitschak zuhause. Platz hab ich ja jetzt. :D



    Andrakar schrieb in einem anderen Thread:

    Zitat

    Die Kuckuckskinder von Siepmann und Prauß bleiben daheim.


    Du kleiner Freizeitrebell! Kaum kündigt der Meister sein Erscheinen an, wird das Portfolio entschärt. Neinsowas...



    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    ich hab 55 gezählt. Die Bude wird also voll und Guido und Rolf auf einen Schlag reich. :D


    (Was ist eigentlich mit Falko? Den hab ich gar nicht auf der Liste gesehen.)
    Edit: Ach nee, den hab ich ja aufm Forumstreffen kennengelernt und nicht in Proitze, obige Bemerkung somit hinfällig.


    Ich freu mich schon arg. Kann man nur noch hoffen, dass einen nicht vorher noch Influenza, Noro oder Burnout erwischt.


    Gruß,
    Micha

    Nö, nix Bajonett, das ham die sich doch ganz bestimmt schützen lassen. :whistling:


    Zum Thema "schnell mal eben das Fell wechseln", das ist nicht unbedingt das Ziel aus eben den o.g. Gründen. Aber ich hab es eben auch schon benutzt und bin bei einer geplanten Freiluftsession bis in die Nacht eben mit Synthetikfell aus dem Haus gegangen. War auch gut so.


    Die Versengold Bodhrán hab ich bei FB etwas aus den Augen verloren. Wieviel wog sie denn?


    Habt ihr auch schon das Teil für Fiedlers Grün gesehen? Lecker!


    Gruß,
    Micha

    Hallo miteinander,


    ja, so wie sich das hier entwickelt, wäre es vielleicht unter der Themensammlung "Rund um die Bodhrán" besser untergekommen. Mir ging es aber erstmal darum zu erfahren, wie das mit dem beim Spielen stimmen wirklich geht und ob das eigentlich viele Spieler machen oder eher die Minderheit. Ich kanns nicht, was nicht nur daran liegt, dass ich gar keine Trommel hab mit der ich das könnte. Nein ich hab's auch schon bei geliehenen Instrumenten probiert. Da fehlt einfach noch die Routine für solche Aktionen.
    Die Diskussion hier hat aber auch Auswirkungen auf das, was ich so tue. Also Danke für eure Beiträge.
    Ich kann vielleicht noch soviel verraten, dass sich mit lautem Schmatzen ein weiterer Knoten im Hirn gelöst hat und die Stimmrädli nun langsam ihren Weg nach innen finden. Stay tuned...


    Gruß,
    Micha

    Guter Klang, einfach Bedienbarkeit, wir wollen ja Musik machen...


    Da hat er nunmal recht. Und am unkompliziertesten kommt man dahin mit dem innenliegenden Stimmsystem wie es ja Mr. O'Kane zugeschrieben wird.


    Aber ich probier halt gern noch ein bisschen in den Randbereichen rum mit den Zielrichtungen Gewicht und Flexibilität. Ich seh's erstmal als Hobby.
    Der Eine oder Andere meint zudem auch einen positiven Effekt für den Spieler selbst zu hören aufgrund der Innenmembran und des Hohlraums zwischen den Rahmen.


    Aber bevor wir hier in eine technische Diskussion abdriften, es geht ja eigentlich ums Spielen. Ich kann mir bei meinem derzeitigen Übungsstand gerade nicht vorstellen neben dem Spielen auch noch Schräubli zu drehen. Ich glaub, da fall ich gnadenlos aus'm Pattern. ;(


    Aber jetzt weiß ich erstmal mehr und dass das tatsächlich funktioniert. Danke Rolf für die Ansage. :thumbup:

    Lieber Andreas,


    wir sind hier immer noch bei Folk-Instrumenten. ...obwohl.....wenn ich ein paar meiner Modellflug-Servos auseinander baue...grübel...Motor...Getriebe...Poti...hmmm....


    Nein, tatsächlich interessiert mich hauptsächlich inwieweit von außen erreichbare Stimmschrauben ein No-Go sind. Für Leute, die mit Stimmschlüssel hantieren kein Ding, da wird eben von vorn her mit der Stickhand gedreht. Wer natürlich tatsächlich beim Spielen stimmt, der sieht die Sache schon anders. Hm...nochma grübeln...


    Gruß, Micha

    Hallo!


    Ich hatte in den letzten Monaten mehrfach in Gesprächen Berührung mit dem Thema. Werkzeugfrei stimmbare Instrumente erlauben ja zumindest theoretisch mit der Fellhand mitten im Tune die Stimmrädchen zu drehen. Ich kann es mir nur nicht so recht vorstellen. Erstens ist die Fellhand ja immer irgendwie in Bewegung und hat höchst selten bis garnicht die Gelegenheit sich um was Anderes zu kümmern als am Fell zu arbeiten und zweitens selbst wenn man z.B. mit dem Ballen drückt und die Fingerchen kurz frei hat, wie bekommt man präzise das hin, was man erreichen will und das auch noch gleichzeitig an mehreren Stimmrädchen.
    Deshalb meine Frage: Stimmt ihr euer Instrument während ihr spielt oder kennt wer wen, der das tatsächlich so macht? Ich denke zwischen zwei Tunes im Set wenn man sich erstmal in den neuen Tune reinhört hat man mal ein Zeitfenster, aber da spielt man eben kurz nicht. Nein, ich meine wirklich, kann die Fellhand gleichzeitig am Fell arbeiten und Schräubchen drehen?


    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    so, nach dem letzten bisschen Tüfteln bin ich nun richtig fertig. Auf dem Forumstreffen wurden ja Handling und Klang recht postiv aufgenommen.
    Ich hab heute nochmal ein paar Bilder gemacht, quasi als Abschluss:


    1. Remo Emperor Black X (klingt nicht so cool wie es aussieht):



    2. Rund zwei Minuten später - Remo Skyntone (klingt richtig cool):



    3. Nach nochmal sieben Minuten gemütlichen Schraubens - Ziegenfell:



    Der Wechsel von Synthetik auf Naturfell und zurück geht zudem ohne Werkzeug über die Bühne. Die Wechselzeit find ich voll ok, da man ja nicht ständig sein Fell changed. Das überlegt man sich vorher, ob man mit Ziege oder Plastik ausm Haus geht.
    Zum Wechsel der Synthetikfelle braucht man allerdings dieses putzige kleine Werkzeug:



    Das ist aber schnell mal am Schlüsselbund verstaut oder am Gurt der Bodhtrántasche.


    Da man ja nie so richtig fertig ist, werden wohl noch einige Bodhráns gebaut werden. Da müssen noch diverse Dekore ausprobiert und die eine oder andere Kleinigkeit weiterentwickelt. Falko hatte da z.B. ne richtig gute Idee. Wär doch Schade, wenn die ganzen Schätzchen dann bei mir in der Werkstatt verstauben würden. Ja, ich denke so langsam ans Verkaufen. War eigentlich nicht so geplant, hat sich aber so langsam ergeben. Ich meld mich...