Beiträge von Michael H.

    Ick freu mir ooch schon. Das wird fein. Und dann noch mit John Joe Pede in der Band.

    Kann ich nur hoffen, dass ich meine Tipperhand bis dahin wieder voll im Griff hab. Eigentlich müsste man sich mit euch Verrückten mehr als die 1-2 mal im Jahr treffen. Es ist mir immer wieder ein Fest.


    Gruß,

    Micha

    Hallo,


    "Rolls sind eine Art der Verzierung in der irischen Musik, die auch triplet genannt wird. Es handelt sich hierbei um das Einfügen zweier Noten, die doppelt so schnell gespielt werden wie die sonstigen Down- und Upstrokes, also beispielsweise zweier Sechzehntelnoten in eine Kette aus Achteln" (S. 19)


    So wie er das schreibt ist das schon richtig. Wenn ich in einer Reihe von Achteln zwischen zwei Achtel noch eine dazwischenhaue (z.B. mit dem oberen Ende des Tippers) und ansonsten meinen count beibehalte, dann mache ich aus der ersten Achtel zwei Sechzehntel und die zweite Achtel bleibt wie sie ist. Zusammen klingt das dann zwar als Dreiergruppe aber die dritte Note im Bunde ist tatsächlich witerhin eine Achtel. Wäre sie auch eine Sechzehntel, würden wir vier schnelle Schläge hören, da die dritte Sechzehntel ja den darauffolgenden Schlag an sich heranziehen würde.


    Da ich grad kein Notenbild hier einfügen kann mal kurz quick and dirty:


    8/8 durchgespielt:

    D___________U____________D____________U __________D____________U__________D____________U

    1/8_________1/ 8__________1/8_________ 1/8_________1/8__________1/8_________1/8__________1/8 = 1/1


    8/8 mit einem roll (tri-pe-let) drin:

    D___________U___________ D___________ U___________D_____B _____U__________D____________U

    1/8_________1/8__________1/8__________1/8_________1/16__1/16__1/8_________1/8__________1/8 = 1/1



    Will man tatsächlich drei Schläge in der Zeit von zweien spielen müsste man statt 2 mal 1/8 im selben Zeitintervall 3 mal 1/12 spielen. Das wäre dann wirklich ne Triole (ich glaub in der Notation als 8tel Triole geschrieben) aber korrekt ausführbar nur im Expertenmodus. Echte Triolen im 4er oder 8er Rhythmus klingen immer etwas geschleppt, da sie ja nicht ins gerade Taktschema passen.


    Somit bedeuten die Begriffe Rolls, Triplets und Verdopplungen wie wir sie für gewöhnlich spielen meiner Meinung nach alle das gleiche und habe nichts mit wirklichen Triolen zu tun.


    Guido hat dieses Jahr in Proitze 16tel Triolen in sein Polka-Pattern eingebaut indem er seinen Double-end Roll beschleunigt hat und damit noch Platz gemacht hat für einen Schlag mehr. Somit hat er drei Schläge in einen 1/8 Downstroke gequetscht (Down - Backend - Up) und die nächste Achtel (die normal der Upstroke wäre) als Instroke gespielt. Danach gings normal weiter. Ist ein cooles Pattern, das ich immer gerne mal wieder übe, da man den Downstroke echt mit Schwung runterreißen muss. Ich spiel ja sonst eher single end aber dabei bin ich mal gezwungen, das Stickende mit einzusetzen.


    Gruß,

    Micha



    Nachtrag:

    Ich hab gerade nochmal drüber nachgedacht, und bin drauf gekommen, dass Doro durchaus auch Recht hat. Drei Noten im Raum von zweien muss ja nicht unbedingt heißen, dass die gleich lang sein müssen. Man kann es ja auch so sehen, dass man aus zwei langen Noten zwei Kurze und eine Lange macht. Aber das hat Paul ja weiter oben auch schon dargestellt.


    Sehr schöne Arbeit, insbesondere wie schon von Rolf erwähnt die Teile Spieltechnik und Komposition.

    Genauso mache ich die Plopps. Ich nehm nur nicht die Hand ganz weg. Erstens will ich ja zwischen den Plopps nicht nur Bässe haben und zweitens versuche ich schon, auch Bässe nicht unabgedämpft zu spielen.

    Da ist für mich z.B. schwierig, die zwei hohen Plopps der Zweiergruppe in der Son-Clave ins Dreieck zu spielen, aber die eine Achtel dazwischen als Nicht-Bass mit der Hand irgendwo richtung Fellmitte. Mal sehen, wohin das noch führt.

    Hi,


    witzige Frage. Ich habe davon noch nicht gehört. Zumindest nicht in der Funktion, die Claves in der lateinamerikanischen Musik haben. Schlaginstrumente sind ja in der irischen Musik jetzt nicht wirklich zahlreich vertreten. Wer mehr weiß, kann mich gern verbesserrn.

    Zufälligerweise habe ich aber gerade in letzter Zeit probiert, die Son- und die Bossa-Clave auf der Bodhrán unterzubringen. (Rumba-Clave ist mir zu Hardcore). Gespielt als betonte hohe "Plopps" über zwei Takte. Ich bin da aber noch am Anfang. Die linke Hand ist noch nicht schnell genug und die betonten Upstrokes kommen noch nicht ausreichend knackig und treffsicher.


    Gruß,

    Micha

    Ich hab nen schnöden Blechgrill. So ein 5€ Teil. Dafür aber super Grillbesteck. Kann ich ja mitbringen. Ich muss aber einschränken, dass meine Kommenswahrscheinlichkeit bei nur 80-90% liegt. Wenn fett Stau ist fahr ich zurück. Muss nämlich am Samstag schon um 10 wieder starten. Da würde sich das nicht lohnen, wenn ich dann erst um 22 Uhr oder so ankommen würde.


    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    also ich weiß noch nicht. Forumstreffen ist also vom 19.-21.5. ja?
    Ich hätte nur so ein bisschen Zeit. also gerade mal von Freitag abend bis Samstag mittag. Ich würde auch wieder in meinem Spaßbus nächtigen. Brauch also kein Zimmer.
    Ich ringe bloß noch mit mir, ob sich der weite Ritt wegen so nem bisschen lohnt. Obwohl, war ja ganz kuschelig letztes Jahr...


    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    heute möchte ich euch kurz auf das neue Album der Mockingbird Men aus Dresden aufmerksam machen das im Dezember 2016 erschienen ist. Jaaa, Folk geht auch in DD.
    Die vier Jungs haben sich im Rahmen einer regelmäßigen Folk-Session kennengelernt und haben aus diesem Umfeld heraus eine Band gegründet. Seit dem geben sie auch regelmäßig Konzerte.
    Jetzt, zwei Jahre später gibt es das erste Album mit dem Titel "Back in the port", welches ich euch hier an's Herz legen möchte.



    Zu den Aufnahmen konnte auch eine illustre Runde von Gastmusikern gewonnen werden:


    Stephan Groth (FAUN / Zirp / Folk Noir) - Drehleier
    Olaf Peters (Zirp) - Gitarre, Mandoline
    Benni Cellini Gerlach (Letzte Instanz) - Violoncello
    Livy Pear (Folk Noir) - Vocals in Petrichor
    Nico Schneider (Hüsch, Seldom Sober Company) - Banjo
    Niel Mitra (FAUN)


    Mir gefällt's richtig gut und dudelt bei mir regelmäßig im Auto hoch und runter. Am besten gefällt mir derzeit der Track "Coley's Set", ein flottes Reel-Set. Das gibt's ordentlich eins auf die Zwölf und glühende Tipper beim Mittrommeln.
    Aber auch "Back home in Derry" ohrwurmt bei mir ganz schön rum.
    Insgesamt startet das Album mit ordentlich Tempo, wird zum Ende hin aber deutlich ruhiger um einen dann mit dem wunderschönen "Sleeping tune" in den Schlaf zu wiegen (Vorsicht im Straßenverkehr :whistling: )
    Es sind auch ein paar schöne Stücke zum Mittrommeln und Üben auf der Platte. Da kann man gleich mal das Gelernte vom letzten Workshop umsetzen.


    Martin von der Band spielt übrigens eine Coreline Classic.


    Also: Kaufen! Vielleicht schafft es die Band ja sogar mal auf ein Bodhrán Wochenende.


    Zum Schluss noch ein wenig Musike:


    [media]

    [\youtube]

    Hm, lecker Esche.
    Ich werd wohl eine mitbringen, die sieht von innen so aus, wie die Jubiläumstrommel von außen. Bespannt mit einem ganz zarten Rehlein.


    Natürlich käme mir der Gewinn der Jubiläumstrommel sehr entgegen, dann hätt ich auch mal ne Hedwitschak zuhause. Platz hab ich ja jetzt. :D



    Andrakar schrieb in einem anderen Thread:

    Zitat

    Die Kuckuckskinder von Siepmann und Prauß bleiben daheim.


    Du kleiner Freizeitrebell! Kaum kündigt der Meister sein Erscheinen an, wird das Portfolio entschärt. Neinsowas...



    Gruß,
    Micha

    Hallo,


    ich hab 55 gezählt. Die Bude wird also voll und Guido und Rolf auf einen Schlag reich. :D


    (Was ist eigentlich mit Falko? Den hab ich gar nicht auf der Liste gesehen.)
    Edit: Ach nee, den hab ich ja aufm Forumstreffen kennengelernt und nicht in Proitze, obige Bemerkung somit hinfällig.


    Ich freu mich schon arg. Kann man nur noch hoffen, dass einen nicht vorher noch Influenza, Noro oder Burnout erwischt.


    Gruß,
    Micha

    Nö, nix Bajonett, das ham die sich doch ganz bestimmt schützen lassen. :whistling:


    Zum Thema "schnell mal eben das Fell wechseln", das ist nicht unbedingt das Ziel aus eben den o.g. Gründen. Aber ich hab es eben auch schon benutzt und bin bei einer geplanten Freiluftsession bis in die Nacht eben mit Synthetikfell aus dem Haus gegangen. War auch gut so.


    Die Versengold Bodhrán hab ich bei FB etwas aus den Augen verloren. Wieviel wog sie denn?


    Habt ihr auch schon das Teil für Fiedlers Grün gesehen? Lecker!


    Gruß,
    Micha