Beiträge von Rolf Wagels

    37. BodhránWeekend!

    14.-16. Februar 2020

    auf der Proitzer Mühle im Wendland.

    Der Seminarhof Proitzer Mühle befindet sich im Wendland im Dreieck Hamburg, Berlin, Hannover.
    Hier klicken für eine Routenberechnung zur Proitzer Mühle.

    Im Mittelpunkt stehen Kurse für Einsteiger ohne Vorkenntnisse, Anfänger, fortgeschrittene Anfänger und Fortgeschrittene.
    Niemand, der bislang noch nicht dabei war, sollte sich ausgeschlossen fühlen, sondern jeder neue Teilnehmer ist herzlich willkommen!

    Zusätzlich gibt es folgende Programmpunkte:

    • Konzert mit Northern Light
    • Tippermaker Stevie Moises wird mit seiner mobilen Drehbank vor Ort sein!

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    Tippermaker Stevie Moises baut seit 15 Jahren Tipper und hat sich in der Weltspitze der Tipperhersteller etabliert.

    • Hamburger Slow Session am Freitagabend. Aus Hamburg kommen die Teilnehmer der Hamburg Slow Session und bestreiten die erste Session des Wochenendes. Eine gute Chance auch für unsere noch nicht so ganz fortgeschrittenen Teilnehmer, um erste Sessionerfahrungen zu sammeln!
    • Vortrag zu einem bodhránspezifischen Thema
    • Die Proitzer Mühle ist während der gesamten Zeit für uns reserviert!
    • Für die Session nach dem Konzert am Samstag haben wir zusätzlich einige hochkarätige Musiker gewinnen können.
    • Großer Musikerflohmarkt, Tauschbörse für Instrumente aller Art, natürlich auch Bodhrans.

    Der Workshop beginnt Freitag gegen 17:00 Uhr mit dem Eintreffen der Teilnehmer und endet Sonntag nach dem Mittagessen (ca. 13:00). Eine Woche vor dem Workshop wird es weitere Informationen per Mail geben!


    Konzert mit Northern Light

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    Wir freuen uns, mit Northern Light ein paar "alte Bekannte" in einer neuen und frischen Formation präsentieren zu können:
    Die vier Musiker von Northern Light stammen aus verschiedenen Folk-Traditionen und wagen deshalb eine spannende Verbindung: Tunes und Songs aus Irland, gepaart mit ausgewählten Stücken aus Schweden und Norwegen. Bei Northern Light wird schnell klar, wie stark diese Traditionen im Zusammenspiel stehen. Mal entführen schwungvolle Polskas nach Skandinavien, mal erzählen Balladen von irischen Sagengestalten – im nächsten Moment vereint die Band die beiden Traditionen zu etwas ganz Neuem. Das Programm verspricht ein unvergessliches Konzerterlebnis, bei dem nicht nur Irish Folk Fans voll auf ihre Kosten kommen. Verträumt, rasant, spannend und virtuos – gönnen Sie sich einen Konzertabend, an den Sie noch lange zurückdenken werden! Northern Light sind in unterschiedlichen Folk-Traditionen aufgewachsen – teils mit irischer, teils mit nordischer Musik. So entwickelten die Musiker aus den Einflüssen ihrer beider Folk-Genres ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, mit dem sie nun auf deutschen und internationalen Bühnen unterwegs sind. Nebenher entstehen regelmäßig Musikvideos und CD-Produktionen. Für die Saison 2020 haben die Musiker viel vor – unter anderem eine längere Auslandstournee, Konzerte in Deutschland und Aufnahmen für das neue Northern Light Album.

    Northern Light sind:
    Franzi Mueller - Lead Vocals, Akkordeon
    Franziska ist studierte Akkordeonistin und Sängerin. Sie spielt seit Kindesbeinen skandinavische Musik und war mit dem Akkordeon bereits auf Konzerten in ganz Europa unterwegs.
    Steffen Gabriel - Vocals, Flute, Whistle, Dudelsack
    Steffen ist Holzblasinstrumentenbauer. Er spielt Irish Folk auf der Holzquerflöte und dem Dudelsack – diese Leidenschaft hat ihn von Deutschland durch ganz Europa, die USA und bis nach Australien geführt.
    Meikel Poelchau - Fiddle, Vocals
    Michael wuchs in Dallas, Texas in einer musikalischen Familie auf. Mit der Geige war er dort lange Zeit sowohl in der Klassik wie auf Rockbühnen unterwegs, hat aber seine musikalische Wahlheimat im Folk gefunden.
    Tobias Kurig - Bouzouki
    Mit seiner großen, offen gestimmten Bouzouki ist Tobias schon lange auf deutschen und internationalen Irish Folk-Bühnen unterwegs. Seine virtuose, druckvolle Begleitung schafft dabei ein unverwechselbares Fundament.

    Hier ein paar Eindrücke:


    Die Kurse
    Die Kurse richten sich an alle Bodhráninteressierten: vom blutigen Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, der noch neue Tipps und Spieltechniken mit nach Hause nehmen möchte. Nach einer kurzen Einführung steht die Vermittlung der Technik des Bodhrán-Spiels im Vordergrund, aber es wird auch auf das Zusammenspiel mit anderen Musikern (Session), sowie auf Strukturen und Begleitmuster in der traditionellen irischen Musik eingegangen. Anhand von Musikbeispielen werden die unterschiedlichen Rhythmen der traditionellen irischen Musik vorgestellt und Stile des Bodhrán-Spiels aufgezeigt. Leihbodhrans sind vorhanden.

    Das Rahmenprogramm
    Die BodhranWeekends dienen als bundesweiter Treffpunkt Bodhranspieler aller Spielstärken und bieten neben qualifiziertem Unterricht auch die Möglichkeit, Bodhrans vieler verschiedener Hersteller und jede Menge Zubehör auszuprobieren und zu erwerben. Es gibt einen Vortrag, Tipperherstellung vor Ort und nach dem Konzert findet sich in der Regel noch eine Session zusammen, bei der man noch gemütlich zusammen Musik machen kann!

    Der Ort
    Der Seminarhof Proitzer Mühle ist ein selbstverwaltetes Seminarhaus in einer alten, denkmalgeschützen Wassermühle. Die Mühle liegt in herrlicher, ungestörter Alleinlage in den Hügeln des Naturparks Elbhöhen-Wendland – drumherum nur Wiesen und Wälder.

    Die Kosten
    Die Kosten für das BodhranWochenende sind gestaffelt nach Anmeldungszeitpunkt. Frühbucher werden belohnt: Für Frühbucher (bis 04.12.2019) kostet das gesamte Wochenende 230€, Normalbucher (05.12.2019 – 31.01.2020) zahlen 240€ und Spätbucher (ab 01.02.2020) zahlen 250€. Im Preis sind die Übernachtungen mit voller Verpflegung ohne Getränke (reichhaltiges Frühstücksbüffet, Mittagessen, Kaffee & Kuchen und Abendbrot), die Kursgebühren (incl. ev. Leihinstrumente) sowie das Rahmenprogramm komplett enthalten. Die Unterbringung erfolgt in Doppel- bis Fünferzimmern, wobei die Doppelzimmer bevorzugt an Paare abgegeben werden. Wir werden versuchen, alle Zimmerwünsche zu berücksichtigen, können aber keine Garantie geben, das jeder in seinem Wunschzimmer unterkommt. Bettwäsche sollte mitgebracht werden oder kann vor Ort gegen ein kleines Entgelt ausgeliehen werden.


    Hier geht es zur Anmeldung und weiteren Informationen


    Wir freuen uns auf Euch!

    Rolf und Guido

    Moin Rolf.


    Ich weiß nicht, was Du daran nicht verstehst.

    Ich finde es bemerkenswert, das sich einer der namhaften Spieler gegen den Trend der letzten Jahre ausspricht, und auch eine entsprechende Bodhran als Signature Line bekommt, die ähnlich der TrHED eher "new Retro" ist. Punkt.


    Das ist doch, wie Du schreibst, eine gute Sache. Und ich sehe eigentlich eher momentan den Retro Trend. Christian baut seit Jahren auch die TrHED, Brendan White baut seit neuestem Retro-Trommeln. Das ist alles schon seit geraumer Zeit da, und auch die Cormac Byrne gibt es ja schon ein paar Jahre. Also eigentlich nix Neues, außer, dass es sie jetzt auch bei mir im Shop gibt. Die EMsig übrigens auch, mit Tape und wesentlich kleiner. Das tolle ist doch, dass unser Leib- und Magenbauer nicht nur eins kann. sondern verschiedene Stile nicht nur bedienen kann, sondern sie gut bedienen kann, dass die Topvertreter des jeweiligen Stils voll zufrieden sind. Dass ist das aus meiner Sicht bemerkenswerte! Nicht, dass der Cormac eine Trommel nach seinen Wünschen bekommt.


    Dass es nur "für mich nicht richtig" war, stellt es jetzt als rein persönliche Einzelmeinung dar, aber Du weißt so gut wie ich, das jede Einzelmeinung eines namhaften Spielers darüber hinaus wirkt. Und selbst wenn er nur sich meint, andere das vielleicht genauso empfinden und begrüßen.

    Das ist das, was ich jetzt mit semantischen und rhetorischen Spielchen meine.

    Ja, natürlich ist das so! Es gab ja auch vorher schon Kunden, die eine TrHED wollten, Johnny McDonagh war da ja nicht der Einzige. Diese Menschen gab es schon vorher, und Cormac ist sozusagen einer der prominentesten Vertreter dieser Gruppe... Was anderes wollte ich nicht sagen.

    Ob das jetzt ein Formel 1 Auto ist, dass nur Weltmeister fahren dürfen, und "unsereins" nur gezähmte fahren kann(?)/darf(?)/muss(?), überlasse ich anderen zu bewerten. Ich fahr weiterhin Ralleys auf Känguru und Hirsch und E-Sport auf Skyntone.

    Nicht falsch verstehen wollen. Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass die CBSS nur für Weltmeister ist. Aber ich verweise zum Beispiel darauf, dass ich das Ding erstmal keinem Anfänger in die Hand drücken würde. Genauso wie auch bei der TrHED, die noch wilder ist, auf meiner Seite steht:

    Zitat

    Dies ist keine Trommel für unerfahrene Spieler ist. In den falschen Händen ist diese Trommel eine Waffe und ein Sessionkiller.

    In den richtigen Händen dagegen produziert die Trommel einen bordunartigen Bass, einen knackig-trockenen Anschlag und einen kraftvollen, erdigen, geradezu hypnotischen Gesamtklang!

    Wobei wir wieder beieinander wären: Dass diese Standardfelle viel dazu beitragen, es Anfängern leichter zu machen, und andere Felle (und Trommelkonstruktionen) eher weniger, und das die Akzeptanz bei Sessions erhöht hat, ist doch unstrittig.

    Prima :-)

    Wenn wir uns jetzt unbedingt wieder etwas auseinanderdividieren wollen, so ist vielleicht ein Teil meiner Meinung dabei dennoch, dass die "anderen" Felle und Trommeln in dieser Entwicklung zunehmend etwas an den Rand gedrängt worden sind, weil die neuen Standards - und jetzt kommt etwas, dass Du doch von mir kennst: Stichwort "Ismen" - typisch deutsch so ein wenig zum "Alleinseligmachenden" gehypt worden sind. Insofern ist es, wie ich bereits schrieb, ""schön, dass es damit erneut eine weitere wieder etwas "anders" klingende Alternative oder Ergänzung vom Top-Hersteller gibt"".

    Ja, und das ist glaube ich das, was ich nicht verstehe. Ich bin niemand, der etwas als Alleinseligmachend hypen würde. Aber das ist gar nicht relevant, schau doch mal, wie es tatsächlich ist: Schon seit 14 Jahren gibt es in HighEnd Bereich zwei verschiedene Felle: Dragonskin (mit Abstufungen) und Lambeg. Seither sind mit den Signature Lines, der DSDT (hast Du die eigentlich in Vollmerz gesehen?), den Känguru Fellen, den GOAK Fellen, der TrHED, der Fireball mit TwinSkin und nicht zuletzt mit den Synthetikfellen und der Rebellion so viele Trommeln mit anderen Fellen und Klangeigenschaften auf den Markt gekommen (und das ist jetzt nur das, was Christian liefert, da sind maker wie Brendan da Foite (die Tradtrommel schlechthin) oder Brendan White gar nicht mit dabei), dass ich das "an den Rand drängen" überhaupt nicht nachvollziehen kann. Das ist glaube ich das, was ich oben nicht verstanden habe.


    Mit dieser verabschiede ich mich dann zunächst in den Urlaub.

    Schönen Urlaub!

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Ich verstehe die Bemerkung nicht. Denn es gilt ja: Horses for courses. Das ist ist doch toll, dass Christian es schafft, so unterschiedliche Klangwünsche zu bedienen! Er kann Martin O'Neill und Cormac Byrne glücklich machen! Das ist eine große Kunst!


    Zum Tape und den modernen Trommeln: Wie in meinen Vorträgen immer wieder betont, bin ich der festen Überzeugung, dass das Zähmen und die Klangoptimierungen der letzten 20 Jahre der Trommel erst zum Durchbruch verholfen haben. In einer Session mit ein paar Anfängern verzeihen diese Trommeln sehr viel und die Anfänger werden nicht als so störend empfunden. das heißt aber nicht, dass Profis wie Cormac dann auch andere Wünsche haben können und ein guter Maker diese auch prompt und mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzen sollte. Der entscheidende Satz aus dem Zitat lautet nämlich "war für mich nicht richtig". Und dann schau mal, was Cormac so macht und Du siehst vielleicht, warum das für ihn nicht richtig war. Was aber nichts daran ändert, dass die Zähmung für viele, viele andere genau richtig war. Ich sehe da keinerlei Widerspruch. Ein Formel 1 Auto ist für Vettel das richtige, aber für unsereins vielleicht eher nicht.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    So, erstmal:

    Wieder da! Es war ein tolles Wochenende aus meiner Sicht! Super Schüler, super Konzert. Ich war sehr glücklich mit unserer Bandauswahl, da werde ich noch zum Fan. Andrakar hat, was die erste Konzerthälfte angeht recht. Als Suzanne dann meinen Rat, das Mikro nach oben zu nehmen, befolgt hat, wurde es schon besser. Wenn da ein Shure beta 98 H/C dran gewesen wäre und das noch weiter oben ausgerichtet worden wäre, dann noch besser. Und so richtig gemischt hat das ja auch keiner, das ging ja alles nur über eine kleine Anlage von der Bühne aus.


    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Ich habe mich sehr bemüht, eine der interessantesten bodhráns der letzten Jahre auch in meinem Shop anbieten zu können, und nun ist es soweit! Die Cormac Byrne Signature Series ist im Shop bei bodhran-info verfügbar.


    https://www.bodhran-info.de/de/bodhrans/cbss


    Video:


    Bei Fragen einfach fragen... .

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    zum Toddrücken: Immer auf den Oberkörper achten, der drückt auch gerne mal tod..

    Grüße

    Der Rolf


    PS
    Dass die unterschiedlichen Fellhandtechniken auch unterschiedliche Tonqualitäten produzieren ist klar, oder? Und das ist sehr, sehr spannend. Dann noch die Positionen dazu...

    Daran denken, dass beim Bodhrán-Spiel nicht die ganze Hand das Fell drückt, sondern eher Zeigefinger+ Daumen bzw. der Handballen.

    Eigentlich gibt es da ja noch viel mehr Varianten:

    • Flache Hand
    • Handkante Daumenseite
    • Handkante kleine Finger Seite
    • Handball
    • Finger

    Grüße

    Der Rolf

    Zurück zur Bodhrán. "Sticking" als Sprachgebrauch aus der drumset-Welt berücksichtigt nicht, dass die Bodhrán auch mit der Hand gespielt wird, und das schon lange und nicht nur experimentell. Hier noch ein schönes Beispiel dazu:


    Dasselbe gilt für "stick". Der Hot-Rod und andere Besen: mit Stahl, Nylon oder Schweineborsten bis hin zur Haarbürste sind mittlerweile so geläufig für das Bodhránspiel, dass "stick" als Bezeichnung nicht passt. Ja, ich gehe soweit, dass auch die anderen Holz-Tipper kaum als "Stock" bezeichnet werden können. Ein drumstick ist 11/2 mal so lang.


    Dass sich "stick" und "sticking" im Sprachgebrauch der Bodhránspieler befindet, liegt allein an der Dominanz des drumsets. Das Vokabular schwappt einfach über, ob es passt oder korrekt ist oder nicht. "Sticks" sind z.T. schon lange genormt (5A, 5B, 7weißnichwas). Das ist aber nicht die Welt der Bodhrán.

    Moin

    Ich glaube nicht, dass das an der Dominanz des Drumsets liegt, sondern am Englischen. Ich würde zum Beispiel auch noch Stick zu Hotrods oder Besen sagen, da hat sich allerdings Tipper durchgesetzt. In Irland hört man schon auch noch cipín.


    Dass die Bodhran auch mit der Hand gespielt werden kann, ist klar, mache ich ja selbst manchmal:

    ;)


    Da wir ja international bleiben wollen, finde ich sticking immer noch gut, um klar zu stellen, in welche Richtung wie geschlagen wird. Aber Deine Wörter sind natürlich nicht falsch.


    Deshalb bin ich auch überhaupt nicht einverstanden, wenn ein Bodhránspiel als Minidrumset assoziiert wird. Klar, Anleihen, die gibts, aber nicht nur beim drumset, da wären z.B. noch die Latin-percussion-Instrumente etc.

    Man kann die Bodhrán als Mini Drumset spielen, aber eben noch viel mehr. Da bin ich ganz bei Dir.

    Ok, ich bin da vom Groove ausgegangen, der läuft durch den ganzen tune durch. Die Struktur ist hier nicht das Problem.

    Die wird nur dann zum Problem, wenn man mit anderen Trad Musikern oder Tänzern spricht.

    Was dabei nicht vergessen werden darf, ist, dass ein Handsatz eine charakteristische Artikulation nach sich zieht und damit der Phrasierung dient. Das ist nicht beliebig austauschbar, ohne diesen Charakter zu verändern. Es klingt nicht gleich, ob ich dui dui oder dud udu spiele. Die entscheidende Frage ist, was dient dem Zweck mehr, das gilt auch für die Fellhand

    Wichtiger Punkt! Sehe ich genauso und auch das ist ein Grund, warum mir ein sauber durchgespielter Jig im dudu in der Regel besser gefällt.

    Darauf möchte ich gerne in einem eigenen Beitrag eingehen, sonst lande ich wieder über 10 000 Zeichen.

    Freue mich drauf!

    Grüße

    Der Rolf

    Moin!

    Spannender Thread! Ja, die Bodhranwelt hat häufig eigene Begriffe und an einigen Stellen finde ich das auch sehr unschön. Ich komme ja aus der irischen Musik, habe aber auch mal Waldhorn im Orchester gespielt, daher kenne ich die klassischen Begriffe auch ein wenig. Gegen triplet kämpfe ich auch schon lange :O.


    Schlagmuster geht, aber in der internationalen Welt hat sich bislang sticking durchgesetzt, das kann man in D auch noch verwenden, ohne sich die Zunge zu brechen. Aber wir meinen das Gleiche.

    Das verstehe ich nicht. Ich habe vier Takte notiert, die werden wiederholt, macht acht Takte.

    die dann wiederholt werden? Auch im Video hat ein Teil 16 Takte AA, dann BB. So wie die meisten Tunes. Ich denke wohl eher tunebasiert. Nicht patternbasiert. In der Kommunikation mit denen, die die Tunes spielen, hilft das. Mit denen, die eher klassisch studiert haben, führt es häufig zu lustigen Diskussionen :whistling:

    Soweit meine Thesen. Aber es interessiert mich, wie das Forum das sieht. Wer empfindet den "in" auch im Tempo noch als separaten Schlag, und wem liegt der "double down" Gedanke näher?

    Interessante Thesen. Für mich klar in, nie dd. Macht mein Leben einfacher, auch beim Üben neuer Muster/Stücke etc. dd hat für mich was von Hektik, id ist entspannt. Und ganz ehrlich: Ich habe mir ja gerade auf Inis Oirr wieder 90 Bodhranspieler angehört, um diese in Spielstärkengruppen einzuteilen. Wie viele davon an id/dd Stellen aus dem Rhythmus kommen ist nach wie vor erstaunlich. Erstaunlich ist eher, dass sie das dann beim Vorspielen spielen, obwohl es nicht 100% sitzt. Und je schneller das Stück, umso weniger klappt es, klar.

    Eine große, eine kleine. Das ist aber auch alles. Jetzt sag nicht, Du seist so arm, dass Du Dir Deine eigenen Instrumente nicht leisten könntest!

    Sehr gut! Mir reicht tatsächlich die kleine RWEchange. (Und eine rote Rebellion, aber psst:saint:)

    Das Sticking wird nicht vorgegeben, sondern muss der Drummer individuell nach Ökonomie, Können, Vorlieben wählen.

    So ist das nachher bei den Fortgeschrittenen ja auch gedacht. Das sticking, welches ich mitbringe, ist nur noch eine Anregung und zeigt, wie ich es mache. Wenn das einer anders macht und es gleich klingt, ist das genauso gut. Das gilt übrigens auch für die Position der Fellhand.

    Hab auch gerade ne kleine RWE daheim. Lambeg ist ja schon wirklich nett, aber Kentville Kangaroo is the new Louden Lambeg... (Tommy rest in peace!)

    Die sind schon ähnlich, das stimmt. Aber wir haben schon einige gute Felle als Ersatz für die Tommy Felle (von denen es auch noch genug für 40 RWEs/EMsig gibt).


    Grüße

    Der Rolf