Beiträge von Ulf

    Moin,

    Deine Frage: Welche Stellung der Fellhand ist für den Anfänger günstiger zu erlernen?

    Kann ich leider nicht pauschal beantworten.

    Jeder Teacher und jeder Spieler hat da seine Vorlieben eingepflegt und wo sich der eine oben rum besser fühlt und seinen Sound findet, macht es der nächste genau andersrum.

    Vermutlich gibt es darauf keine allgemein gültige Antwort, ich lasse mich aber gerne aufklären.

    Meine Regel als Teacher an die Schüler lautet, "Es gibt keine Regeln, ausser der, dass immer nur einer spricht aber alle trommeln".

    Ob die nun oben, unten, in der Mitte oder sonstwo draufkloppen ist mir sowas von egal, die Hauptsache ist, dass es groovt und tonal reproduzierbar ist, dann hat man etwas geübt, was man dann kann.

    Die Zimmerverteilung erfolgte nach einfachen praktischen Gesichtspunkten, unten sind zwei Zimmer mit insgesamt sieben Betten, ein 2er und ein 5er.

    Das 2er ist eher eine Abstellkammer, reicht aber zum schlafen völlig aus.

    Das 5er hat ein Einzelbett und zwei Etagenbetten, in diesem haben wir zu dritt gewohnt, weil zwei der Bewohner Probleme beim Treppensteigen haben.

    Wenn Bassman mit dem WoMo kommt, wäre das 2er unten frei.

    Der Knackpunkt ist der zu kleine Gemeinschaftsraum, es ist nicht möglich, mit mehr als maximal zehn Personen an dem Tisch zu sitzen und unfallfrei zu essen. Musikmachen geht dann noch bescheidener, bedenkt man den Platzbedarf und die verschiedenen Instrumente, die ja auch irgendwo bleiben müssen.

    Solange es warm und trocken ist, kann ja vieles draussen stattfinden, aber wer kann so ein Wetter garantieren?

    Deshalb musste die max. Teilnehmerzahl auf zehn begrenzt werden.

    Wir waren diesesmal zu sechst und ich stelle mir grade das Gewusel beim Frühstück vor, wenn da zehn Leute sitzen.

    Einen Tipper kann ich nicht empfehlen, allgemein gilt, dass es Anfänger etwas einfacher haben, wenn beide Tipperenden etwas kugelförmig sind.

    Am besten und einfachsten kann man sich bei Bodhrán-Weekends das Tippersortiment antesten.

    Ich empfehle Anfängern und Unentschlossenen ebenfalls die Core Line von Hedwitschak.

    Bei meinem Bodhránworkshop war eine Teilnehmerin mit einer Meinl-Bodhrán, die laufend, fast wie entschuldigend, betonte, sie habe diese Trommel geschenkt gekriegt und nicht für sich selbst gekauft.

    Das verbaute Fell war einwandfrei. mit 2/3 Wirbelsäule und optisch sah sie auch sehr lecker aus, dunkles Holz mit toller Maserung.

    ABER das Stimmsystem!

    Die Holzschrauben gehen durch den Stimmrahmen direkt ins darunter liegende Holz,

    OHNE jegliche Gewindebuchsen oder ähnliches.

    Es ist klar, dass sich nach kurzer Zeit bei häufigem Gebrauch dieser Stimmschrauben das darunter liegende Material nach und nach in lockere Holzspäne verwandelt, dann ein Stimmen unmöglich wird und die Trommel so als Schrott bzw. Wandschmuck zu bezeichnen ist, schade ums Geld und ums verarbeitete Material.

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    edit: gerade nochmal die oben verlinkte Bodhrán angesehen, es handelt sich wohl sogar um das von mir beschriebene Modell, optisch passt das und dass man dazu einen Inbus braucht hatte ich noch vergessen, das ist Bodhrántechnik aus dem letzten Jahrtausend! :-), wobei die nicht grundsätzlich schlecht sein muss, es gibt da hervorragende Trommeln die super klingen.

    Wir haben alles mögliche durchdacht, zwar könnten 15 Leute im Haus übernachten, aber dann kriegt das fies Jugendherbergscharakter.

    Für soviele Teilnehmer ist der Gemeinschaftsraum, in dem wir essen und feiern absolut zu klein.

    Tatsache ist, dass wir das GANZE Haus anmieten müssen, egal wieviele Gäste teilnehmen.

    Bei zehn Teilnehmern, die ihre Anmeldung bezahlen ist sichergestellt, dass die dann hoffentlich tatsächlich kommen und nicht einfach absagen, weil da ja Kohle investiert wurde.

    Wir gehen von zehn Betten aus, jedes unbelegte Bett müssen dann die verbliebenen Teilnehmer mitbezahlen, das Haus kostet 480.- €uro plus 20.- €uro für eine Ladung Brennholz, macht 500 durch zehn also lockere 50.- €uronen für das Rundumsorglospaketwohlfühlwochenende.

    Grinch möchte auch wieder dasselbe Zimmer, dem Nuckel hat es offensichtlich enorm gefallen, so entspannt und locker ist er eigentlich in fremder Umgebung nicht.

    Ein deutliches Zeichen war, dass er sein Futter nicht bis "zum geht nicht mehr" ignornierte, was er sonst tut und lieber hungert, der Doofe :-).

    Und er war kaum zu bemerken, ausser man stolperte über, oder trat gegen ihn.

    Ein gelungener Einstand in unserem neuen Domizil, dem Brunnenhaus war das. Das hast Du feinst organisiert liebe Gyde und dafür an dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank.

    Für die Neugierigen, das ist ein optimale Location für uns, weit und breit kein Anwohner, der sich iwi gestört fühlen könnte, ausser der einheimischen Fauna.

    Es erinnert fast alles an das schöne Haus am Bielsteinblick, aber das hier ist um zwei entscheidende Punkte besser:

    1. Es geht auch bergauf, aber bei weitem nicht so steil und lang, wie in Kassel

    und

    2. Das Funkloch ist viel besser als das in Kassel, sprich, hier macht das Trommeln Sinn!

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    Wir haben eine schöne Unterkunft für unsere zukünftigen Treffen gefunden, alles, was wir brauchen ist vorhanden, die Haustechnik ist einwandfrei, die Heizung heizt, es gibt zwei grosszügige Duschen und WC, eine helle grosse Küche und alles ist relativ einfach und funktionell gehalten aber wir verwandeln sowas ja ruckzuck in ein uns angenehm zusagendes Biotop.

    Die schöne Zeit mit euch verging leider viel zu schnell ich wäre gerne noch geblieben, nicht nur weil das Wetter gut mitspielte.

    Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr und habe mich natürlich schon im entsprechenden Threat gemeldet.

    Die Plätze sind begrenzt und wer zuerst kommt mahlt zuerst.

    Briefwahl erledigt, nun an die Packliste, ausser Bougi und Bodhrán bringen wir nur die Sachen für Grinch und mich mit, alles andere kaufen wir dann vor ort ein, denn dann wissen wir was noch eventuell fehlt.

    Wir wollen hier gegen 10:30h starten damit wir garantiert um die Mittagszeit BS und SZ hinter uns haben, geschätzte Ankunftszeit ca. 14~15 Uhr.

    Hoffentlich spielt das Wetter mit und wir können beim Essen wieder draussen sein, wobei ich meine Sondennahrung dabei habe.

    Eine Hochleistungspürriermaschine ist auch dabei, dann gibts mein erstes Steak seit der OP.

    Ich freue mich schon wahnsinnig auf euch und Doris ist schon gespannt wie ein Flitzebogen.

    Den Willkommensgrüssen schliesse ich mich gerne an, das ist schon ein ganz besonderes Völkchen hier.

    Ich wünsche Dir viel Spass hier und natürlich beim Ziegen vermöbeln!

    Das ist sehr schön, dass Frau und Kampfhund mitkommen dürfen.

    Ich bringe ausserdem meine Bouzouki mit, grillen finde ich gut, meine Häckselmaschine kriegt zur Not auch Knochen klein.

    Wie siehts aus, wenn Frau und Hund mitwollen?

    Beide sind sehr umgänglich und nicht bissig.

    Es wäre sehr schön, wenn die beiden dabei sein könnten, Grinch bemerkt man überhaupt nicht.

    Unsere Ankunftzeit würden wir dann ebenfalls auf 14 Uhr setzen, dann kommen wir gleich im Rudel!

    Das sind ja alles tolle News hier!

    Super, dass Christian nun doch dabei ist, da freue ich mich natürlich noch mehr. (Meine Trommeln auch).

    Zu unseren Neueinsteigern möchte ich sagen, macht euch keinen Kopp, irgendwas falsch zu machen, das geht alles ganz locker und für mein Empfinden "familiär" ab. Da gibts eben die feinsinnige Schwester, die mit ihrer Freundin, (die eher rockt), sich seit Jahren in der Mühle beim BoodhránWeekend treffen, mich vor zehn Jahren als frisch gebackener Einsteiger mächtig beeindruckten und die heute ab und zu staunen, wenn ICH mal aufs Feinklöppeln umschalte, *grins. :)

    (Die Ladies wissen, wer gemeint ist, sagt mir grade mein Bauchgefühl<3)

    Das ganz Besondere beim BoodhránWeekend ist ja, dass die Irische Rahmentrommel im Mittelpunkt steht und alles drum herum ist für uns alle der grüne Flokati, extra dick und kuschelig, vor allem während und kurz nach den megaleckeren Mahlzeiten.:P

    (öhm, ja) ;)

    Wer das Ziegenverhauen lernen will, tut das am besten, indem er/sie eine Ziege verhaut, also auf die Bodhrán kloppt.

    Wie das geht und was da geht, ist vergleichbar mit einem grossen Acker, der leicht den Hügel hinaufsteigt und irgendwann haben wir alle hier mal in der ersten Furche gestanden, mit der Bodhrán in der einen und dem Tipper in der anderen Hand.


    Und dann gehts los und wie bei so vielen Dingen des Lebens macht auch hier die Übung den oder die MeisterIn.

    Und in den ersten Lessons bei Rolf und Guido und dann natürlich beim gemeinsamen üben dazwischen und das "abgucken" bei den anderen hat man schon etwas "Munition" für die HLS:thumbup:, wer da nicht mit reinhaut. wo denn sonst:?:


    Dann noch zwei Geburtstage, Larun, oh Mann, das wird Party hoch drei.:!:


    Nun wird mir doch bange...:whistling:


    (über den Hügel geschaut...:D)

    F=Fördern + Fordern :-)

    Ich bin froh, dass es diese Bodhrán-Weekends und Guido und Rolf gibt.<3

    Die sich die Zeit nehmen und zum x-ten Mal das gleiche erklären.

    Aber wie schon angemerkt wurde, ist das GANZE einfach wunderbar, ich freue mich auf einige Leute, die ich inzwischen seit Jahren kenne und die ich nur in der Mühle treffe.

    Ich habe übrigens beim mächsten Mal mein 10 jähriges "Mühlenjubiläum"

    Über die Kurse und wo man/frau sich passend einordnet, habe ich mir in der letzten Zeit auch Gedanken gemacht.

    Die Idee als "Linkshänder" und dann in einen BA/A-Kurs zu gehen ist doof, schliesslich weiss ich ja worauf es ankommt und kann mir das auch gut selbst beibringen, wenn ich Bedarf verspüre. (rechts geht aber erheblich geiler ab!)

    Das Repetieren von Schlagmustern dient der Präzision, einmal im genauen Hin-Zuhören und dann im nachklöppeln.

    Die ganzen technischen Gimmicks sind ein sehr wertvoller Input und motivieren zur Abwechslung in den Basics.

    Daraus entwickelt sich eine zum Song/Tune passende Begleitung.

    Und das wichtigste ist, finde deinen eigenen Stil 8)

    Gratulation zum neuen Trömmelchen, ja das kenne ich nur zu gut, immer wieder auf der Suche nach DEM Sound unter Berücksichtigung der optischen Eigenschaften, soll ja schick aussehen und zu mir passen.

    Fast jedesmal, wenn Christian etwas Spezielles raushaut, kriege ich einen GAS-Anfall und muss mich arg zusammenreissen :-)

    Mit der Carbondrán habe ich aber das für mich am besten geeigneste Instrument gefunden, aber geheilt bin ich deswegen noch nicht :-)

    Bad News :-(


    Doris´Schwager ist gestorben und wird am 9.6. also Samstag in Berlin beigesetzt, deshalb müssen wir leider unsere Teilnahme absagen. :-(


    Schade, ich hatte mich so gefreut endlich mal mit komplett, mit Frau und Hund dabei zu sein, aber was nicht geht , geht nun mal nicht,

    Moin!

    Sehr interessantes Thema hier, ich habe ja auch noch eine Proto-RWE, die "Kriegstrommel" mit stonewashed blue gefärbtem Fell, welches im Vergleich zu den heute von Christian verbauten Lambegfellen eine Stahlplatte ist.

    Die Trommel wurde nachträglich vom Meister höchst selbst getaped und benötigt einen 2,5mm Inbus, praktischerweise ist der passende Aufbewahrungsort für den Schlüssel eine Schlaufe im Zierband, elegante Lösung,

    Über einen werkzeuglosen Umbau hatte ich anfangs auch nachgedacht, mich nun aber dafür entschieden, diese Trommel so zu belassen, das ist ja auch ein Stückchen Musik-/-Instrumentengeschichte ;-)

    Wenn Luftfeuchte, Temperatur und Stimmung passen, haut das geile Teil aber sowas von Bass raus!

    Daher ihr berüchtigter Name: Kriegstrommel :-)