Beiträge von Rolf Wagels

    Moin

    Also nun, ganz kurz:

    Eine Meinung muss man nicht unbedingt episch begründen und rechtfertigen, man darf sie trotzdem haben. Sie muss auch nicht auf Fakten beruhen

    Ich denke schon, dass sie das tun sollte. Wenn Du das nicht so siehst, okay, dann kann sich hier jeder ein eigenes Bild machen.

    wenn der absolute Preis weit über dem eines vergleichbaren Produktes liegt

    Es gibt kein vergleichbares Produkt.

    für den höheren Preis keinen angemessen hohen Mehrwert bildet.

    Dieses Recht auf diese Meinung wurde Dir hier jederzeit zugestanden. Kann man oben nachlesen. Mit diesem Recht geht aber auch natürlich das Recht einher, Deine Meinung in Frage zu stellen, mit Fakten zu konfrontieren und darauf hinzuweisen, warum Deine Meinung an einigen Stellen zu hinterfragen ist.

    Denn das ist ja Teil der Methodik, einer Methodik, die ja in 2 totalitären Regimen auf deutschem Boden immer wieder systematisch angewendet wurde

    Dieser Vergleich ist jetzt aber nicht Dein Ernst, oder? Da hört der Spaß dann wirklich auf.

    Wann hat sich der Herr, der seine eigene Meinung stets versucht als "richtiger" und "besser" darzustellen, weil sie ja angeblich so sachlich und auf Fakten

    Falls Du mich meinst: Nahezu täglich. Das gehört ja dazu.

    Ein klein wenig Kritik auch einfach mal ertragen zu können, und bei Meinungen eine andere zu haben und gerne auch zu äußern, ohne dabei den anderen oder dessen Meinung herabzuwürdigen, das hätte schon etwas. Nur Ihr, Ihr habt das einfach nicht.

    Wie gesagt, und Dir auch auf diversen Kanälen mitgeteilt: sachliche und begründete Kritik gerne. Alles andere eher ungerne. Auch so zusammenhanglos, denn hier im Thread ging es um ein Mikrofon, mit dem CH nun wirklich nix zu tun hatte. Da wirkt dann Deine Kritik sehr zwanghaft. Unterstellungen der Art, dass wir "das nicht haben" sind unverschämt und unbegründet. Allein die Tatsache, dass Du nachdem Du einen Thread mit off topic Meinung gekapert hast, hier und jetzt Nazi Methoden unterstellst und Du trotzdem noch hier sein darfst, zeigt, dass Du falsch liegst.

    da oben liegen genau die Gründe (sachlich? faktenbasiert?), warum ich diese "Diskussion", die keine ist, nicht weiter fortsetzen werde. Ich wollte das nur so nicht stehen lassen.

    Du erkennst Du den Widerspruch in diesem Satz selbst, oder?

    Grüße

    Der Rolf

    Und wieder ein unschuldig gestarteter Thread, der zu einem "Ich find dich aber viel blöder als wie du mich"-Thread verkommt.

    Ich bin raus, mir langt's!

    Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Es tut mir leid, dass es hier zu solchen Auswüchsen gekommen ist. Ich fand den Thread auch harmlos und bin über Andreas' Aussagen und Anwandlungen mal wieder erstaunt. Aber Du solltest nicht gehen, Du hast ja nur einfach gefragt. Aber bitte gestatte mir noch eine Reaktion auf die teilweise unhaltbaren Vorwürfe hier.



    Andrakar , was ist eigentlich in letzter Zeit mit Dir los? Ich habe mir mal die Mühe gemacht, Deine letzten Beiträge hier im im Forum rauszusuchen.

    Du unterstellst einem neuen Mitglied Größenwahn, Schreibst zum jetzt verteufelten SnareCarpHED "Geiles Gadget, geiles Video", an anderer Stelle empfiehlst Du einer Anfängerin eine CoreLine, die jetzt auf einmal gehypt sein soll, lobst Christian, der jetzt auf einmal nicht mehr taugen soll und als geldgeiler Typ von Dir dargestellt wird. Mit anderen Worten: ich werde aus Dir nicht mehr schlau.

    Was die aus meiner Sicht saftigen Preise für gewisses Zubehör angeht, erlaube ich mir meine Freiheit der Meinung.

    Und immerhin habe ich sie ja auch selbst erworben. Und bin damit inhaltlich zufrieden.

    Das ist doch schon mal gut. Nun bin ich bei den Preisen, deren Entstehung und Gestaltung, sicher näher dran als Du. Und da kann ich sagen: Die sind keineswegs überzogen, sondern an der unteren Grenze, wenn man Arbeitszeit, Material und Entwicklungszeit mit einberechnet. Und das muss man ja machen. Die Materialpreise gehen seit Anfang letzten Jahres durch die Decke und das ist nur zu einem sehr geringen Teil weitergegeben worden. Daher gilt auch hier: Das hohe Gut der Meinungsfreiheit schafft keinen Faktenpluralismus.


    Da er genug "Jünger" hat, gerade in diesem Forum de facto in den letzten 10 Jahren eine Quasi-Monopolstellung bekommen hat, sollte er gelegentlich leicht kritische Bemerkungen eines ohnehin letzten, der das ab und an noch tut, verkraften können.

    Kritik gerne und Du glaubst nicht, wie oft ich Christian in den letzten Jahren kritisiert habe. Aber eben immer sachlich und auf Fakten beruhend. Hier einfach mal was hinschreiben, was Hand und Fuß entbehrt, wird dann eben auch zu Recht, sogar von der vermeintlich gedissten Konkurrenz wie Michael, kritisiert. Und das gibt Dir nicht zu denken?
    Natürlich hat CH hier viele Fans. Aber ist Dir mal in den Sinn gekommen, dass das daran liegen könnte, dass die Leute mit seinen Trommeln zufrieden sind? So, wie Du ja offenbar auch?

    Gehypt finde ich in der Wortwahl übrigens weniger unglücklich als "dumme Bemerkungen" und "Kacke", aber das darf man sich in so einer Position ja stets erlauben.

    Aktion und Reaktion. Und ja, die Wortwahl ist sehr deutlich und ich habe lange überlegt, ob ich das so stehen lasse. Ich sehe aber auch sehr viel angestauten Frust über unnötige, da sachlich und inhaltlich nicht begründbare Diskussionen mit Dir. Daher habe ich das mal stehen lassen.


    Wie viele andere vor mir, werde ich aber dieses ohnehin vom Fachforum zum Verkausförderungsforum für eine Handvoll Anbieter gewandelten verlassen.

    So, und nun wird es auch für mich persönlich. Wo stehen wir hier einer fachlichen Diskussion, einem Austausch zu Bodhranfragen im Wege? Und was heißt Verkaufsföderungsforum? Wenn Leute fragen, was gut ist, hast Du selbst oft Christians Trommeln empfohlen. Daher ist das doch provokanter Unsinn. Aber gerne hättest Du auch was Fachliches beitragen können. So wie Höppy hier. Und dann reden wir über Mikrofone und McNeela, der ja nun mal kein Maker sondern Importeur ist, und Du kommst hier mit spitzen Bemerkungen an. Warum? Wo ist das fachlich?


    Ich kann die ewigen Ratschläge, nur von einem Bodhranmaker und einem Tippermaker zu kaufen, und die langjährige Praxis jede noch so kleine Kritik niederzubügeln, einfach nicht mehr lesen.

    Belege bitte diese Aussage. Natürlich wird hier, in einem deutschen Forum, ein deutscher Hersteller empfohlen, wenn er einer der führenden Hersteller weltweit ist. Was denn sonst? Wen sollen wir denn empfehlen? Kritik wird kritisiert, wenn sie fachlich oder sachlich falsch ist. Das ist vielleicht der Punkt. Denn:

    Nicht ich nehme Dir die Lust, Du vertreibst mal wieder, inklusive Krokodilstränen über den bösen, bösen Markt, in dem Du Dich mit guten Produkten und viel Ellenbogeneinsatz doch ganz gut "durchgesetzt hast", jeden, der an deinem doch längst etablierten Thron mal etwas Goldlack anzukratzen scheint.

    Oh doch, das nimmt die Lust, das kann ich gut verstehen. Wenn man sich sachlich, fachlich mit den Produkten auseinandersetzt, kann man sie verbessern. Wenn man aber ohne die nötigen Fakten kritisiert und pauschal sagt: Zu teuer, ohne zu Wissen, wieviel Arbeit wirklich hinter einer Innovation oder auch nur einem Tipper mit einer Bürste von dran steckt, oder was e kostet, einen Gurt hier und nicht in Fernost produzieren zu lassen, dann frustriert das natürlich. Und es ist schade, weil es nicht gemeinsam, sondern gegeneinander ist.

    Und da hat das Forum oft auch schon Deine sagen wir mal gewöhnungsbedürftige Art ertragen. Wenn Du uns nun verlassen willst, statt Dich zu hinterfragen, dann bedauere ich das dennoch, denn ich habe Dich im richtigen Leben als eigentlich ganz umgänglich kennen und auch schätzen gelernt. Aber hier im Forum, im schriftlichen Austausch, da komme ich nicht mehr mit.
    Liebe Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Niemand hat gemutmaßt, der Hersteller steht ja auch auf den Bildern, daher habe ich geschrieben:

    Zitat

    Das Teil stammt laut Abbildung vom TAP. Die sitzen immerhin in Griechenland:

    https://www.tap.com.gr/en/profile/tap-electronics.html

    Ich nehme aber an, dass auch Du keine Erfahrungen mit Mikrofonen dieses Herstellers hast.

    Und daher musst Du auch spekulieren:

    Zitat
    Insofern wäre das, falls es einigermaßen was taugt, eine Alternative für Spieler mit begrenzten Budgets.

    Hervorhebung durch mich.


    Den Zusammenhang zu Deiner Bemerkung über "gehypte Hersteller" erschliesst sich mir nicht. Hier ist auch nix gehypt und die Preise sind so, weil eben nicht in Fernost produziert wird. Und obwohl sie aufgrund extrem gestiegener Rohstoffpreise, gerade im Holzbereich eigentlich deutlich höher sein müsste.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Ich habe wohl vergessen, das hier rechtzeitig zu verkünden, aber nun gut, besser spät als nie. Daher:
    https://www.tamburimundi.com


    Da gibt es Workshops für alle möglichen Rahmentrommeln und somit auch zwei für Bodhrán:
    Einmal mit Dave Boyd:
    https://www.tamburimundi.com/kurse-2021/dave-boyd-irland

    https://www.tamburimundi.com/k…uer-bodhr-n-mit-dave-boyd
    und einmal mit mir:
    https://www.tamburimundi.com/festival-2021/rolf-wagels

    https://www.tamburimundi.com/f…1/bodhr-n-mit-rolf-wagels


    Liebe Grüße

    der Rolf

    Moin

    nun, Herr McNeela verkauft Bodhrans, die im Nahen Osten gefertigt werden, als Irische Bodhrans.
    Und kopiert HEDcases. Daher bin ich hier gedämpft pessimistisch. Das Teil stammt laut Abbildung vom TAP. Die sitzen immerhin in Griechenland:
    https://www.tap.com.gr/en/profile/tap-electronics.html

    Vom Bild her könnte es das hier sein:
    https://www.tap.com.gr/en/prod…hones/sta-91h-detail.html

    Das wäre dann da für 45€ zu haben.

    ich würde sagen: Taugt nicht, habe es aber natürlich nicht getestet...

    Grüße

    Der Rolf

    Hallo Ihr Lieben
    Ich habe leider eine sehr traurige Nachricht, vielleicht wissen es auch einige schon:
    Heike von der Proitzer Mühle ist gestern Abend bei einem Unfall verstorben. Noch ist einiges unklar, aber sie ist wohl von einem hohen Heuwagen gefallen und hat den Sturz nicht überlebt.


    Heike war das Herz der Proitzer Mühle, auf der wir so viele wunderbare Stunden nicht nur im Rahmen der BodhranWeekends verbracht haben. Die Zusammenarbeit mit ihr als Veranstalter war von der gleichen Herzlichkeit geprägt, mit der sie auch die Gäste und Seminarteilnehmer auf der Mühle begrüßt hat. Sie hat die Mühle zu viel mehr als einem Seminarhaus gemacht, ihre herzliche Art und ihre Lachen wird für immer in meiner Erinnerung bleiben.



    Traurige Grüße

    Rolf


    Fotos von Dagmar Steele

    Spannend. Das sagen einige, bis sie es dann auch wirklich mal probieren. Und dann sind viele doch begeistert. Daher auch hier meine Empfehlung: Einfach mal probieren, dann urteilen. Ich sage nicht, dass es das Gleiche ist, es ist anders. Aber auch nicht zu vergleichen mit einer Onlinesession, da das Ziel ein anderes ist.


    Grüße

    Der Rolf

    Moin.

    Wir haben da mal was aufgeschrieben....

    Lebensdauer von Bodhrán Trommelfellen

    Können Tipper Trommelfelle kaputtmachen?

    Prolog

    Immer wieder tauchen im Internet Warnungen vor Tippern auf, die angeblich zwangsläufig das Trommelfell einer Trommel zerstören. Jedoch ist das Thema - wie so vieles - deutlich komplexer, und eine pauschale Antwort würde zu einer unnötigen Einschränkung des Klangspektrums führen, das durch den Einsatz unterschiedlicher Tipper geboten wird.

    Das Trommelfell

    Genau so vielfältig wie das Tipperangebot ist auch die Auswahl an unterschiedlichen Trommelfellen, die bei Bodhráns zur Anwendung kommen. Daher zunächst die grundsätzliche Frage:

    Welche Faktoren beeinflussen die Lebenszeit eines Naturtrommelfells auf der Bodhrán?

    • Alter des Tieres bei Schlachtung. Die Haut junger Tiere ist flexibler und dünner, die Haut älterer Tiere wird dicker und härter.
    • UV-Strahlung. Ähnlich wie zu viel des Sonnenbadens der menschlichen Haut schadet, macht direkte Sonneneinstrahlung, besonders hinter Fensterscheiben, das Trommelfell spröde.
    • Handschweiß. Der ph-Wert, die Menge und die Zusammensetzung des Handschweißes des Spielers beeinflusst das Einspielverhalten und die Entwicklung des Trommelfells wie kaum ein anderer Faktor. Ob ein Fell innen fluffig oder klebrig, speckig, rau oder spröde wird, wird maßgeblich vom Handschweiß und dem Druckverhalten des Spielers beeinflusst.
    • Tierart und -gattung. Nicht nur zwischen den meist verwendeten Tierarten für Bodhránfelle wie Ziege, Hirsch, Känguru und Kalb bestehen große Unterschiede in Sachen Abriebfestigkeit, Reißfestigkeit und Alterungsbeständigkeit, sondern auch unter den einzelnen Ziegenarten bestehen manchmal große Unterschiede, die in der Haltungsart und dem Futter der Tiere begründet sind.
    • Verarbeitung des Fells bei der Herstellung. Auch wenn ein Trommelfell nicht tatsächlich „gegerbt“ wird, nimmt die Art und Weise, wie die Rohhaut zum fertigen Trommelfell verarbeitet wird, großen Einfluss auf die letztendlichen Eigenschaften und damit auch auf die Lebensdauer des Trommelfells.
    • Spielweise des Musikers. Übermäßig starkes Drücken mit Fellhand, ein steiler („kratziger“) Spielwinkel des Tippers, unnötiges Abdämpfen des Trommelfells mit Oberkörper und Fellhand, übermäßiges Bespielen von einzelnen Fellbereichen und eine generell falsche Spieltechnik verkürzen die Lebenszeit eines jeden Trommelfells, selbst bei einem Synthetikfell.
    • Tipperauswahl. Unterschiedliche Trommelfelle verlangen den Einsatz von jeweils passenden Tippern. Es liegt außerdem in der Verantwortung des Spielers, seine Tipper regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen. Absplitterungen und andere Beschädigungen sind in der Tat eine große Gefahr für jedes Trommelfell.

    Kurz gesagt: Da es nicht „das beste“ Trommelfell gibt, gibt es auch nicht „die Lebenszeit“ für ein Trommelfell.

    Beispielsweise können dünne, flexible Trommelfelle unglaublich tonal klingen und sehr schnell auf den leichtesten Druck der Fellhand ansprechen, sind aber beispielsweise nicht so abriebfest und zäh wie dicke Felle von alten Tieren, die komplett anders klingen und meist schwerer zu spielen sind bzw. eine deutlich längere Einspielzeit erfordern.

    Die Auswahl des richtigen Trommelfells kann nur vom Spieler selbst getroffen werden. Für den unerfahrenen Spieler eignet sich deshalb ein universelles Trommelfell wie das EdlauerSelect optimal, da dies ein robustes, stimmstabiles und unkompliziertes Fell ist, das in keine spezielle Klangrichtung geht, aber ein breites Klangspektrum bietet. Darum ist dieses Fell das Standardfell bei der CoreLine. Ein Fell, bei dem man nichts falsch machen kann und das alle Spieltechniken erlaubt.

    Der erfahrene Spieler wird durch Ausprobieren anderer Trommeln und Trommelfelle seinen eigenen, bevorzugten Klang finden, und damit auch das Trommelfell, das am ehesten seinem Klangempfinden entspricht. Hierbei gehen die Geschmäcker deutlich auseinander. Für den einen ist ein basslastiges, erdiges, weiches DRAGONSkin classic das Beste, für den anderen ein knackiges, lebhaftes Lambegfell oder Känguru das Optimale.

    Deshalb sind die individuellen spielerischen und klanglichen Eigenschaften der einzelnen Trommelfelle für ein Musikinstrument wichtiger zu bewerten als die sich daraus ergebende Lebensdauer.

    Ganz nüchtern aber deutlich gesagt kann man mit JEDEM Tipper das Trommelfell beschädigen.

    Und um es auf den Punkt zu bringen: Beim Spielen geschieht genau das: Jeder Schlag auf das Fell erzeugt Reibung. Und diese Reibung erzeugt Verschleiß. Das ist eine unumstößliche Tatsache. Nur erzeugt diese Reibung nicht nur Verschleiß, sondern auch Musik. Und genauso wie sich die Saiten von Zupf- und Streichinstrumenten abnutzen und irgendwann erneuert werden müssen, so nutzt sich auch das Trommelfell ab. Jedes Trommelfell, auch Synthetikfelle. Neue Saiten sind meist erst einmal sehr stimmanfällig und brauchen eine gewisse Einspielzeit, bis sie stimmstabil sind und ordentlich klingen. Gleiches gilt für Trommelfelle.

    Man kann die Lebenszeit eines Trommelfells in drei Lebensabschnitte einteilen:

    Einspielzeit - Spielzeit - Abbauzeit

    Einspielzeit:
    Das Trommelfell spannt sich aus, passt sich an die Form des Rahmens an, nimmt Inhaltsstoffe des Handschweißes auf, wird mechanisch durch Tipper bearbeitet. Als „eingespielt“ bezeichnet man ein Trommelfell, das einen vollen Klang und gute Stimmstabilität erreicht hat. Dies kann je nach Trommelfell zwischen 2 Wochen und 2 Jahren liegen. Die meisten Trommelfelle sind innerhalb von 1-3 Monaten gut eingespielt. Nicht nur die tatsächliche Spielzeit, sondern auch Ruhezeiten und das Einwirken von Handschweiß gehören zum Einspielen. Deshalb kann ein Trommelfell nur vom Spieler selbst eingespielt werden.

    Spielzeit:
    In dieser Zeit hat das Fell sein volles Potential entfaltet und verändert sich klanglich nur noch langsam und mäßig. Die Dauer dieses Lebensabschnittes wird maßgeblich vom Spieler beeinflusst und kann viele Jahre, ja, sogar Jahrzehnte betragen. Allerdings kann man auch innerhalb kürzester Zeit ein Trommelfell komplett ruinieren, z.B. mit beschädigten Tippern und einer falschen Spieltechnik. Vor allem durch punktuelles Bespielen kann das Trommelfell sehr stark komprimiert werden und schwingt dann nicht mehr sauber aus. Hier kann man mehrmals im Laufe des Trommelfelllebens einen „Skin Reset“ durchführen. Durch Wässern des Trommelfells lockert sich die Fellstruktur wieder auf und das Trommelfell klingt wieder so wie es soll. Grundsätzlich ist der Hauptfeind des Trommelfells die Reibung.
    Jede Maßnahme, die die Reibung verringert, verlängert das Trommelfellleben. Man bedenke nur, dass sich jede Verbesserung im Spielstil bei jedem einzelnen Schlag, also millionenfach multipliziert. Deshalb variiert die Spielzeit eines Trommelfells von Spieler zu Spieler erheblich.

    Möglichkeiten des Spielers, die Spielzeit zu verlängern:

    • ein flacher Spielwinkel des Tippers verhindert ein Kratzen auf dem Fell und verringert die punktuelle Reibung. Bei einem steilen Spielwinkel besteht die Gefahr des „Hineinstechens“ des Tippers/der Hotrodstäbchen in das Fell. Dies führt zwangsläufig zu Kratzern und Haarrissen und raut die Oberfläche auf wie ein Schleifpapier.

    • minimaler Kraftaufwand bei Schlag- und Fellhand. Die Trommel muss schwingen können, arbeiten können. Unnötiges Abdämpfen kostet nur Energie und erzeugt mehr Druck und Reibung.
    • falls möglich, die Trommel während des Spielens ständig etwas drehen. Dies verteilt den Handschweiß und die mechanische Bearbeitung durch den Tipper gleichmäßiger und führt so zu einem gleichmäßigeren Bespielen und einer höheren Stimmstabilität.
    • Tipperauswahl. Siehe unten.

    Abbauzeit:
    Das Trommelfell verliert endgültig seine innere Spannung und „Lebensfreude“. Durch mechanische Belastung kann das Fell rau, rissig und spröde werden und Risse oder Reibungslöcher entwickeln. Nun ist das „zweite Leben“ der Tierhaut beendet, und sie kann dem natürlichen Kreislauf zugeführt werden. Auch Synthetikfelle sind einmal „ausgespielt“ und klingen nur noch dumpf und flach. Dann ist ein neues Trommelfell nötig und der Kreislauf beginnt von Neuem.

    Tipperauswahl - kleine Tipperkunde

    Physikalisch betrachtet ist die Hauptaufgabe des Tippers, das Fell mittels Reibung in Schwingung zu versetzen. Es ist also ein Werkzeug. Wie jedes andere Werkzeug auch, egal ob stumpfer Hammer oder scharfes Küchenmesser, führt ein unsachgemäßer Gebrauch zu Verletzungen beim Benutzer oder am Werkstück und kann das Werkzeug selbst beschädigen.

    Ähnlich verhält es sich mit den Tippern: Je größer die Klangmöglichkeiten, desto fragiler der Tipper oder/und höher die Verletzungsgefahr für das Trommelfell.

    Beispiele:

    Ein Massivholztipper mit großem, gerundeten Kopf hat eine große Schlagfläche, also große Druckverteilung, folglich besteht minimaler punktueller Druck, aber ein relativ dumpfer Klang. Ein Massivholztipper mit kleinem, scharfkantigen Kopf erzeugt einen präzisen, knackigen, definierten Klang, erzeugt auf dem Fell aber einen hohen punktuellen Druck mit viel Reibung. Ein flacher Spielwinkel hilft hier bei optimalem Klangergebnis, die punktuelle Reibung erheblich zu reduzieren.

    Bei Klicktippern sorgen Längsschnitte für den unverwechselbaren klickenden Klang. Um das Fell nicht zu beschädigen, sind die Flanken und Schlagflächen entgratet. Ein flacher Spielwinkel ist hier absolut notwendig, da bei einem steilen Spielwinkel das Fell durch „Hineinstechen“ beschädigt wird und die Flanken des Tippers abbrechen können.

    Hotrod-Tipper bestehen aus vielen einzelnen Stäbchen, die wiederum aus Holz, Bambus oder Faserwerkstoffen bestehen. Meist kann der Öffnungswinkel mit Gleitringen eingestellt werden. Da beim Auftreffen auf das Fell mehrere Schlagpunkte gleichzeitig entstehen, sind diese Tipper wegen ihres vollen Klangs sehr beliebt. Hier ist ebenfalls ein flacher Spielwinkel angebracht, da sonst ein Vielfaches an Schlagreibung auftritt. Ein steiler Spielwinkel wirkt hier wie ein Schleifpapier und raut das Trommelfell auf.

    Achtung bei loser Kleidung/Schals/Halstüchern und langen offenen Haaren! Die Stäbchen können sich verfangen und abbrechen. Beschädigte Hotrods sind eine große Gefahr für das Trommelfell und müssen unbedingt repariert oder ersetzt werden!

    Pinsel/Bürstentipper haben am Schlagende Tierhaar oder Fasern von Pflanzen oder aus Kunststoff. Diese können das Fell fast nicht beschädigen, jedoch erhöht ein flacher Spielwinkel die Lebenszeit der Fasern.

    Gesplisste Bambustipper (zerfaserte Schlagenden) haben einen sehr weichen Anschlag und eigenen sich wegen dem hohen Bassanteil vor allem für leise, basslinienarte Begleitungen. Durch den hohen Faseranteil entsteht hier grundsätzlich viel Reibung. Ein flacher Spielwinkel ist absolut notwendig! Am besten eignen sich diese Tipper für den Einsatz auf Synthetikfellen, die grundsätzlich abriebfester sind.

    Sonderfall Bambus: Immer wieder tauchen explizite Warnungen vor Bambustippern auf.

    Bambus ist kein Holz im klassischen Sinne, sondern ein verholzendes Gras mit Siliziumdioxid-Einlagerungen. Diese mineralischen Einlagerungen können in der Tat messerscharfe Flanken aufweisen, die wie Schleifpapier wirken. Durch fachmännisch bearbeitete Schlagflächen (runden, schleifen) entsteht jedoch ein einzigartiges Grundmaterial für Tipper. Der Klang von Bambus-Hotrods ist präsent, knackig und mit einem feinen Klickgeräusch. Dies macht Bambus-Hotrods zu einer einzigartigen, unvergleichbaren Klangoption, zu der man von einem Qualitätshersteller sorglos greifen kann. Auch hier gilt wieder: ein flacher Spielwinkel ist unabdingbar, um die Lebenszeit von Trommelfell und Tipper zu optimieren.

    Fazit

    HEDWITSCHAK DRUMS und MOISES TIPPER arbeiten seit vielen Jahren an der Entwicklung und Verbesserung von Trommelfellen und Tippern. Unsere Aufgabe sehen wir darin, mit unseren Produkten ein möglichst weites Feld an Klangoptionen und Spielmöglichkeiten für den Musiker zu schaffen.

    Es liegt in der Verantwortung des Spielers, diese Produkte ordnungsgemäß zu benutzen und sie zu pflegen. Ein regelmäßiger Tipper-Check, bei dem alle Schlagflächen sorgfältig inspiziert und gegebenenfalls entstandene scharfe Enden sorgfältig geschliffen werden, sollte für jeden Spieler eine Selbstverständlichkeit sein. So werden Sie garantiert viel und lange Freude an unseren Produkten haben!

    Christian Hedwitschak, Stevie Moises und Rolf Wagels

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    Moin!

    Da ist man mal ein paar Tage nicht da...

    Also: Ralf G. nicht von Andrakar verwirren lassen, alles ist gut. Ich finde es gut, wenn Du mit Der Ralf unterschreibst, ich unterschreibe ja auch mit Der Rolf, und ich fand den Bezug lustig und gut. Ich habe auch nix, aber auch gar nix als respektlos weder mir noch Ralf Siepmann gegenüber empfunden. Also weiter so, wir sind hier nämlich in der Regel ein lockerer Haufen.Wie Andrakar hier auf Größenwahn kommt, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben, wie man unterschreibt hat ja nix damit zu tun, wie gut man Bodhrán spielt, ich unterschreibe immer so. Daher sehe ich auch bei Dir keine Größenwahngefahr.
    Also, alles ganz easy!

    Die Teilnehmer:innen und wir Lehrer freuen uns auf ein tolles BodhranWeekend.


    Höppy : Ich habe mir mal erlaubt, den Link einzufügen.

    beanna : Genau, das haben wir alle hinter uns...

    Grüße

    Der Rolf

    Hallo liebe Gemeinde Hier kommt die Einladung zu unserem BodhranWeekend im Herbst. Wir freuen uns auf Euch!

    logo_online.png

    40 (!). BodhránWeekend!

    Jubiläumswochenende! Das 40. BodhranWeekend!

    17. -19. September 2021

    BodhranWeekend Online!



    Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation findet auch das 40. BodhranWeekend online statt. Eine Unterbringung in Mehrbettzimmern scheint trotz sinkender Inzidenzen schwierig und eine Unterbringung in Einzelzimmern würde die Anzahl der Teilnehmer stark limitieren. Die guten Erfahrungen und Feedbacks aus dem 38. und 39. BodhranWeekend, welche ebenfalls online stattfanden, fließen in dieses Jubiläumswochenende ein. Neben den gesundheitlichen Aspekten bietet diese Version auch eine Chance für diejenigen, die sonst aus logistischen Gründen nicht an einem BodhranWeekend teilnehmen können.

    Der Tradition der letzten Jubiläumswochenden folgend, haben wir auch diesmal einen dritten Lehrer engagiert. Außerdem haben wir ein buntes Programm rund um den Unterricht zusammengestellt, welches auch Christian Hedwitschak und Stevie Moises integriert.

    Im Mittelpunkt stehen Kurse für absolute Anfänger, Anfänger, fortgeschrittene Anfänger und Fortgeschrittene, zusätzlich gibt es folgende Programmpunkte:

    • Brian Morrissey aus Irland als dritter Lehrer! Brian ist eine Legende der irischen Bodhránszene und er ist ein langgehegter Wunsch von uns, ihn beim BodhránWeekend dabei zu haben. Dementsprechend freuen wir uns sehr, ihn an Board zu haben.
    • Konzert mit Larún: Larún zeichnet ein exklusives Konzert für die Teilnehmer auf, welches zum BodhranWeekend für die Teilnehmer veröffentlicht wird. Das Konzert kommt als Aufzeichung mit mehreren Kameras und hervorragender Soundqualität zu Euch!
    • Mehr Unterricht: Alle Teilnehmer:innen haben zweimal Unterricht bei den drei Lehrern, insgesamt also über eine Stunde mehr reine Kurszeit als bei einem normalen Wochenende. In der freien Zeit können die Teilnehmer:innen am Unterricht der anderen Gruppen teilnehmen! Somit kann Jeder 12 Kurseinheiten besuchen!
    • Handouts: Zu allen Kursen gibt es Schlagmuster Handouts und Soundbeispiele im mp3 Format zum Herunterladen. Alle Teilnehmer:innen können alle Schlagmuster/Soundbeispiele zu jedem Kurs einsehen und herunterladen.
    • Leihbodhráns: Auch diesmal gibt es Leihbodhráns! Wir verschicken hochwertige CoreLine Bodhráns für unsere Schüler, falls benötigt.
    • Questions & Answers: Fragerunde in lockerer Atmosphäre mit Brian Morrissey, Christian Hedwitschak, Stevie Moises und natürlich Guido Plüschke und Rolf Wagels.
    • Verlosung am Samstagabend: Alle, die beim BodhranWeekend dabei sind, nehmen automatisch an der Verlosung einer von Christian Hedwitschak hergestellten Bodhrán teil. Zusätzlich verlosen wir Bodhranzubehör aus den Shops von Rolf Wagels und Guido Plüschke.
    • Anschließend Zoom Abend und gemütliches Online Beisammensein.
    • Neu: virtuelle Treffpunkte zum Üben und Klönen!
    • Besuch bei Tippermaker Stevie Moises und Christian Hedwitschak: Wir schauen live bei Stevie in der Werkstatt vorbei, treffen dort Stevie und Christian und sind dabei, wenn die beiden in der Werkstatt arbeiten.
    • Rabatt: Alle Teilnehmer*innen des 40. BodhranWeekends erhalten 8 % Prozent Rabatt in den Onlineshops www.bodhran-info.de und www.bodhran-world.de. Je nach Einkauf bringt das eine Menge Ersparnisse.

    Das Wochenende beginnt am Freitagabend und endet am Sonntagmittag. Es gibt Unterricht für die vier Spielststufen, Notenkenntnisse sind nicht erforderlich:

    • Absolute Anfänger: Menschen, die noch nie Bodhránunterricht hatten und nun beginnen, das Spiel auf der Bodhrán zu erlernen.
    • Anfänger: Menschen, die schon ein wenig Spielpraxis haben oder den Kurs "absolute Anfäger" gemacht haben.
    • Fortgeschrittene Anfänger/Intermediates: Menschen, die sicher die Grundrhythmen Jigs und Reels beherrschen.
    • Fortgeschrittene: Menschen, die sicher mehrere Variationen zu den verschiedenen Rhythmen der irischen Musik spielen können, sicher mit der Fellhand agieren und auch vor anderen Rhythmen keine Angst haben.

    Du weißt nicht genau, in welche Gruppe Du Dich einordnen sollst? Kein Problem, denn beim Online BodhranWeekend kannst Du einfach jede Gruppe besuchen!


    Die Kurse und Werkstattbesuche werden per Zoom Videokonferenzsoftware gegeben. Die Bedienung ist einfach und selbsterklärend. Voraussetzungen ist ein PC/Laptop/Tablet/Smartphone mit Internetverbindung. (Weitere Infos und Anleitungen hier).
    Alle Unterlagen wie Schlagmuster und Soundbeispiele stehen zusätzlich für alle Teilnehmer zum Download bereit. So steht einer Nachbereitung nichts im Wege!


    Brian Morrissey

    Brian_med.jpg


    Brian stammt ursprünglich aus Nenagh, Co. Tipperary und lebt jetzt in Cork. Er ist Mitglied der bahnbrechenden Gruppe Buille und hat mit einigen der größten Namen im Geschäft gespielt und aufgenommen, darunter Donal Lunny, Kevin Crawford (die CD "Carrying the tune" ist ein Muß!), Fintan Vallely, Bobby Gardiner, John Spillane, Jimmy Crowley, Nathan Carter, Luka Bloom und der verstorbene Mícheál Ó Súilleabháin.
    Brian ist mit vielen internationalen Künstlern aufgetreten, darunter die mehrfachen Grammy-Gewinner Béla Fleck und Alison Brown. Er ist der Gründungsdirektor des traditionellen Musik trails "Lee Sessions" in Cork City, der 2021 sein 10-jähriges Jubiläum feiert, und er ist der Schöpfer und Produzent der von der Kritik gefeierten Produktion "Pulses of Tradition", in deren Mittelpunkt die Bodhrán steht.

    Eine von Brians Kompositionen aus Pulses of Tradition, mit dem Titel "Comhrá/Conversation", wurde in der Late Late Show auf RTÉ1 gezeigt. (Siehe Link unten). Er
    hat an der Irish World Academy of Music and Dance an der Universität von Limerick und am University College Cork irische traditionelle Musik unterrichtet und ist ausgiebig in Europa, Asien, Nord- und Südamerika aufgetreten und hat in einigen der berühmtesten Konzertsäle der Welt gespielt, darunter die Royal Albert Hall in London, das Royal Concertgebouw in Amsterdam und die National Concert Hall in Dublin.

    Als Lehrer ist Brian sehr gefragt in den letzten Jahren hat er eine Reihe von All-Ireland-Champions betreut und hat auf vielen renommierten Festivals wie dem Milwaukee Irish Fest, der BLAS International Summer School of Music and Dance und BulaBuzz unterrichtet hat.
    Wir sind unfassbar froh, dass er zugesagt hat, Teil des 40. BodhránWeekends zu sein!

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    Alle Teilnehmer:innen haben je zweimal Unterricht bei Brian, Guido und Rolf.


    Konzert mit Larun

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    Larún waren 2019 schon mal bei uns auf der Proitzer Mühle zu Gast und es war ein sensationell gutes Konzert. Damals haben wir geschrieben:

    Ein kleine Sensation! Für große Aufregung in der Irish Folk Szene im In- und Ausland sorgte das Debüt der Gruppe LARÚN. Kein Wunder, hat die Band ihre Gründung doch bis zur Veröffentlichung der ersten Videoproduktion im Januar 2018 wie ein großes Geheimnis gehütet. Binnen weniger Tage sprengten die aufwendig produzierten Musikvideos die Zehntausender Marke. Diese Resonanz mag wenig überraschen, schaut man sich die hochkarätige Besetzung des Ensembles näher an. Die Band mag zurzeit von der Fachpresse als aufregendste Newcomer Band des Jahres gehandelt werden, aber auch die einzelnen Musiker können bereits ein beeindruckendes Portfolio vorweisen. Sie entstammen Ensembles wie Trasnú, Emerald, Dán, Crosswind oder Texu, was die mediale Aufmerksamkeit erklären mag. Bei LARÚN stehen sechs Musiker aus vier verschiedenen Nationen auf der Bühne – Frankreich, Spanien, Deutschland und den USA. LARÚN spielt nicht nur irische Musik, LARÚN lebt irische Musik! Und so haben sich die meisten Bandmitglieder auch beruflich voll und ganz dieser Musik verschrieben und sind gefragte Dozenten, sowie Bühnen- und Studiomusiker im In- und Ausland.

    Inzwischen folgte 2019 die Veröffentlichung des Debütalbums „When The City Sleeps“ sowie die ersten
    ausverkauften Konzerttouren durch Deutschland und Teilnahme an großen Festivals. Sie sind nun keine Newcomer mehr, aber dennoch uns so verbunden, dass sie weiterhin bei uns auftreten wollen!

    Larún sind:
    Catherine Kuhlmann - vocals,piano
    Franziska Urton - fiddle
    Borja Baragaño - uilleann pipes
    Stefan Decker - flute / whistles
    Cornelius "Zorny" Bode - guitar
    Markus Pede - bodhrán

    Es ist uns eine außergewöhnliche Freude, eine solche Band bei unserem BodhranWeekend ankündigen zu können!
    Link zur Webseite für noch mehr Info!

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    Christian Hedwitschak und Stevie Moises

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    Wir sind sehr froh, zwei erfahrene Experten wieder dabei zu haben. Christian Hedwitschak ist der führende Bodhránbauer weltweit und Stevie Moises ist mit seinen Tippern ebenfalls weltweit heiß begehrt. Beide zusammen bei einem Bodhránweekend zu haben und somit deren Expertise allen Teilnehmern kostenlos zur Verfügung zu stellen ist uns eine große Freude. Wir werden Stevie live in seiner Werkstatt besuchen, dies ermöglicht Einblicke, die sonst bei einem BodhranWeekend vor Ort nicht möglich sind. Christian wird dort auch vor Ort sein, die beiden werden einen Einblick in Ihre Zusammenarbeit geben. Christian und Stevie stehen auch beim "Question & Answer" für alle Fragen zur Verfügung.


    Die Kurse
    Die Kurse richten sich an alle Bodhráninteressierten: von den absoluten Anfänger*innen bis zu den Fortgeschrittenen, die noch neue Tipps und Spieltechniken mit nach Hause nehmen möchten. Nach einer kurzen Einführung steht die Vermittlung der Technik des Bodhrán-Spiels im Vordergrund, aber es wird auch auf das Zusammenspiel mit anderen Musikern (Session), sowie auf Strukturen und Begleitmuster in der traditionellen irischen Musik eingegangen. Anhand von Musikbeispielen werden die unterschiedlichen Rhythmen der traditionellen irischen Musik vorgestellt und Stile des Bodhrán-Spiels aufgezeigt. Leihbodhrans sind vorhanden.

    Das Rahmenprogramm
    Die BodhranWeekends dienen als bundesweiter Treffpunkt für Bodhranspieler*innen aller Spielstärken. Diesmal online, aber dennoch freuen wir uns auf die Bodhrangemeinde! Es wird auch Möglichkeiten geben, sich online auszutauschen und miteinander zu klönen.

    Die Kosten
    Die Kosten für das Online-BodhranWochenende betragen 140 €. Im Preis sind die Kursgebühren, Schlagmuster-Handouts aller Gruppen, die Soundbeispiel Dateien sowie das Rahmenprogramm komplett enthalten.

    Die Leihbodhráns
    Auch beim Online BodhránWeekend gibt es Leihbodhráns! Wir versenden hochwertige CoreLine Bodhráns gegen einen Unkostenbeitrag von 30 € inkl. Versand (hin und zurück). Es gibt eine begrenzte Anzahl an Bodhráns. Alle Risiken der Beschädigung liegen bei den Ausleihenden, der Transport ist jedoch versichert. Bitte bei der Anmeldung angeben.

    NEU: Das Sponsorprogramm
    Seit dem letzten BodhranWeekend im Februar 2021 haben wir ein kleines Stipendienprogramm ins Leben gerufen, um vor allem jungen Menschen, aber auch Menschen mit wenig finanziellem Spielraum zu ermöglichen, an unseren BodhranWeekends teilzunehmen. Als Veranstalter beteiligen wir uns daran, aber auch die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit einer kleinen oder großen Spende hier zu helfen.

    Alle Infos und Anmeldung hier


    Liebe Grüße

    Rolf und Guido!

    Moin

    Ih bin ungern der Spielverderber, bin aber voll bei Hinnerk. Wenn jetzt jedes Forum seine eigene Definition diverser Begriffe schafft, wie ist dann Kommunikation zwischen Mitgliedern einzelner Foren möglich? Was ist, wenn man in mehreren Foren unterwegs ist, muss man dann immer überlegen, welche Definition gerade gilt?

    Zum Thema:

    Der englischsprachige Mensch unterscheidet noch contemporary folk music und traditional folk music:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Contemporary_folk_music
    https://en.wikipedia.org/wiki/…ic#Traditional_folk_music

    Vielleicht deckt das schon alles ab, was ihr so meint?

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Genau genommen machen die Jungs ja schon seit Sommer regelmäßig solche Workshops online. Also einem im letzten Sommer, dann einen im Herbst, dann einen im März und jetzt wieder im Sommer...
    ;)

    Grüße

    Der Rolf