Beiträge von Rolf Wagels

    Moin

    Die Videogeschwindigkeit ändert doch nix, man spielt doch dann auch langsamer? Ich habe hier ja nun Videos mit spielen in 50%. 75% und dann noch in 25% (oder so) gepostet.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Na! Das ist doch schon gut.

    4 und 1u nach Sir Lancelots Zählweise und 3 und 2 nach meiner Zählweise, sind die jeweils letzten gespielten Beats. Siehe Grafik von Stevie.

    Grüße

    Der Rolf

    Mein lieber Lance


    Alle Menschen in dem Video würden es so zählen wie ich. Und den Satz

    Hier wird der Reel aber in 16teln gespielt.

    Verstehe ich schon nicht, das ist ein ganz normaler Reel, der wird von den Iren und den Tradmusikern in D so gezählt, wie ich es tue und von den Tänzern auch.
    Ich habe es jetzt in drei Videobeispielen gezeigt, mit der Musik gespielt und gezählt.
    Ich verstehe, dass man das auch anders zählen kann. Aber so wie Du es hier machst, macht es in der irischen Musik niemand.

    Daher wäre es sehr, sehr hilfreich, wenn Du jetzt mal das Gleiche machen könntest:
    Musik an, dazu spielen und dann dazu zählen.

    dass die Box oben einen Takt anzeigt (von 1 bis 4) und unten zwei Takte (zweimal von 1 bis 4).

    ich hatte ja bislang gehofft und war mir mit Stevie bislang auch einig, dass genau das das Kommunikationsproblem ist. Das, was bei Dir ein Takt ist, sind bei mir zwei. Das hat bislang alle Probleme, die ich in der Kommunikation mit klassisch ausgebildeten Menschen, wie zum Beispiel mit Stevie, oder auch mit Jürgen Treyz von Cara, bislang hatte, sofort aufgelöst. Meine Zählweise kommt dann im Übrigen auch zu den von den Tänzern geforderten acht Takten pro Teil, daher zählen das die meisten Menschen in der irischen Musik so.


    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Danke, Stevie für die Übersetzung.

    Die untere Zeile bin ja ich, und das heißt ausformuliert: Letzter beat ist auf der 3, dann ist Pause bis es auf der 2 weiter geht. Siehe auch meine Pfeile oben.
    Lance zählt wohl anders, ich hoffe, die Kommunikation wird jetzt klarer.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Sorry entweder stehe ich total auf dem Schlauch, oder kann nicht mehr zählen.


    Hier nochmal in extrem langsam und einfach mal durchgespielt...

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    Es geht auf der zwei mit einem Downbeat weiter, oder?

    Also so:



    Das ist jedenfalls das, was ich in allen Videos spiele...


    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    So, jetzt nochmal in 75%, man hätte auch das Video oben schneller drehen können :-)


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    bei 100% würde ich das Gleiche spielen, ich kann dann nur nicht so schnell zählen :-)

    Ich hoffe, es wird jetzt klarer, was ich meine.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Vielleicht reden wir gepflegt aneinander vorbei. Stop auf der 4 heißt für mich, dass das die erste volle Zählzeit ist, auf der keiner spielt.


    Da aber oft Bilder mehr sagen als Worte, habe ich mal sehr quick and dirty ein kleines Video aufgenommen. Ich trommle, im Hintergrund läuft ein Audio file mit der spannenden Stelle und außerdem zähle ich noch dazu. Wie gesagt, sehr quick and dirty.


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    Und da höre ich eben auf der 4 und der 1 nix und auf der 2 geht es weiter.

    Grüße

    Der Rolf


    PS

    Dropbox sollte eigentlich kein Passwort erfordern, das ist auf öffentlich gestellt?


    PPS

    Bin gerade beim Packen für die Schweiz, daher bitte ich die Unordnung im Hintergrund zu entschuldigen :-)

    ;)^^

    Genau das habe ich ja gemacht.
    Fangen wir vorne an:

    Die 4 ist nicht stumm? Wieso spielt dann keiner da, wo ich 4 sage? In meinem oben verlinkten Soundfile?

    Grüße

    Der Rolf

    Moin!

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    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Ich widerspreche doch gar nicht.


    Die Pfeile muss man auch lesen, die Zusatzbezeichnungen, evtl. Farben etc. Das muss doch genauso gelernt werden.

    Das ist doch mein Punkt: Wenn ich zusätzlich noch mit Symbolen und anderen Dingen arbeiten muss, also immer dann, wenn ich noch was erlernen muss, um es zu verstehen, kann ich auch gleich Noten nehmen und lernen, das ist dann auch Aufwand, aber wenigstens universal.
    Daher gibt es bei mir nur wenige Dinge, die aus meiner Sicht sofort eingängig sind:
    1) Die Schlagrichtung, die ist IMHO gerade für den Anfänger wichtig. Später, wenn man weiter ist, ist es mir eh egal, wie die Beats erzeugt werden, Hauptsache die Töne und der Groove stimmen mit dem gewünschten überein. Die Schlagrichtung kann ich durch Pfeile oder durch DuDu darstellen. Ich fand Pfeile eingängiger....
    2) Betonte Beats. Entweder fett oder rot

    3) manchmal noch eine Klangfarbe, ausgedrückt durch sofort erklärliche Silben wie bu, ta. Angelehnt (okay, sehr weit angelehnt) an Konakol.
    Dazu kommt dann im Unterricht das Vorspielen und Aufdröseln in kleine Abschnitte.
    Was versuche ich damit versuche ich zu erreichen:
    1) Möglichst einfach verschiedene Ebenen ansprechen: der eine muss es sehen, der nächste hören, der dritte sprechen.
    2) Fürs Üben zu Hause eine Gedächtnisstütze zu haben

    3) Zugänglichkeit für alle.


    der letzte Punkt ist mir halt wichtig, denn:


    Die Mühe mit dem Notenlesen bezieht sich doch vor allem auf Zuordnung und Benennung der Töne im entsprechenden Notenschlüssel (C, D, F, AS, B...). So höre ich das jedenfalls von meiner Frau, die immer wieder Kinder im Klavierunterricht hat, die sich da schwer tun.


    Aber wer Trommelspielen lernen will, der kriegt das nicht ohne Lernbereitschaft. Dann sind alle Teilnehmer Trommler und nicht sonst was.

    Ohne unseren Teilnehmern zu nahe treten zu wollen, bin ich der festen Ansicht:
    Wenn ich ab, sagen wir mal der fortgeschrittenen Anfängergruppe nur noch mit Noten arbeiten würde, würden wir mehr als 80% der Teilnehmer verlieren. Denn:
    Ich erinnere mich gut an meine Anfänge mit Notenlesen, da waren nicht nur die Töne das Problem. Das kommt später, Du siehst es aus Sicht des Profimusikers, dessen Frau auch professionelle Musikerin ist. Aber das ist nicht nur ein Schritt weiter, sondern viele Schritte weiter.

    Hinzu kommt der Aspekt der oralen Tradition, der ja für viele Klassiker auch eher komisch ist. Das hat alles Vor- und Nachteile. Und daher ist es gut, dass es Notationen wie die von Andy gibt, (sonst gäbe es diese Bücher auch nicht bei mir im Shop), aber vielleicht ist es auch gut, dass wir es so zugänglich wie möglich halten.


    Für mich ein Widerspruch. Erst ist sie keine echte Notation, dann aber doch ebenbürtig.

    Dazu noch:
    Das war ein Missverständnis, ich wollte sagen, dass weder Pfeile, noch Noten limitierend sind. Nicht, dass es ebenbürtig ist. Nur in dem Punkt: "keine Limitation" sind sie ebenbürtig.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin,


    Zwei Dinge:


    1. Alter!!!! 8|

    Genau! Das war mein Einstieg zu Mohsen Amini vor einigen Jahren.



    zur Hausaufgabe: ich kann den Grundbeat durchgehend in der gleichen Geschwindigkeit mitklopfen. Quasi wie ein Metronom.

    Aber das meinste nicht....oder??

    LG...die Tine

    Genau das! Das ist doch mal mega cool, nicht so einfach und hier super umgesetzt....

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Einen habe ich auch noch, der ist schon lange einer meiner Favoriten:

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    Kleine Hausaufgabe: Mal ruhig mitklopfen auf dem Grundbeat und dann hier schreiben, was dabei auffällt...

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Vor allem möchte ich aber Andy Kruspe empfehlen. „The Bodhrán Primer“ ist ein ausgeklügeltes Lehrwerk mit einer Fülle abrufbarer Einspielungen zu den notierten Übungen. Es gibt noch mehr Veröffentlichungen von ihm. Die Notation ist ausgefeilt, logisch und übersichtlich. Als Schlagzeuglehrer bringt er seinen ganzen Erfahrungsschatz ein, das ist durchweg spürbar.

    Das sehe ich genauso, gerade für die Menschen, die von der Perkussionseite zu uns kommen.

    Ich halte die Idee, neue Notationen für die Bodhran zu entwickeln auch für unnötig. Nicht, weil ich Notation für unnötig halte, sondern weil wir mit der Standardnotation gut gerüstet sind. Ich würde Pfeile mit Hinweisen zur Tonhöhe (bu, ta, bu) eigentlich nicht für eine echte Notation, sondern eine Möglichkeit für den Einsteiger, die Technik zu lernen und einfach Muster und Betonungen zu erkennen, ohne Noten lernen zu müssen. Wer Noten lesen kann oder sich das Notenlesen beibringen möchte, soll das gerne tun. Aber bei einer oralen Tradition, bei der seit vielen Jahren der Transfer der Tunes eher oral als aufgezeichnet durchgeführt wird, sollte die Einstiegsschwelle so niedrig wie möglich sein. Viele meine Schüler können keine Noten lesen und das System der Pfeile ist da eingänglicher.
    Die Pfeilnotation ist nicht limitierender als die klassische Notation. Beides sind Gerüste, die wir mit Musikalität und Leben füllen müssen. Das gilt für den klassischen Geiger genauso wie für den Irish Trad Geiger und genauso bei den Perkussionisten und dem Trad Bodhrán Spieler.

    Ich glaube in kaum einer anderen Musikrichtung sind die "Kunden" so divers wie bei uns. Sieht man auch hier im Thread. Wir bekommen bei den Workshops die "Irland-Liebhaber" und die Percussionisten. Ich hoffe, beiden gerecht werden zu können.

    Grüße

    Der Rolf

    Moin

    Prima, wenn Du für Dich eine Lösung gefunden hast.

    Die Verallgemeinerung

    Ich denke, jeder (Anfänger) wird sich dazu Gedanken machen müssen, wenn er nicht nur Zuhause für sich allein spielen will, sondern auf der Bühne erste Erfahrungen als Fortgeschrittener sammeln möchte…..es lohnt sich !!

    würde ich so nicht unterschreiben.

    Grüße

    Der Rolf