Beiträge von Markus61

    Hi

    ja das bezieht sich auf Kursangebote oder Workshops mit Präsenz.


    Ich habe jetzt fast 2 Jahre Online-Unterricht mit Thorralf hinter mir, das war coronabedingt leider nicht anderes möglich, das reicht jetzt.


    Echter Erfahrungsaustausch ist vor Ort besser, Schweinfurt ist aber zu weit weg, habe mich in Bonn auf die Liste setzten lassen.


    Rolf macht in der Schweiz in 9 Monaten einen Kurs wie früher…Fr. -So.

    Das geht auch nur mit Fahrgemeinschaft (sonst zu teuer).


    Den habe ich mir gemerkt.


    Online geht auch einiges, aber dass stumpft mit der Zeit ab, Videos kaufen um ein paar Schlagmuster zu erhalten fühlt sich für mich nicht so gut an.


    „Beyond the Basics“ von Bill Woods liefert für den Bereich 4/4 6/8 3/4 und 9/8 über 500 Pattern….ist ein reines Tipping - Training….für mich hat das sehr viel gebracht, auch Thorralf war interessant warum das so gut funktioniert, aber ohne ihn helfen mir die Pattern als geübter Laie auch nicht viel weiter.


    Das Buch kostet 24€….für >500 Pattern incl. Solos, Aufnahmen und Übungsanleitung.


    Wir starten jedenfalls jetzt wieder mit Präsenz.


    Für ein paar Reel-Pattern möchte ich nicht 20€ für eine Online - Aufnahme ausgeben.


    Wichtig ist mir die individuelle liedtechnische Umsetzung in Zusammenarbeit mit dem Lehrer, das bringt mir sehr viel, nicht die Pattern selbst.



    LG

    Hier das Intro mit 2 Trommeln



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    LG

    Die Clave als Instrument ist ein spezielles oft rundes und hartes Holzstück mit einem eingearbeiteten Schallverstärker, der durch entsprechende Handhaltung deutlich wirkt, ansonsten klingt sie eher zu trocken.


    Die Clave ist in der lateinamerikanischen und in der afrikanischen Musik das erste Instrument was die Kinder / Einsteiger erlernen müssen um einmal (nach vielleicht 2 Jahren) auch mit der Trommel mitspielen zu „dürfen“ - sagt unser Gruppenleiter in der Trommelgruppe.


    Sie ist das wichtigste Instrument in einer größeren Gruppe und durchdringt immer einen noch so lauten „Trommelchor“.


    Ihr Sinn ist eigentlich nicht eine schöne Begleitung zu geben, sondern durch arhythmische Tonfolgen immer deutlich hörbar anzugeben wo die „1“ ist.

    Wenn man(n) „rauskommt“ kannst du mit der nächsten Sequenzfolge der Clave sofort wieder einsteigen.


    Daher ist sie auch auf 1-2 Taktsequenzen begrenzt, ich kenne aus der Trommelgruppe 6 Clave-Rhythmen.


    Sie kann natürlich auch mit Schellen oder anderen Instrumenten gespielt werden.


    Die Clave kann auch mit 2 Sticks (Tippern) geschlagen werden, wobei jeder Stick einen anderen Rhythmus schlägt.


    Das erweitert das ganze Thema beträchtlich und erzeugt sehr schöne Sequenzen.


    Die Clave in der irischen Musik zu versuchen ist mal eine interessante Idee.


    So als erste Idee würde ich die nicht auf dem Fell, sondern auf einen zweiten Bodhran leise auf dem Rand spielen (wenn zwei Bodhránspieler für ein Stück nicht passen, macht einer einen passenden Clave - Rhythmus).


    Der Charakter der deutlichen „Hörbarkeit“ für die restlichen Bandmitglieder wäre besser gegeben, das Fell ist unverstärkt oft zu leise in einem Stück (auch eine leise Clave auf Holz hört man ganz gut und sie ist nicht zu dominant).


    Den gleichen Effekt kann ein „Sidestick“ (aus Holz, einfach googeln) erzeugen, der auf dem Cajon mit dem Fuß oder Hacken gespielt wird, oder einem elektronischen Fusspedal (das schaffe ich rhythmisch und gleichzeitig nicht, Drummer müssen Götter sein😆).


    Auf dem Cajon sitzend, kann man ja auch Bodhran spielen, wenn irische Stücke in einer Band gespielt werden, also kann man auch alle anderen Instrument der „Kleinpercussion“ einsetzen.


    Mit der Bodhran habe ich schon mal versucht mit der Innenhand mit einem Tipper auf dem Rand zu schlagen, das geht, aber die Innenhand „ist dann weg“ und mal schlägt nur Bass (solche Stück gibt es aber und das passt dann auch, siehe „Black is the Colour“ - YouTube - ich begleite das mit der „Bass-Bodhran“)


    Da auch eine leise Clave gut hörbar ist, reicht aber auch nur ein Fingerhut auf einen Finger der Innenhand, der (so vorhanden und erreichbar ) auf dem Fellrahmen schlägt, mir die Fellhand ist dann weiterhin einzusetzen.


    Ich habe auf der Innenseite der Bodhran eine kleine Mikrofonhalterung fest eingebaut, auf die kann man dann mit dem Fingerhut (oder 2) anschlagen, durch die feste Verbindung wird der Schall auf den ganzen Ring verteilt und ein noch so leises antippen ist deutlich hörbar.


    Falls ein Clave - Rhythmus mal zu einem irischen Stück passen sollte, würde ich den (als Einzelspieler) auch auf den Holzrahmen spielen, mit zwei Bodhran kann das aber sicher sehr interessant sein mit Clave - Rhythmen auf dem Fell zu spielen (z.B. bei Intros …“Jacobites by Name“ - YouTube- da gibt es eine Version mit 2 Bodhrán als Intro- aber ist kein Clave Rhythmus).


    Mich hat das Thema auch beschäftigt…werde das demnächst mal mehr beachten.


    LG